Stoff für’s Hirn
15. Dezember 2007 at 22:16 | In Lesen! | Leave a CommentEin Bisschen Englisch sollte man schon können. Aber dann wird der Eintrag von Michael Kreutz auf dem Transatlantic Forum richtig interessant: Postzionismus ist Antizionismus ist Antisemitismus. Was die betreffenden „selbsthassenden jüdischen und anderen linken Intellektuellen“ natürlich (nicht überzeugend) weit von sich weisen werden.
Etwas über die negativen Folgen der Biotreibstoff-Jubilare und darüber, welche Gedanken sie sich NICHT über ihr Tun und Streben machen, findet sich ansatzweise bei Stefanie Galla auf dem Transatlantic Forum – sie verlinkt dann in den interessanten Bericht, den sie gelesen hat und den sich jeder auch mal ansehen sollte.
Die israelische Organisation ZAKA, die nach Unfällen oder auch nach Terroranschlägen die Leichenteile der Opfer einsammelt, damit diese möglichst vollständig beerdigt werden können, wäre eigentlich ein Kandidat für den Aachener Friedenspreis, denn sie erfüllt eine ganze Reihe, wenn nicht alle der Bedingungen für den Erhalt des Preises. Leider befinden sie sich auf der falschen Seite. Und so kommen eher Titel-Betrüger zu Medaille und Kohle und der Verein, der das verleiht in die Bredouille, aus der er sich mit offensiven Dummheiten (die auch noch beleidigen sollen) herauswinden will. Da es sich um gutmenschliche Überzeugungstäter handelt, wird man ihnen das nicht nachtragen, sondern weiterhin den Blödsinn „Aachener Friedenspreis“ für eine tolle Sache halten. Aber jedem Journalisten, Politiker und sonstigen Menschen, der das von sich gibt, sollte man die beiden verlinkten Texte um die Ohren hauen. Vielleicht kommt dann der eine oder andere doch noch zur Besinnung.
Jetzt sind die Juden auch noch für die Klimakatastrophe verantwortlich… (Vorsicht, Satire!)
Die einzig wirklich interessante Frage zum CIA-Bericht über die angebliche Einmottung des iranischen Atomwaffenprogramms stellt Hannes Stein in der WELT vom 7. Dezember – unter dem bezeichnenden Titel Die CIA blamiert sich, so gut sie nur kann: Warum sollte das iranische Regime sein Atomwaffenprogramm plötzlich einmotten?
Den Preis „Judenhasser des Monats“ geht bei Band of Brothers an das „National Geographic“ – weil die es noch schöner als andere schaffen, die Maria-und-Josef-Geschichte ins heutige Bethlehem zu manipulieren. Gleichzeitig geben sie dem Magazin den Preis für den billigsten „Israelis = Nazis“-Vergleich. Wer wissen will, wieso, sollte allerdings die englischen Zitate lesen können.
Der SPIEGEL online hat mal wieder Probleme mit der Wahrheit. Zu welchen grotesken sprachlichen Verrenkungen das führt, zeigt Martin Riexinger im Transatlantic Forum.
Eine sonst nirgendwo wirklich klar geäußerte Folge der berüchtigten „National Intelligence Estimate“ der US-Geheimdienste hat Daniel Pipes veröffentlicht: Ein Krieg gegen den Iran wird durch sie wahrscheinlicher!
Neu im politisch inkorrekten Wörterbuch: Lumpen-Lappen – wobei Henryk M. Broder nicht die Lappen als Lumpen bezeichnete…
Außerdem werden die muslimischen Begriffe “Taqiyya” und “Kitman” erläutert.
No Comments Yet »
RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag. TrackBack URI
Einen Kommentar schreiben
Bloggen Sie auf WordPress.com. | Theme: Pool by Borja Fernandez.
Entries and comments feeds.


