Schaschlik

22. Februar 2008 at 22:25 | In kurz notiert | 2 Comments

Es ist zwar bei Claudio Casula geklaut, aber einfach zu schön und zu wahr, um es nicht immer wieder überall zu wiederholen: “Palästina ist der einzige Ort auf der Welt, wo die Apartheid immer noch am leben ist“, meint Azmi Bishara. Stimmt, denn in Palästina dürfen Juden nicht mit Arabern im selben Bus fahren, sie dürfen nicht auf denselben Parkbänken Platz nehmen, und an Wahlen teilnehmen dürfen sie schon gar nicht. Genauer gesagt: Sie dürfen überhaupt nicht in Palästina leben. (CC hat den Dödel aber noch auf Englisch zitiert.)

Broder konnte endlich mal wieder die Vokabel „Kinderstürmerauspacken und der Fuchsbau stürzt sich auch drauf: die rassistische Rechtfertigung der taz für die „Jugend“-Gewalt, die seit mehr als einer Woche in Dänemark Nacht für Nacht tobt.

Die Ägypter bekommen ein wenig von dem zu spüren, was sie sonst freudig den Israelis gönnten: pal-arabische „selbst gemachte“ Raketen. Offizielle meinen, vielleicht wäre die Rakete zufällig auf ägyptischem Gebiet gelandet und für Israel gedacht gewesen. Wahrscheinlich genauso, wie die beiden vor gut zwei Wochen; oder die Kugeln, die von Hamas-„Aktivisten“ über die Köpfe ägyptischer Arbeiter geschossen wurden, die den Grenzwall wieder aufbauten…

Dreistigkeit und Unverschämtheit lässt sich demnächst wohl in der Einzeit „ZDF“ messen. Broder hat’s schon zu spüren bekommen. Wenn man das als Grundlage nimmt, dann ist „1 ZDF“ schon ganz schön heftiger Tobak. Jetzt müssen wir uns nur noch um die Untereinteilung kümmern. Wie wär’s mit „heutes“, die dann noch einmal in Mainzer unterteilt werden?

Jetzt ist das iranische Atomprogramm schon ein heiliges Muss, weil sonst deren Sorte Allah die Iraner bestrafen wird! So Ali Khamenei (war das nicht einer der „gemäßigteren“ Terror-Mullahs?). [Newsletter von The Media Line vom 18.02.08]

Der „Friedens“-Partner des Westens (und natürlich auch von Olmert) hat eine neue Gruppe gegründet. Auftrag: Israel angreifen. Name: Zellen des Märtyrers Mughniyeh. Die Zellen bestehen ausschließlich aus Mitgliedern der Al-Aksa-Märtyrerbrigaden. Wir können also davon ausgehen, dass ein weiterer Terrorgruppen-Name die Welt bereichert (verwirrt); diese Gruppe wird den Frieden unterstützen, indem sie ganz moderat Juden mordet. Und der Westen gießt weiter Unsummen in dieses Fass ohne Boden und behauptet weiter, das würde dem Frieden dienen.

Da will die Hamas nicht nachstehen und lässt eine Al-Qaida-Truppe namens „Umma-Armee Jerusalem“ mitmischen. Je mehr Namen, desto verwirrter der westliche Zuschauer und desto „größer“ die „Widerstands“-Bewegung.

Schuldig bei Verdacht; einzig mögliche Strafe: möglichst grausamer Tod. So jetzt erst wieder ein „Missversteher“ des Islam, der im Iran seine 14-jährige Tochter zu Tode steinigte, weil er den Verdacht hegte, sie könnte eine Beziehung zu einem Mann haben. Beweise? Unwichtig. So wie im Fall der beiden zum Tode verurteilten Frauen, denen man zwar nicht nachweisen kann, dass sie Sex hatten, bei denen aber schon ausreichte, dass sie mit Männern auf einer Bank saßen.

Die israelische Tennisspielerin Shahar Pe’er spielt bei einem Tennisturnier in Qatar. Nichts Ungewöhnliches? Vielleicht doch. Vielleicht nicht. Lustig allerdings dann der Kommentar eines jungen Qataris: „Das ist das erste Mal, dass eine Israeli in den Nahen Osten kommt…“ Jau, Israel liegt ja auch in Ozeanien. Oder in Schwarzafrika. Oder der Karibik… Alaska?

Was ist eigentlich mit den anderen Migranten, also den nicht-muslimischen, los? Bekommen ungläubige Chinesen oder Afrikaner nichts von der rassistischen Grundhaltung der Dänen mit? Warum rasten immer nur die Muslime aus?“, fragt Christian Hannover bei den Freunden der offenen Gesellschaft. (Die Frage ist bei ihm eine rhetorische.) Ist aber doch ganz einfach: Weil die dreckigen ungläubigen Christenschweine die Dreistigkeit besitzen nur Muslime zu diskriminieren und niemand sonst. Wir wissen doch, das nur die Muslime überall Opfer sind. Oder etwa nicht?

Scharia-Alarm in Schweden. Die Sozialbehörden von mindestens zwei Städten in Schweden verlangen von Antragstellen nicht nur nach schwedischem Recht ihre Scheidung belegen zu können, sondern diese müssen auch eine Scheidungsurkunde eines Imams vorlegen. Das heißt wohl, dass diese Muslime von den entsprechenden Behörden diskriminiert werden, die praktisch unter der Hand die Scharia einführen. Andererseits könnten ganz Durchtriebene vielleicht auch drauf kommen, dass die „schwedischen“ Scheidungen nur vorgeschoben sein könnten, damit der männliche Part des Ex-Ehepaars sich eine Zweitfrau anschaffen kann.

Unerwartete Schützenhilfe: Bob Geldof hat die US-Medien angegriffen, weil sie George W. Bushs Leistungen für Afrika ignorieren. Bush ist nach Angaben des Rockers der US-Präsident, der mehr als jeder andere für Afrika getan hat. Mal abgesehen davon, ob diese Hilfen (wie sie Geldof ja auch immer gerne fordert) wirklich helfen – dass Geldof feststellen muss, dass Bushs Leistungen für Afrika von den Medien ignoriert werden, zeigt nur, wie wenig die Medien ihren Auftrag wahrnehmen und sich zu politischen Akteuren machen.

Die Achse der ideologischen Antiamerikaner weitet ihre Aktivitäten aus. Evo Morales, Präsident von Bolivien, hat sich ja schon reichlich mit Besuchen und Brüderküssen mit Hugo Chavez, Vertretern Kubas und Chavez’ Busenfreunden hervor getan. Kontakte zum Iran gehörten auch dazu. Hauptsache, USA-feindlich. Jetzt treibt er den Hass und seine Verbreitung einen Schritt weiter: Der Iran soll in Bolivien einen Fernsehsender „für ganz Lateinamerika“ eröffnen. Was der Sender so ausstrahlen soll, darüber ließ er sich nicht aus. Angesichts der Boshaftigkeiten, die so im Allgemeinen aus Mullah-TV kommen und die von den Satelliten der Mullahs im Libanon und dem Gazastreifen ausgestrahlt werden, kann man sich denken, was da kommt.

Die Unschuldslämmer der King Fahad Academy – der in London, nicht der in Bonn (aber da sollte man vielleicht auch mal wieder etwas genauer hinsehen): Die Hass-Passagen ihrer Schulbücher, mit denen Schülern eingetrichtert wird, Juden seien Affen und Christen Schweine, habe man nie im Unterricht benutzt (was nach Aussage eines Englischlehrers eine glatte Lüge der Schulleiterin war) hatten dazu geführt, dass die Schule sich bereit erklärte die 2.000 Bücher zu vernichten. Das lässt sich leichten Herzens bewerkstelligen – wenn man die Bücher vor der Vernichtung schnell noch fotokopiert, damit man ihre Inhalte weiter benutzen kann.

Der Krieg gegen die palästinensischen Christen im Gazastreifen geht weiter. Nachdem neulich die CVJM-Bücherei abgefackelt wurde, haben die Toleranz-Vorbilder eine baptistische Schule platt gemacht. Muss Israel Schuld sein – und das werden die Terroristen-Rechtfertiger auch bald wieder so hinkriegen.

Es wird höchste Zeit, dass das israelische Militär endlich diese unglaublichen Wildschweine ins Waffenarsenal aufnimmt. Schließlich haben die Zionisten es geschafft Wildschweine zu züchten, die in der Lage sind zwischen Juden und Arabern, wie auch zwischen jüdischen und arabischen Feldern zu unterscheiden und nur arabische zu verwüsten. Außerdem greifen sie arabische Menschen an (jüdische auf keinen Fall) und sind somit eine effektive rassistische Waffe in den Händen der Siedler, die diese grausamen Tiere domestiziert haben und für ihre rassistischen Zwecke halten. – So bekommt der Begriff „zionistische Schweine“ endlich eine konkrete Bedeutung!

Sind das verlogene Heulsusen! Wind in the Wires hat in der Jerusalem Post einen Bericht gefunden, wonach die Terror-Mullahs sich UNO-Sicherheitsrat beschweren, Israel hätte den Iran bedroht. Ehud Olmerts Warnung, dass für Israel alle Optionen auf dem Tisch lägen, um Israel davon abzuhalten Atomwaffen zu bekommen, seien eine „eklatante Verletzung internationalen Rechts und der UNO-Charta“, die von ihren Mitgliedern verlangt, dass sie die territoriale Integrität und politische Unabhängigkeit eines jeden Staates nicht bedrohen. Hm, der Gangsterboss in Teheran hat ja noch nie gesagt, dass Israel von der Landkarte gewischt werden müsste; die Terror-Mullahs haben ja auch noch nie Selbstmörder-Einheiten aufgestellt, die nach Jerusalem marschieren sollen; sie haben noch nie aktiv diejenigen versorgt, die nichts als Judenmord denken und leben. Wer ist hier derjenige, der einen anderen Mitgliedsstaat bedroht?

Gideon Böss hat „geklaut“ – eine Überschrift und ein Bild. Kann sich jemand vorstellen, dass diese Wandbilder im Gazastreifen irgendwo auftauchen? Oder in der „Westbank“? Egal, für wen, der den PalArabern seit Jahrzehnten Geld in den Hintern blasen, sie mit Lebensmitteln und anderen Dingen des täglichen Bedarfs versorgen, Israel verunglimpfen? Gibt es irgendwo in den „Palästinensergebieten“ ein Wandbild „Danke UNO“ oder „Danke UNRWA“?

2007 „fielen“ 1.150 Qassams auf Sderot und die sonstige Umgebung des Gazastreifens. In den ersten sieben Wochen dieses Jahres waren es schon über 400. Rechnet man das hoch, dann knallen im Jahr 2008 rund 3.000 Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel. Aber Olmert macht sich über die betroffenen Einwohner lustig und der Westen ist auch der Meinung, die sollen sich nicht so haben. Wie wunderbar!

Der algerische Vorsitzende des Ad-hoc-Komitees des UNO-Menschenrechtsrats zur Entwicklung komplementärer Standards, der algerische UNO-Botschafter Idriss Jazairy, befindet, dass „Islamophobie wie Nationalsozialismus“ ist. Dazu meint er dann noch: „Wenn Diskriminierung gegen ein paar Semiten Rassismus ist, dann sollte solche Diskriminierung gegen eine größer Gruppe Semiten ebenfalls Diskriminierung sein.“ Na klar, die Araber sind Semiten und daher ist Antisemitismus gegen sie gerichtet. Oder so. Alle Muslime sind also Opfer von Antisemitismus (weil „Islamophobie“ wie Nazi-Ideologie ist)? Wenn irgendwo Scheiße rauskommt, wie nennt man das Teil?

Wie sorgt man dafür, dass unangenehme Verdächtigungen gar nicht erst in die Welt gesetzt werden? Man droht. Massiv. So auch die Saudis den Syrern. Obwohl die doch immer Israel für den Mord an Imad Mughniyeh verantwortlich machen und keine arabischen „Brüder“.

Vegetarisch“ heißt nicht „ohne Alkohol“. Aber Muslimverbänden in Großbritannien muss man den Unterschied anscheinend immer noch erklären, auch nachdem ihnen das schon mehrfach gesagt wurde. Jetzt müssen die armen UK-Muslime auch noch auf Kartoffelchips von Walkers’ verzichten! Weil die die Frechheit haben, außer den eventuell Allergien verursachenden Inhalten und dem Hinweis auf Vegetarier keinen Platz auf den Produkten zu sehen. Ist doch wirklich unglaublich!

Der Unterschied zwischen „geheim“ und „vertraulich“? Nach EU-Sprech sehr einfach: „Geheim“ kennt nur die EU-Kommission (oder noch weniger). Keiner kommt ran. „Vertraulich“ heißt, dass nur ausgewählte Mitglieder einer ausgewählten Kommission dran können, aber auch das nur in einem besonderen Raum, ohne jegliche Möglichkeit der Aufzeichnung und nach eingehenden Kontrollen. Beiden gemein ist: Die Öffentlichkeit darf die Nase nicht dran bekommen, sonst ist das schlecht für Europa. Weil die Wähler sehen würde, was für ein korrupter Haufen von Selbstbedienern da am Werk ist, absahnt, abschöpft, auf die Seite schafft. Also aus Datenschutzgründen. Lasst die Idioten von Bürgern nur nicht erfahren, was da alles läuft, sie könnten auf die Idee kommen, dass die EU-Institutionen nicht sind, was sie vorgeben und dringend beseitigt werden müssten.

2 Kommentare »

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  1. Wer wissen möchte, wer Azmi Bishara ist, kann das hier nachlesen.

  2. Guter Tipp, danke.


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