Zu viel verlangt, weil zu einfach

11. Dezember 2007 at 22:34 | In Europa+Islam, Gesellschaftspolitik, Islam+Islamismus, Islamstaaten, Muslime, die Welt+Islam | Leave a Comment
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In Istanbul gab es ein „Muslime sind Opfer“-Fest, bei dem lauthals über sich ausbreitende „Islamophobie“ lamentiert wurde. Sie wollen dagegen kämpfen – darunter Koryphäen wie Norman Finkelstein, John Esposito, Lord Nazim Ahmed, Tariq Ramadan und der türkische Ministerpräsident Erdogan. Dazu noch eine Reihe anderer toller Typen, einschließlich mindestens eines Neoznazis.

Diese Bekämpfung der Islamophobie soll politisch, juristische und wirtschaftlich sowohl auf nationaler wie internationaler Ebene, systematisch und strategisch erfolgen. „Der Kampf gegen Islamophobie sollte eine Grundverpflichtung für jedermann sein, für jede Institution und jede Regierung“, erklärten sie zum Abschluss. Mit anderen Worten: Es darf keine kritische Untersuchung der Möglichkeiten geben, auf die die Jihadisten Texte und Lehren des Islam benutzen, um Gewalt und Vormachtstellung zu rechtfertigen. Islamophobie ist ein Verbrechen!

Die cleveren Herrschaften da in Istanbul scheinen entweder nicht zu begreifen oder bewusst zu verdrängen, wie unglaublich einfach es ist „Islamophobie“ ein für allemal aus der Welt zu schaffen. Sie würde auf der Stelle verschwinden, wenn Folgendes gemacht würde, das Robert Spencer schon mehrfach auf seinem Jihad Watch vorgeschlagen hat:

  1. Ihre Empörung sollten sie auf von Muslimen begangene Gewalttaten im Namen des Islam konzentrieren, nicht auf Nichtmuslime, die auf diese Taten aufmerksam machen.
  2. Nicht nur dem „Terrorismus“ sollte definitiv abgeschworen werden, sondern jeglicher Absicht die US-Verfassung (oder Verfassungen anderer nicht muslimischer Staaten) durch die Scharia zu ersetzen, selbst mit friedlichen Mitteln.
  3. Die Muslime müssen das Gebot gelehrt werden mit Nichtmuslimen friedlich und als Gleiche auf unbeschränkter Grundlage zusammenzuleben.
  4. Sie müssen umfassende internationale Programme in Moscheen weltweit beginnen, die gegen die Ideen des gewalttätigen Jihad und islamische Vormachtstellung lehren.
  5. Sie müssen aktiv mit westlichen Gesetzeshütern zusammenarbeiten, um die Jihadisten in den westlichen muslimischen Gemeinden zu identifizieren und festzunehmen.

Sollten die Muslime diese fünf Dinge tun, dann wird die „Islamophobie“ verschwinden.

Die Frage ist nur: Werden unsere Gutmenschen und Halal-Hippies diese einfach Lösung akzeptieren? Von den Ramadans und ihren Genossen erwarte ich das gar nicht erst. Das wäre wirklich etwas zu viel verlangt. Aber auch ihre nicht muslimischen Helfershelfer werden das als nicht zumutbar betrachten, einfach unverschämt, feindselig. Wie kann man von Muslime erwarten, dass sie etwas gegen ihr extremistischen Glaubensgeschwister unternehmen? Die Forderungen alleine stellen schon wieder „Islamophobie“ dar! Schließlich wird der gesamte Islam wieder über einen Kamm geschoren… halt die üblichen leeren Phrasen.

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