Schaschlik
9. Mai 2008 at 22:20 | In kurz notiert |Hach, was sind die friedliebend! Die Ägypter vermitteln einen „Waffenstillstand“, ohne dass Israel dabei ist und jetzt droht die Hamas, was alles passiert, wenn Israel diesen Waffenstillstand nicht akzeptiert! Ich handle demnächst auch mal mit ein paar Kumpels aus, dass ich einen Typen, den ich nicht leiden kann, in Ruhe lassen werde, wenn der mir ständig was rüber schiebt…
Wenn man nur lange genug überlegt, dann findet man für alles eine Absurdität. Jetzt haben die Islamisten von der Hamas endlich entdeckt, was „PEPSI“ heißt: Pay Every Pence to Save Israel (Zahle jeden Pfennig um Israel zu retten) – behauptet Hamas-MP Salem Salameh. Hat aber lange gedauert. Jetzt müssen sie nur noch ungefähr 100.000 US-Firmen als Abkürzungen von zionistischen Sauereien entlarven! (Die Colas haben sie schon durch: Coca Cola heißt ja bekanntlich kein Mohammed, kein Mekka.)
Donnerwetter, selbst bei der „Linken/PDS“ gibt es Leute, die in Sachen Nahost klarer denken können als das, was man normalerweise aus der Ecke zu hören bekommt!
Firas Press berichtet, dass eine algerische Stadt begonnen hat Töchter „Gaza“ zu nennen, aus Solidarität mit den dort lebenden palästinensischen Arabern. Angesichts der Abwasser-Probleme im Strip wollen wir hoffen, dass die Baby nicht unter eine schlimmen Diarrhoe leiden werden. (ElderofZiyon)
Steht im Libanon der nächste Bürgerkrieg bevor? Die Hisbollah hat die libanesische Armee zum Feind erklärt und es gab schon einige Schießereien. Wird vielleicht kein „Bürger“-Krieg werden, sondern eher die gewaltsame Übernahme der Macht – also ein Putsch.
Fuad Twal, der designierte lateinische Patriarch von Jerusalem giftet – etwas anderes darf man von lateinischen Patriarchen wohl nicht erwarten, sein Vorgänger hat auch immer nur in Richtung Israel ausgeteilt (und das heftigst: man kann ihn durchaus als antisemitisch einstufen). Twal findet, dass für die arabischen das Jubiläum Israels kein Grund zum Feiern ist. Er übernimmt voll und ganz die muslimisch-terroristische Darstellung der Gründung Israels als „Katastrophe“. Man wird vergebens darauf warten, dass Bischof Twal etwas dazu sagt, wie die arabischen Christen derzeit von den muslimischen Mitbürgern behandelt werden: dass die Christen aus den „Palästinenser“-Gebieten fliehen, weil sie keine Perspektiven gegen die Bedrohungen und Anfeindungen durch die Terroristen mehr sehen; oder dass die Christen in Nazareth sich immer weiteren Repressionen durch Muslime ausgesetzt sehen.
Shimon Peres, von Klischees vernebelt. Auch er schwafelte im Interview (ausgestrahlt im Bayrischen Fernsehen am 8. Mai 2008, praktisch als Schlusssatz der Sendung), dass Israel von den Zionisten mit dem Motto „Ein Volk ohne Land für ein Land ohne Volk“ gegründet worden sei – dass die Juden nicht mitbekommen hätten, vergessen hätten, dass es in dem Land ein Volk gab. Welcher Unsinn diese Behauptung ist, hat Diana Muir mehr als deutlich aufgezeigt. Überhaupt: Die Widersprüche der Araber, einerseits mit dem Spruch jüdische Ignoranz zu behaupten, andererseits David Ben-Gurion in die Schuhe zu schieben, er habe die Araber/“Palästinenser“ immer schon vertreiben wollen, erschließt sich wohl nur Leute, die Widersprüche für die Bestätigung ihrer Vorurteile und Gehässigkeiten halten.
Nur zur Erinnerung: Die „selbst gebauten Raketen“ (die laut Yassir Arafat nichts taten als ein wenig Lärm zu machen) haben wieder ein Todesopfer gefunden. War das Grund für die westlichen Medien auf den Raketenterror gegen Israels Zivilbevölkerung aufmerksam zu machen? Der Typ starb ja nicht einmal sofort, sondern erst später…
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