Keine Überraschung: Palästinenser bekämpfen den Terror nicht
27. März 2008 at 12:56 | In Israel, Palästinenser, Terrorismus, USA |Tags: Ehud Olmert, Friedensprozess, Roadmap
Hier ist eine Meldung, die Sie in der westlichen Presse wahrscheinlich nirgendwo lesen werden. Welche? Raten Sie mal:
Die palästinensische Autonomiebehörde erfüllt ihre Verpflichtungen zur Bekämpfung des Terrorismus gegen Israel nicht.
Das ist die Schlussfolgerung der für die Überwachung der Einhaltung des Roadmap-Friedensplans verantwortlichen amerikanischen Offiziellen, ist in der Zeitung Ha’aretz zu lesen.
Die Zeitung berichtet: „Insbesondere sind die Amerikaner in Sorge darüber, dass die PA nicht das ganze Spektrum Terrorbekämpfungsmaßnahmen anwendet, wozu Verhaftungen, Verhöre und Gerichtsverfahren gehören, was sie tun würde, wollte sie die bewaffneten Flügel der islamischen Terrororganisationen ausmerzen. Statt dessen begnügt man sich den Terror „eingrenzen“ – um bestimmte Arten von Anschlägen zu verhindern und die Hamas nicht stark genug werden zu lassen, die Herrschaft der Fatah in der Westbank zu bedrohen.
Doch trotz der palästinensischen Versäumnisse beim Aufhalten der antiisraelischen Gewalt setzt die Regierung Bush Israel unter Druck, damit es die Übergabe von immer noch mehr Waffen, Munition und Zubehör an die palästinensischen Sicherheitskräfte erlaubt!
Von Generalleutnant Keith Dayton, der US-Sicherheitskoordinator für Israel und die Palästinenser, wird berichtet, dass er bereit ist in den kommenden Tagen einen formale Anforderung hierzu an Verteidigungsminister Barak zu stellen; und von Barak wird gesagt, dass er bereit ist dem zuzustimmen.
Klingt absurd? Nun, das ist es, definitiv. Die Palästinenser lassen zu, dass der Terror gegen Israel weiter geht – wie reagieren also die USA und Israel? Indem sie ihnen immer noch mehr Waffen geben.
Der ganze Irrsinn dieser Politik wird in dieser Meldung von The Media Line (E-Mail, 27.03.08) deutlich:
Barak wird Folgendes erlauben: die Stationierung von den USA ausgebildeten 600 Mann in Jenin, die Übergabe von 25 von Russland gespendeten Panzerfahrzeugen an die palästinensischen Sicherheitskräfte, große Mengen an automatischen Kalaschnikow-Sturmgewehren und Munition, sowie das aus Sicht der israelischen Soldaten umstrittenste Material: Nachtsichtgeräte. Gegenüber Reportern drückte Premierminister Olmert Skepsis zur Bereitschaft der Palästinenser aus den Terror zu bekämpfen und sagte, dass die geringe Zahl von Terroranschlägen auf das Handeln der israelischen Sicherheitskräfte zurückzuführen sei.
Der Mann weiß, was er davon zu halten hat, dass die Palästinenser weiter hochgerüstet werden; er weiß, was die Folge sein wird – und stimmt dem trotzdem zu? Konnte man Rabin Illusionen vorwerfen, so muss man Ehud Olmert attestieren, dass er sehenden Auges sein Land ins Verderben führt!
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