Juden für die Vernichtung Israels (2)
26. März 2008 at 13:45 | In Geistesgrößen, Israel, Nahost-Konflikt | 1 CommentTags: jüdische Antisemiten
Israel ist ein Land, in dem man seine Meinung frei äußern kann. Gut, es gibt eine Ausnahme: Wer „rechtsgerichtet“, „religiös“ oder gar „Siedler“ ist, der darf in der Öffentlichkeit nicht mal böse gucken, geschweige denn ein Plakat halten, in dem die Unzufriedenheit mit der bzw. Meinung über die „Gebiete“-/Palästinenser-Politik der Regierung Olmert zum Ausdruck gebracht wird – das ist dann gleich staatsgefährdend und wird von Polizei und Justiz entsprechend brutal geahndet. Aber alle anderen Meinungen dürfen frei geäußert werden, insbesondere solche, wie sie der Chefredakteur von Ha’aretz, David Landau, gegenüber US-Außenministerin Rice von sich gab: Er drängte die USA „Israel zu vergewaltigen“. Das ist offenbar nicht justiziabel (inzwischen hat der Mann, nach langen Vertuschungsversuchen durch die großen Medien, aufgrund des öffentlichen Drucks seinen Job abgeben müssen).
Neben solchen Typen gibt es noch die Uri Avnerys, Ilan Pappés, Mosche Zimmermanns usw., die ständig dafür sorgen, dass Antisemiten und Israelfeinde weltweit immer genug Juden haben, aufgrund deren Äußerungen sie ihre Hetze als legitim bezeichnen können – immerhin geben sie (oft) nur weiter, was sie von Juden aus Israel zu hören bekommen. Einen weiteren solchen Fall greift Melanie Phillips in ihrem Blog beim britischen Spectator auf – wen wundert’s, dass es sich wieder um einen Redakteur von Ha’aretz handelt?
Mit Israelis wie diesen…
Melanie Phillips, 24. März 2008
Während all die Dämonisierung und Delegitimisierung Israels in den britischen Medien unvermindert weiter geht, ist es traurigerweise nötig festzustellen, dass selbst diese psychischen Angriffe vor der rasenden Arglist verblassen, die von gewissen israelischen „Intellektuellen“ ihrem eigenen Volk und ihrer eigenen Nation gegenüber zur Schau gestellt wird. Ihr natürliches Zuhause in den israelischen Medien ist Ha’aretz und eine ihrer Hauptstimmen ist der Journalist Gideon Levy, dessen sprühender Hass gegenüber seinem eigenen Land Jon Pilger wie einen harmlosen Menschen aussehen lässt. Das heutige Getobe ist ein typisches Beispiel. Klar von dem Spektakel wahnsinnig gemacht, dass die deutsche Kanzlerin Merkel und der US-Präsidentschaftskandidat John McCain bei ihren gerade erfolgten Besuchen warme, rationale und anständige Unterstützung für Israel zum Ausdruck brachten, wettert Levy:
Ein Staat, der eine Belagerung betreibt, die in der heutigen Welt fast ohne Beispiel ist, was ihre Grausamkeit angeht, der eine offizielle Politik der Ermordungen betreibt, wird von der Familie der Nationen umarmt, wenn wir das an den Worten der vielen Staatsmänner messen sollen, die über unsere Türschwelle treten.
Es stimmt: Die „Belagerung“ des Gazastreifens ist beispiellos – darin, wie sie die „verhungernden“ Einwohner eine nicht aufzuhaltende Versorgung mit Waffen und Raketen erhalten, die sie auf Israel abfeuern; oder in der beispiellosen Art, wie die israelischen „Belagerer“, die auch die Opfer dieser Raketen sind, den Streifen mit Strom, Lebensmitteln, Treibstoff versorgen und die kranken Einwohner, einschließlich derer, die im Verlauf der Versuche Israelis zu ermorden in israelischen Krankenhäusern medizinisch versorgen; oder die beispiellose Art, in der Israel einzelne Terroristen zu töten versucht, wo andere Länder, stünden sie unter ähnlichen Angriffen, einfach das gesamte Gebiet platt gemacht hätten; oder die beispiellose Art, in der über diese Belagerung berichtet wird, verglichen mit – sagen wir mal – den anhaltenderen Angriffen der Libanesen auf palästinensische Terrorbanden im Libanon, die trotz einer hohen Opferzahl so gut wie unberichtet verlaufen. Und so weiter.
Da solche Fakten sich offenbar außerhalb des Bewusstseins Levys befinden, ist er zutiefst und besonders perplex, wie es möglich sein kann, dass Merkel, McCain et.al. dieses Land nicht so hassen, wie er es tut. Und so greift er auf sein entschieden begrenztes kulturelles Lexikon zurück, um beim Holocaust, Sderot, Hamas und – äh – „internationaler Islamophobie“ zu landen, um diese anders nicht zu erklärende Unterstützung auf Sentimentalität und Vorurteil zu stellen. Und so geht das größte Phänomen des Planeten der heutigen Zeit, die Bedrohung der gesamten freien Welt durch den globalen Islamismus, an deren vorderster Front Israel steht, völlig an ihm vorbei.
Es überrascht daher nicht, dass dieser Text heute von der PLO-Vertretung in Washington D.C. als weitere Propagandawaffe verbreitet wird, die ihr von Israels fünfter Kolonne ausgehändigt wurde, um ihr in ihrem Krieg gegen die Juden zu helfen.
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Haaretz gegen ISRAEL ?
Kommentar von achim — 27. März 2008 #