Stoff für’s Hirn

3. Mai 2008 at 22:26 | In Lesen! | Leave a Comment

Auf Lizas Welt steht ein Denkstück über die Versuche der unsäglichen Katajun Amirpur die Terror-Mullahs und ihren Zauberlehrling Mahmud „Adolf“ Ahmadinedschad reinzuwaschen. Mit „Alle Mullah außer Vati“ hat er eine kleine publizistische Vernichtung der Trulla geschafft.

Gleich hinterhergeschoben noch ein weiterer Text aus derselben Quelle: „Die Sorgen der Israelkritiker“ setzt sich mit dem Schwachsinn auseinander, den deutsche Intellektuelle (mal wieder) anlässlich des 60. Jahrestages der Gründung Israels als Manifest verbrochen hatten.

Freislers Erben“ titelt Band of Brothers die Abrechnung mit dem „Volkstribunal“ zum Libanonkrieg von 2006 in Brüssel. Die Anmaßungen dieser selbst ernannten Richter, Staatsanwälte und Henker in einer Truppe, die man wirklich nur als einen Affentanz aufführende, selbstgerechte Vollidioten bezeichnen kann – was leider nicht verhindert, dass reichlich noch Beklopptere gibt, die diese Irren für voll nehmen.

Krieg ist keine Antwort“ (oder Lösung) heißt es immer so schön. Dass das Motto von den Quäkern stammt, weiß wohl kaum einer, so eingefleischt ist es bei der „Friedens“-Bewegung. Was statt dessen die Lösung sein soll, kann man auch bei ihnen nachlesen. Das Dumme ist nur, dass es dazu ein Gegenüber braucht, das bestimmte Voraussetzungen liefert. Sind diese nicht gegeben, ist „Krieg ist keine Lösung“ ein Rohrkrepierer, der denjenigen, der andere Lösungen verfolgenden in die Hölle schickt. Wie das aussieht, wieso das so ist, hat Richard Landes in seiner Einleitung zum Kommentar eines Artikels aus der Jerusalem Post ausführlich erläutert (Link in Englisch).

Wer immer nicht weiß, weshalb die Hamas kein Verhandlungspartner sein kann, sondern mit allen Mitteln bekämpft werden muss, der sollte ich die Auszüge eines Interviews mit dem Hamas-„Kultus“-Minister Atallah Abu Al-Subh durchlesen, das auf hagalil.com zu finden ist. Es ist immer sehr „erfreulich“ zu erfahren, dass die große Wahrheit über die Juden in den „Protokollen der Weisen von Zion“ steht…

Unsere mit Zwangsgeldern finanzierten Qualitätsmedien sind der Hort der Wahrheit und Weisheit. Es gibt keine besseren Medienanstalten als sie. Wollen sie uns jedenfalls Glauben machen. Was wirklich davon zu halten ist – nämlich gar nichts! – findet sich gleich an vier Stellen: in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, über deren erbitterte Beschwerde über die ARD sich Hotel Villa de Art kommentierend (mit einem herrlichen Zitat aus der FAZ) berichtet und gleich einen Text über die mehr als zweifelhafte Arbeitsweise der ARD in der Volksrepublik China hinterherschiebt; dann gibt es noch in Zettels Raum ein Beispiel für eine ziemlich idiotische „Bildungsoffensive“ (meine Wortwahl, die ARD nannte das „Themenwoche“) für Senioren in der ARD. Wünsche angenehmes Kotzen über die Zwangsgebühren-Anstalten von der ARD.

Was sind Alibi-Juden? Zum Beispiel die jüdischen Idioten, deren „Never Again!“ dem „palästinensischen Holocaust“ gilt, der ja noch gar nicht statt gefunden hat – wie kann da „nie wieder“ gefordert werden? Aber das ficht die Norman Finkelsteins und Ilan Pappés nicht an und sie fühlen sich mehr als wohl in Gesellschaft der Israel-Verleumder und Völkermord-Fantasten.

Eine kleine Kunde im Internationalen Recht schreibt Beer7 bei den Freunden der offenen Gesellschaft den „Menschenrechtlern“ ins Stammbuch, die mal wieder hetzen, Israel würde das internationale Recht und die Genfer Konventionen verletzten, weil es den Terroristen nicht genug Material für deren Terrorkampf liefert.

Die Sauereien der UNO in Sachen Gazastreifen-Problematik wird von Band of Brothers recht ausführlich und klar beschrieben.

Die taz ist sich nie zu schade Idioten und Lügenpropagandisten ein Forum gegen Israel und die USA zu bieten. Und so führte eines ihrer weiblichen Tastaturnutzerwunder ein Interview mit Psychiater aus Gaza, der natürlich nichts Besseres zu schwätzen weiß, als dass die Hamas aus purer Verzweiflung handelt, nichts mit der Verweigerung der Treibstoff-Annahme („Streik“) zu tun hat und Ägypten ein reiner Befehlsempfänger des „fundamentalistischen Regimes von George Bush“ ist. Mehr Schwachsinn in so wenigen Sätzen kann man kaum abdrucken. Aber irgendwie muss man sich seinen Spitznamen ja immer wieder verdienen – oder versuchen in seinem Genre erwachsen zu werden und das Original in den Schatten zu stellen.

Aua. Yaab hat mal wieder zugeschlagen. Es braucht nicht viel Fantasie – aber wer sie nicht hat: Es geht darum, dass ein eingeborener Europäer von Kulturbereicherern „belästigt“ wird und wie wir damit meistens umgehen.

Wer sich einmal eine Aufstellung typischer Aussagen von Jesus und von Mohammed bzw. des Koran in Gegenüberstellung ansehen will, wird auf der Startseite von deus vult sehr gut bedient.

Einen selten kritischen Blick auf die übliche Berichterstattung über den Nahost-Konflikt wirft Das Magazin aus der Schweiz. Erstaunlich. Aber irgendwann musste ja auch dort mal einer den Mund aufmachen (die WeltWoche war bisher die einzige Stimme der publizierten Meinungen außerhalb der Blogs, die nicht vollkommen antiisraelische eingestellt ist).

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