Wochenend-Schaschlik

6. April 2008 at 22:10 | In kurz notiert | Leave a Comment

Vor ein paar Wochen wurde ein Leibwächter von Minister Avi Dichter (innere Sicherheit) in Sderot durch Qassamsplitter verwundet. Jetzt wurde ein Leibwächter bei einem Besuch eines Bauernhofs am Gazastreifen durch Schüsse eines Heckenschützen verwundet. So langsam sollte doch wohl mindestens eines der Mitglieder der Regierung Olmert begreifen, dass man die Terroristen nicht aussitzen kann!

Arabische Staaten wollen, dass der UN-Sicherheitsrat nur noch hinter verschlossenen Türen tagt. Das scheint an dem Frust arabischer UNO-Botschafter zu liegen, die sich in der jüngeren Vergangenheit immer wieder mit extremistischen Äußerungen in dem Gremium blamierten. Diese sollen nicht weiter in die Öffentlichkeit dringen und die UNO in Erklärungsnotstand bringen; sie hatten immer wieder dafür gesorgt, dass Kritik [an den entsprechenden arabischen Staaten] geübt wurde. Mit anderen Worten: Die wollen nicht, dass nach außen dringt, was sie an Hass und Böswilligkeit verbreiten. Der israelische Botschafter bei der UNO, Dan Gillerman, sagte dazu: „Die Mörder von Damaskus und die Schlächter des Sudan“ haben kein Recht Israel zu predigen.
Ach ja: Die Initiative wird natürlich auch nicht öffentlich betrieben, sondern über stille Kanäle abseits der öffentlichen Wahrnehmung.

Verteidigungsminister Barak am 17. März 2008 vor der Knesset: „Jede aufgehobene Straßensperre [in Judäa und Samaria/Westbank] gleich einem Glücksspiel mit dem Leben von Israelis… Keine einzige Straßensperre wurde ohne triftigen Grund dort errichtet, wo sie besteht. Keine Straßensperre besteht ohne klaren Sicherheitswert. Jede Straßensperre ist nur dort, weil sie nötig ist für das unbestreitbare Fortbestehen der Sicherheit.
Verteidigungsminister Barak befahl am 31. März 2008 die Entfernung zahlreicher Straßensperren in Judäa und Samaria. An der Lage hatte sich in der Zwischenzeit nichts geändert. Nur Frau Rice war inzwischen in Israel, um Druck zu machen.
Kurz nach Beseitigung einer Straßensperre bei Jerusalem fand in der Nähe ein Mordversuch an Juden statt. Der Attentäter konnte von den Angegriffenen erschossen werden. Das Muster ist der Räumung von Straßensperren und kurz darauf einsetzenden Mordversuchen an Juden ist seit fünf Jahren bekannt.

Die „Berichterstattung“ über die Messerattacke liest sich bei pal-arabischen „Nachrichten“-Agenturen natürlich so, dass böswillige Sieder („Kolonisatoren“) einen völlig harmlosen Studenten grundlos erschossen und die IDF dann hinterher das Haus der Familie des „Opfers“ durchwühlte.

Sie finden nie etwas Eigenes als Vergleich, aber die Übertreibungen sind genauso hirnrissig. So hat der arabische Knesset-Abgeordnete Taleb A-Sanaa ein neues Gesetz als „schlimmer als die Nürnberger Gesetze“ bezeichnet. Der Entwurf will die Kandidatur von Politikern für die Knesset verbieten, die ohne staatliche Erlaubnis einen Feindstaat besuchten. Das Gesetz wäre eine Ergänzung eines bestehenden Gesetzes, dass die Reisen in Feindstaaten verbietet. Es wird im Volksmud „Bishara-Gesetz“ genannt, weil es in Folge von dessen Besuchen in Syrien und anderen arabischen Staaten eingebracht wurde. Dort hatte sich Bishara besonders „freundlich“ über Israel geäußert – sprich: er hat gegen Israel gehetzt und mehr Terror gefordert.

Wenn demnächst Demonstranten nicht mehr mit Samthandschuhen angefasst werden, dann dürfte das daran liegen, dass sich Hamas-Terroristen unter sich gemischt haben, um Anschläge auf israelische Soldaten zu verüben. Ein solcher Anschlag wurde im Februar so gerade eben noch einmal verhindert.

Vor dem Gesetz sind alle gleich – außer Muslime, so scheint es in Schottland: Da hat ein Mohammedaner statt Tempo 30 (Meilen) ganze 64 (!) Meilen (!) auf dem Tacho gehabt. Aber statt ihm den Führerschein zu entziehen, wie es nach dem Gesetz vorgeschrieben ist, bekam der Mann nur eine Geldstrafe und ein paar Verkehrssünderpunkte – weil er zwischen den Wohnorten seiner beiden (!) Ehefrauen pendeln muss, um seinen ehelichen Pflichten nachkommen zu können! (Den Kommentar zum „den ehelichen Pflichten nachkommen können müssen“ verkneife ich mir jetzt…)

Ein palästinensischer Bauer im Gazastreifen wurde getötet. Palästinensische „medizinische Offizielle“ behaupten, eine israelische Artilleriegranate habe ihn umgebracht. Einwohner vor Ort sagten Associated Press, er sei von einer aus dem Gazastreifen abgeschossenen Qassam-Rakete getroffen worden, die es nicht bis Israel schaffte. Die IDF weiß von keinem Vorfall außer einem anderen, wo eine Panzerfaust auf eine israelische Patrouille abgeschossen wurde, was die Soldaten allerdings nicht beantwortet hätten. Wem glauben wir? Eddioten, Linkspolitiker und Menschenrechtsgruppen mit Sicherheit denen, die den Artilleriebeschuss behaupten.

Der Vizechef der Al-Qaida hat der Hamas vorgeworfen, in Verletzung islamischen Rechts mit ihren Raketen willkürlich Frauen und Kinder umzubringen. Jetzt antwortete Hamas-Sprecher Ismail Radwan: „Die Hamas will nicht Frauen und Kinder mit Raketen töten.“ Abgesehen davon, dass die Al-Qaida sich für ihren Vorwurf absolut nichts kaufen kann (sind ja auch keinerlei Unschuldige im WTC gewesen, oder?) – die Behauptung von Radwan ist einfach eine boshafte Lüge, was jede Rakete auf Sderot beweist (es werden genug davon von der Hamas „beansprucht“). Etwas anderes zu erwarten, wäre allerdings auch vermessen. Außer für Hetzer.

Das IOC outet sich als Tyrannen-Unterstützer und Gegner der freien Meinungsäußerung. Nicht nur, dass Kritik an der Volksrepublik China nicht erfolgt und der schöne Schein des Friede-Freude-Eierkuchen gepflegt wird, er darf auch von niemandem in Frage gestellt werden – schon gar nicht von Athleten; verbrämt wird das mit „Übereinstimmung mit der olympischen Charta“: Das IOC fordert alle nationalen olympischen Komitees auf Athleten zu den Spielen zu schicken, die sich „in Übereinstimmung mit der olympischen Charta befinden“. Dem wird nachgeschoben: „In Peking wird es Sanktionen und Strafen für jeden Fall geben, der als Bruch der IOC-Politik angesehen wird.“ Mit anderen Worten: Es wird Druck ausgeübt, politisch akzeptable Athleten auszusuchen.

Die islamischen Gewalttäter sind ja nur eine kleine Minderheit, nicht wahr? Allerdings frage ich mich, wie das mit dieser Umfrage übereinstimmt: Mehr als 60% der Araber sagen, dass Gewalt als Antwort auf „westliche Einmischung“ erlaubt ist; 55% sagen, dass sie als Antwort auf beleidigende Worte oder beleidigendes Verhalten in Ordnung ist. Islam ist Frieden!

Die Terror-Mullahs versuchen (über eine iranische NGO) wieder eine Kopie, wie schon bei den Karikaturen (damals veranstalteten die Bosse von AchmachmirdenJihad einen Holocaust-Karikturen-Wettbewerb). Jetzt wollen sie einen Film über die Bibel machen, um gegen Fitna anzustinken. Weil die Bibel zu Gewalt und Mord anstachelt. Das hatte neulich schonmal einer versucht, aber das waren ja nur dumme Westler, die da aufgegeben haben, weil sie nichts fanden, wo heutiges mörderisches Handeln mit der Bibel gerechtfertigt wird. Da werden die Mullahs besser arbeiten. Und wenn der Film rauskommt, werden dann Millionen Christen gewaltsam dagegen protestieren? Garantiert nicht. Allerdings wird es genügend Idioten geben, die den Mullahs Recht geben werden.

Noch keine Kommentare »

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag. TrackBack URI

Kommentieren

XHTML: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <pre> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Bloggen Sie auf WordPress.com. | Theme: Pool by Borja Fernandez.
Entries and comments feeds.