Wochenend-Schaschlik

4. Mai 2008 at 20:52 | In kurz notiert |

Dass die UNO ein korrupter Bazar der Tyrannen und Diktaturen ist, sollte inzwischen jeder wissen, den es interessiert – es interessiert leider nur die wenigsten. Aber immer wieder wird anhand der Personalien deutlich, vor allem denen des UNO-Menschenrechtsrats und seines Vorgängers. So auch gerade jetzt erst wieder mit der Bestellung von Jean Ziegler zum Sonderberater. Azure hat ein ausführliches Porträt des Mannes online gestellt. Darin steht u.a., dass er in seinem linken Extremismus so weit ging, dass die französischen Kommunisten (die ja dem stalinistischen Moskau nun nicht gerade fern standen) ihn rauswarfen! Sein Extremismus und sein Eintreten für die schlimmsten Diktatoren der Welt haben ihn nicht gerade zum Positiven verändert. Es hat eine ganze Reihe von erfolgreichen Verleumdungsklagen gegen den Mann gegeben, an denen er heute noch zahlt. Trotzdem wurde er von der Schweiz aufgestellt, intensiv beworben und von der UNO zum Musterknaben erklärt. Herzlichen Glückwunsch, Idiotentruppe!

Klare Prioritäten setzt der Außenminister von Kuwait. Nicht, dass Terror allgemein schlecht wäre, nein, nur der gegen andere Muslime. Er hatte eine Frage an die Selbmord-Bombenschicker im Irak: „Warum ruft ihr nicht zur Befreiung Palästinas auf und tötet Israelis, statt die Ermordung unschuldiger Muslime zu fordern?“ Hoch lebe die reine Lehre!

Die Fatah in der „Westbank“ hat einen „Kollaborateur“ zum Tod durch Erschießungskommando verurteilen lassen. So viel zur „Mäßigung“ dieser Terrortruppe. Ein Kanadier hat seiner Regierung einen Brief geschrieben, in der er auseinandersetzt, wie man den Todeskandidaten zu sehen hat: „Saads Verbrechen war zu tun, was die PA selbst hätte tun müssen – Terror bekämpfen, insbesondere dadurch, dass Israel über die Anwesenheit einer Gruppe bewaffneter Terroristen informiert wurde. Herr Saad ist ein Polizist, der half ziviles Leben vor Kriminellen zu schützen; diese Tat sollte von der PA nicht als Verrat angesehen werden, der den Tod verdient.“ – Genau.

Einer der schlimmsten Drecksäcke der englischen Politik ist abgewählt worden: Ken Livingstone, bisher Bürgermeister von Groß-London, hat gegen Boris Johnson verloren. Jetzt kann er sich – wie sein Antizionismus-/Islamistenfreund-Kumpel George Galloway vollberuflich der Hetze gegen den Westen und die Juden widmen. Geld wird er damit genug verdienen können, vor allem bei der von ihm mit erzeugten Stimmung in Großbritannien.

Dass dem Teheran-Adolf keine Lüge zu platt ist, sollte inzwischen auch klar sein. Die neueste besteht darin, dass die Namen der rund 3000 Todesopfer des 11. September nie veröffentlicht wurden. Er hat anscheinend nie jemanden gehabt, der den Erinnerungsfeiern zuhörte, als genau diese Namen verlesen wurden.
Gleichzeitig beschwert sich die Al-Qaida in Person von Ayman al-Zawahiri, dass sie sehr wohl die Anschläge ausgeführt habe, was ihnen Mahmud AchmachmirdenJihad absprach. Die Verschwörungstheoretiker werden dieses erneute Geständnis sicherlich ignorieren. (Alles nicht mehr ganz frisch, bin aber von der Achse des Guten jetzt erst drauf hingewiesen worden.)

Unsere geniale Entwicklungshilfe-Ministerin, die Rote Heide (HWZ, Heidemarie Wieczorek-Zeul) hat Geld zu viel, wie es scheint. Sie hat eine Soforthilfe von 20 Millionen Euro für die Sicherstellung der Versorgung des Gazastreifens zugesagt – die an die Terroristen gehen werden. Es wäre vielleicht sinnvoller, das Geld in bauliche Sicherheitsmaßnahmen an den Grenzübergängen zu stecken, damit die vor den Angriffen der Terroristen sicherer werden und von Israel nicht immer wieder geschlossen werden müssen!

Der Autor legt in einem ersten Teil die Wurzeln seiner jüdischen Identität frei.“ Wo das gleich am Anfang eines Textes steht, steckt vermutlich etwas drin, was sich als „mutig“ und „unkonventionell“ erweisen soll, aber doch nur der üblen Form des Mainstreams entspricht. Und so kommt es denn auch: „…für diejenigen, die lesen können und noch nicht völlig im imperialistischen Sumpf der USA ersoffen sind…“ „Inhaltsgewaltig“ soll das Buch sein. Und auf Hillel, den Anführer des jüdischen Aufstands gegen die Römer aus dem Jahr 70 unserer Zeitrechnung beruft sich der Autor und zitiert doch eine Lüge – dass Ben Gurion die Araber aus dem Mandat Palästina zwangsumsiedeln wollte, schon vor der Schoah (es gibt Myriaden von Belegen, dass das nicht stimmt). Es fehlt nicht an maximierenden Begriffen zur Beschreibung des Buches von einem, der sein Jude sein immer wieder maximal herausstellen muss, um Israel zu verunglimpfen und den Terroristen das Wort zu reden – aber was soll Lord Grünhelmchen anderes machen, wenn er sich in der deutschen Medienlandschaft weiter im Vordergrund halten will? Da muss er einfach alles hervorziehen, was die Verunglimpfungen von Opfern terroristischer Völkermordversuche bedient.

Der Begriff der naqba (Katastrophe) wird heute in der Regel mit dem Entstehen des Staates Israel 1948 verbunden. Steven Plaut hat ein wenig in der Geschichte gegraben und festgestellt, dass naqba schon einmal in die Historie des Nahen Ostens eingeführt wurde: 1920, als die Franzosen und Briten den Nahen Osten unter sich aufteilten, waren die Araber in Syrien/Libanon und „Palästina“ (dem vollständigen Mandatsgebiet) empört, dass man eine Grenze mitten durch sie zog. Sie betrachteten sich insgesamt als Syrer und wollten diese Einheit auf keinen Fall aufgeben. Den sich daraus ergebenden Aufstand schlugen die alliierten Besatzungsmächte nieder. Das nannten die Araber al-naqba – die Katastrophe. Die heute als Palästinenser geführten Araber hatten keine Juden, die sie für diese Katastrophe verantwortlich machen konnten. Sie strebten keinen „palästinensischen“ Staat an, im Gegenteil: Sie wollten Teil eines anderen Gebildes bleiben. Womit eigentlich bewiesen wäre, dass ein palästinensisches Volk nicht existierte. Von wegen „historisches Palästina“ und der ganze weitere verlogene Quatsch!

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