Schaschlik
14. März 2008 at 21:07 | In kurz notiert | Leave a CommentWenn das mal keinen Ärger mit den Menschenrechts-Organisationen gibt: Die Leiche des Massenmörders vom letzten Freitag wird von der Polizei derzeit noch nicht frei gegeben. Das soll erst geschehen, wenn seine Familie versprochen hat seine Beerdigung „bescheiden“ und mit einer geringen Teilnehmerzahl zu veranstalten. (Zur Erinnerung: Die Familie hatte nach der Tat eine Hamas-Flagge gehisst, die erst auf Anordnung der Polizei eingeholt wurde. Beerdigungen werden gerne zu Massenveranstaltungen, ggf. mit „Trauerfeuer“/„Freudenfeuer“ aus automatischen Waffen umfunktioniert, die dann auch reichlich Tote und Verletzte mit sich bringen können – abgesehen von der Demonstration gegen Israel.) Die Gutmenschen werden wahrscheinlich der Meinung sein, dass Terroristenfamilien ein Recht auf Krawall haben, wenn ihre „Märtyrer“ endlich ihrer Obstschale begegnen.
Wenn die Israelis schon keine der grausigen Bilder vom Anschlag auf die Mercaz HaRav-Yeschiva bringen, dann kann man sie sich bei den Terroristen-Medien holen. Bei denen stehen sie allerdings nicht unter Grausamkeiten, sondern werden so betitelt: „Fotos sind Zeugen der heldenhaften Operation in Jerusalem, die 10 Juden tötete und Dutzende Extremisten verletzte.“ (die schwerfällige Übersetzung auf der verlinkten Seite ist eine automatische) Ach, sie wollen doch nur in Frieden leben – im jüdischen Friedhofsfrieden. Sie haben auch nichts gegen Juden – wenn sie tot sind. In der gesamten „Berichterstattung“ der PA-Zeitung steht nirgendwo etwas von Zionisten.
Die Einstellung des Westens zum Konflikt fasst der SPIEGEL (wohl unbewusst) sehr korrekt zusammen: „Terror soll Gespräche nicht behindern“. Klar. Judenmord darf nicht verhindern, dass die restlichen Juden sich ergeben. Judenmord darf nicht dazu führen, dass die Terroristen zur Verantwortung gezogen werden. Mahlzeit!
Friedliche Demonstration in Berlin „trotz Provokationen seitens einer Gruppe sogenannter Antideutscher“. So dreht sich Terroristen-Groupie Junge Welt die Antisemitismus und Völkermord sprühende Demonstration zurecht. Wenn Ordner und Polizei dafür sorgen müssen, dass Demonstrationsteilnehmer das jüdische Gemeindezentrum nicht angreifen, dann war das alles sehr friedlich. Aber über Ausschreitungen von gewalttätigen Israel-Verleumdern weiß kommistnische Kampfblatt nichts zu schreiben – passt nicht ins gewünschte Bild. „Tod den Juden“, „Israel muss vernichtet werden!“ und „Gründet den Kalifatstaat“ sind alles absolut friedliebende Freundschaftsbekundungen.
Der Islam stellt die Gleichheit (zwischen Mann und Frau) sicher – behauptet die griechische Außenministerin. Kann man ja deutlich sehen: in Afghanistan, in Saudi-Arabien, im Iran. Die Erde ist übrigens eine Scheibe. Und ich hätte da noch eine Brücke zu verkaufen, in London…
Ein Fall für PeTA! Sie müssen den Fatah-Terroristen ins Gewissen reden keine Tiere für ihre Angriffe auf Israelis einzusetzen!
Während im Westen eher noch diskutiert wird, weshalb man Tyrannen nicht töten darf, ist die Entwicklung im Iran schon viel weiter fortgeschritten: Studenten haben eine Belohnung für die Tötung dreier israelischer militärischer Führer ausgesetzt; um die Belohnung auszahlen zu können, wird zum Spenden von Nieren aufgerufen. Saddam umzubringen, wäre ein Verbrechen gewesen. Wenn die Israelis führende Terroristen ins Jenseits schicken, tobt die Welt. Werden wir jetzt etwas zum Aufruf zum Mord an führenden Militärs (und eines Ministers) des Staates Israel hören?
Wir „wissen“, das der 11. September ein Insider-Job war (CIA und Mossad); wir „wissen“, dass Saddam keinerlei Massenvernichtungswaffen-Programme hatte; wie „wissen“, dass es im Irak-Krieg nur ums Öl geht; wir wissen, dass es „moderate Taliban“ gibt. Klar. Jetzt „weiß“ da jemand noch mehr: Nachdem Al-Qaida sich Jahre lang mit ihren „Erfolgen“ im Irak brüstete, sogar Karten ausgab, wo sie überall die Vorherrschaft zu haben beanspruchten und gerade erst lautstark jammerten, sie würden an Einfluss verlieren und die Iraker würden sich gegen sie stellen, kommt ein „Journalist“ daher und wird in McClatchy News abgedruckt, der behauptet, Al-Qaida sei gar nicht im Irak und das sei nur eine weitere Lüge von Bush! Fragen: Ist der so blöde oder so verbohrt? Und ist die Redaktion dieses Organs so bescheuert, dass sie das glauben, oder haben sie es abgedruckt, obwohl sie wissen, was für ein Scheiß das ist? Fest steht, dass nichts zu faktenresistent unwahr sein kann, um noch irgendwo veröffentlicht und als in Ordnung dargestellt zu werden.
Man stelle sich vor: Israelische Juden arbeiten an vorderster Front der arabischen Sprachbildung. Klingt entweder völlig verrückt oder man wundert sich überhaupt nicht, je nachdem, wo man mit seiner Meinung über Israel steht. Aber es stimmt (Link in Englisch): Israelische Linguisten arbeiten an der Verbesserung der Bildungschancen arabischer Kinder. Als einzige! Nirgendwo sonst gibt es Ansätze zur Verbesserung von Lese- und Sprachverständnis in den Grundschulklassen. Im verlinkten Ha’aretz-Artikel wird der Hauptgrund für schlechte Leseleistungen bei arabischen Kindern erläutert. Es ist schon ein Treppenwitz der Weltgeschichte, dass – wieder einmal – jüdische/israelische Wissenschaftler etwas erledigen, dessen sich die Araber einfach nicht annehmen. Und dass die Araber dann wieder davon profitieren können. Eine neue Demütigung für die stolzen Söhne Allahs, die gerächt werden muss?
Die pal-arabischen Medien bringen gelegentlich wichtige Informationen, die sonst überall ignoriert werden (und die die Herren Abbas etc. nicht gerne im Westen verbreitet sehen). Und so wird ein Bericht der Palestine Press Agency auch nicht wahrgenommen werden, der von einer fehl geleiteten Qassam berichtet, die bei Beit Hanun einschlug. PPA stellt ausdrücklich fest, dass dies nicht „die erste lokal gefertigte Rakete“ ist, die – vor allem im nördlichen Gazastreifen – „auf palästinensische Häuser und Fabriken fällt“. Was weiterhin nicht ins Blickfeld des Westens gerät: Die Zahl mag abgenommen haben, aber es werden immer noch täglich Raketen auf Israel abgeschossen!
Man hätte es sich denken können. Schließlich sind die PalAraber nicht in der Lage etwas eigenes zu schaffen und sind darauf angewiesen bei den anderen abzukupfern. Jetzt ist es der Holocaust, für den sie ein Museum schaffen wollen. Natürlich nicht den an den Juden in Europa (gab’s den überhaupt?), sondern den der Juden an den 1964 erfundenen Palästinensern. (Steht bei Islam online, verlinken mag ich diese Perversität nicht.)
Muslime in Thailand, die sich auch „Muslims for Peace“ nennen, haben ihre Friedlichkeit demonstriert: Vor der dänischen Botschaft in Bangkok verbrannten sie ganz friedlich dänische Fahnen und forderten den Kopf von Kurt Westergaard – buchstäblich: der „muss abgeschnitten werden“, hieß es auf einem friedlichen Schild. Die Religion des Friedens eben.
Die Volkswiderstandskomitees (PRC) haben – mal wieder – einen Grenzübergang beschossen, über den humanitäre Hilfe in den Gazastreifen gebracht werden sollte. Schlussfolgerungen: 1) Die „Waffenruhe“ ist Schwindel. 2) Die Hamas versteckt sich hinter den PRC, die den Verschuss von Raketen und Mörsern übernimmt, damit sie gleichzeitig dem Westen gegenüber behaupten kann, sie würden nicht schießen und ihren eigenen Leuten zeigen können, dass sie keine Vereinbarung mit dem jüdischen Feind getroffen hätten. 3) „Humanitäre Hilfe“ ist im Visier der Hamas und anderer Terrorgruppen, weil es in ihrem Interesse liegt die Menschen im Gazastreifen in Not zu halten. In Not befindliche PalAraber sind erstklassige Munition.
Eine interessante Verbindung (aufgegriffen von Elder of Ziyon): AP untertitelt ein Foto von Peter Dejong mit der Information, dass Israel vier „palästinensische Militante“ vom PIJ in einem Auto erschoss (keine Erwähnung des Feuergefechts dabei) und schreibt weiter, dass die palästinensischen Offiziellen „Zweifel auf die Aussichten für einen Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas werfen“. Hm: Was Israel in der „Westbank“ macht, darf von der Hamas also als Anlass für eigenes Handeln (Terror) genommen werden; aber von Israel wird erwartet, dass es die Verbindung zwischen „Westbank“ und Gaza nicht zieht, sondern unter Ignorierung des Terrors aus dem „Strip“ mit Westbank-Abbas über „Frieden“ verhandelt. Sehr interessant…
Als Mahmud AchmarmirdenJihad vor einiger Zeit forderte, Israel müsse von der Landkarte gewischt werden, da war ein bisschen Empörung zu hören und sofort wurde von Terror-Groupies massiv kolportiert es handle sich um einen (böswilligen) Übersetzungsfehler. Diese Idioten wird auch nicht anfechten, dass die gebildeten Terroristen in Teheran es genauso sehen wie die bösen Israel-Freunde.
Die USA werden immer europäischer – jedenfalls in der Politik. Jetzt haben sie die Volksrepublik China von der Liste der schlimmsten Verletzer der Menschenrechte gestrichen. Fragt sich nur, wie das mit den tibetischen Mönchen und Studenten zusammen passt, die gerade von der Volksarmee klein gemacht werden – haben die jetzt gedacht, nach der US-Maßnahme wäre es ungefährlicher gegen die Diktatur zu demonstrieren? Oder haben sie in Peking gedacht, sie könnten jetzt um so ungehemmter Oppositionelle zugrunde richten? – Ich freu’ mich schon ganz doll auf die Völkermord-Olympiade, wenn sie alles wieder gaaanz toll finden und von China schwärmen…
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