Die drittheiligste Stätte…
14. Februar 2008 at 19:12 | In Medien+Nahost, Palästinenser |Tags: Josefgrab, Nablus, Schechem
Die drittheiligste Stätte der Muslime ist der Ort in Jerusalem, den sie nicht (mehr) als Tempelberg bezeichnet wissen wollen. Angesichts des muslimischen Theaters um archäologische Grabungen im Umfeld des Tempelbergs kann man sich ein wenig vorstellen, was passieren würde, sollte jemand auf die Idee kommen, dort irgendwo einen oder mehrere Reifen anzuzünden. Die Hölle wäre ein kühler Ort dagegen. Außerdem kann man sich vorstellen, was die Medien anstellen würden, wenn sich auch noch herausstellte, dass Juden das gewesen wären (die PalAraber würden ohnehin jeden als Juden bezeichnen, der so etwas machte).
Welchen Stellenwert die drittheiligste Stätte einer nicht muslimischen Religion in der Berichterstattung der Welt hat, zeigt sich gerade einmal wieder in den Palästinensergebieten. Bereits im Jahr 2000 wurde das Josefsgrab in Nablus (dem biblischen Schechem) von völlig friedliebenden, toleranten PalArabern abgefackelt (Gateway Pundit hat davon ein paar Fotos). Jüdische Beter hatten es innen renoviert, was nicht einfach war, da der Zugang nur in den seltensten Fällen möglich gemacht wurde.
Jetzt sind wieder friedliebende, tolerante und die Juden akzeptierende Leute hingegangen und haben wieder Feuer gelegt – 16 brennende Reifen fanden palästinensische Sicherheitskräfte im Inneren des Gebäudes vor.
Mahmud Abbas’ Fatah hat dazu eine wichtige Erklärung abgegeben, was Gerüchte angeht, sie wolle bei der Restaurierung helfen: „Gebt nichts auf die Gerüchte, dass wir mit Israel zusammen an der Restaurierung der Begräbnisstätte des heiligen Muslim Joseph arbeiten werden. Wir werden diese heilige muslimische Stätte bewachen.“
Das ist nett, nicht? Dieselben Typen, die den Juden jegliche Verbindung zum Tempelberg absprechen, haben keine Hemmungen ihnen auch ihre drittheiligste Stätte zu stehlen. So viel zur Toleranz der „Religion des Friedens“. Wundern braucht es nicht, weil den Juden ja auch ihr heiligster Ort verweigert wird.
Was allerdings schon erstaunen sollte: Wenn dieser Ort ein heiliger Ort der Muslime sein soll, wie verträgt sich das damit, dass die Islam-Terroristen den einfach abfackeln und zerstören?
Gut, so verwunderlich dann wohl auch wieder nicht, wenn man bedenkt, wie viele Moscheen von islamischen Terroristen schon in Grund und Boden gebombt wurden…
Auch völlig unerstaunlich: Die westlichen Medien verlieren kein Wort darüber. Warum auch, ist ja kein Ort, der von Juden oder Christen verwüstet wurde. Also kann man das ohne Probleme übersehen. Die Fatah ist friedfertig, tolerant und Partner Israels. Was dagegen spricht, gibt es nicht oder wird ignoriert.
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