Not-Schaschlik
19. Mai 2008 at 14:16 | In kurz notiert |Vorbemerkung: Da mein Rechner weiterhin nicht funktioniert, versuche ich auf Umwegen wenigstens einen Beitrag einzustellen. Leider sind mir auch ein paar Links flöten gegangen
Großbritannien hat die Verbindung von Terror und Islam untersagt zu gebrauchen. Die US-Regierung hat die Benutzung des Begriffs „Jihad“ (und allem damit Zusammenhängendem) untersagt. Und was machen die Kuwaitis? Sie klagen einen Kerl an: wegen „Hetze zum Jihad“! Können die nicht wenigstens „innerer spiritueller Kampf“ sagen?
Tel Aviv? Nix da, „Tel Al-Rabi“ soll die von den Juden gegründete Stadt in Wirklichkeit heißen und Terror-Häschen Assuds Großvater im Hamas-TV will sogar Urkunden und einen Schlüssel aus der Zeit haben, als er dort lebte und alles ganz toll und schön aussah. Da muss der Terror-Opa aber arg alt sein – Tel Aviv wurde 1909 (als Vorort von Jaffa) gegründet!
Wir wissen, wes Geistes Kind Bücherverbrenner sind. Daran haben wir diese Woche gerade gedacht, offiziell jedenfalls, weil sich die Goebbels’sche/Nazi-Bücherverbrennung gerade wieder gejährt hat, mit einem „runden“ Gedenken (75 Jahre). Der ägyptische Kultusminister – also für Kultur zuständig – meinte kürzlich, er „würde höchstpersönlich israelische Bücher verbrennen, wenn er sie in ägyptischen Bibliotheken findet“. Sollte uns das überraschen? Nicht, nach der Geschichte Ägyptens in Sachen „Auffangbecken“ für Nazi-Ideologen…
Besonders brisant ist die Sache, weil dieser Faruk Hosni ein Kandidat mit sehr guten Aussichten auf den Posten des Generalsekretärs der UNESCO ist. Noch etwas, über das wir uns nicht wundern müssen…
Ach, ist das herrlich, wenn man ganz zielstrebig auf den Frieden zurennt und keiner draußen weiß, wie es steht! So macht es Ehud Olmert: Er behauptet, es gäbe ganz tolle Fortschritte und man sei auf einem ganz tollen Weg – aber gibt nicht annähernd einen Tipp, was bisher erreicht wurde, in welchen Bereichen Fortschritte oder Einigungen erzielt wurden und wo man noch nicht so weit ist. Eine ganz miese Masche also, diese Verdunkelungstaktik, die nur auf eines hinausläuft: He, ihr müsst mir trauen, dazu seid ihr verdammt. Also haltet das Maul und lasst mich machen, sonst klappt das nicht!
Man wird sich allerdings darauf verlassen können, dass selbst maximale Zugeständnisse von Olmert nicht ausreichen werden, weil er die „Rückkehr“ der „palästinensischen“ „Flüchtlinge“ ins Land nicht zulassen können wird – gerade das aber wieder von Mahmud Abbas als „Schlüsselfrage“ bezeichnet wurde, die hinter keiner anderen zurückstehen darf.
Wieder einmal eine Pleite für die Terror-Propagandisten in den NGO-Reihen – aber wird’s auch berichtet werden? „Physicians for Human Rights“ (Ärzte für Menschenrechte) behauptete, dass ein pal-arabischer Krebspatient an einem Grenzübergang gestorben sei, weil er nicht nach Israel gelassen wurde. Dummerweise – für die NGO, nicht den Mann – sitzt der weiter Zuhause und wartet auf eine Einreiseerlaubnis für Israel, um in einer Klinik in Tel Aviv operiert zu werden und hinterher Bestrahlung und Chemotherapie zu erhalten. Es stellte sich heraus, dass die NGO nicht auf die Bestätigung des Todes durch eine Klinik abwartete, nachdem sein Bruder ihnen gegenüber den Mann für tot erklärte. Der nächste Fall von schlechter Recherche.
Da war er wieder (zu Besuch) – der Dalai Lama in seiner Funktion als das, was von den Medien gerne umschrieben wird: „Oberhaupt/geistliches Oberhaupt/geistlicher Führer der Tibeter“. Diese und ähnliche Umschreibungen werden immer herausgeholt, wenn es um einen Menschen geht, der neulich zwar la sagte, er sein nur ein einfacher Mensch, aber von sonst niemandem und schon gar nicht von den Tibetern als solcher betrachtet wird. Die entsprechende Anrede fehlt (fällt) auch immer wieder bei uns, wenn er angesprochen oder das Wort indirekt an ihn gerichtet wird. So gerade erst wieder bei seiner diesmal letzten Station bei uns in Mönchengladbach, wo er vom Oberbürgermeister mit „Eure Heiligkeit“ angeredet wird. Man sollte sich immer vor Augen halten: Der Mann ist der GOTT der Tibeter! Ihn als solchen (z.B. „Gottheit“) anzureden, traut sich denn doch keiner, Da geht man lieber hin und umschreibt das Verhältnis so unverfänglich wie das des Papstes zu den Katholiken. Aber die Römer ab Augustus werden weiterhin als verrückt erklärt, dass sie ihre Caesaren als Gott verehrt sehen wollten…
Es amüsiert eigentlich immer wieder, wenn Schreihälse sich lauthals beschweren, dass offizielle Besucher Israels nicht die Palästinensergebiete besuchen oder sich zumindest mit den „moderaten“ Terrorchefs treffen – weil solche Meckerpötte es nämlich bei ihren Besuchen selbst gerne geflissentlich vermeiden „Israel“ einen Besuch abzustatten, sondern sich lieber ausschließlich auf den Herrschaftsbereich der Terror-Organisationen beschränken. So gerade wieder geschehen, als eine Abteilung schweizerischer Parlamentarier sich aufmachte den „Gazastreifen“ und „Cisjordanien“ zu bereisen. Wobei noch ein weiteres Phänomen erneut den Kopf schütteln lässt – aber eigentlich nicht erstaunt: Die historischen Namen des Gebietes östlich der „grünen Linie“, Judäa und Samaria, meiden alle Terroristen-Bewunderer wie der Teufel das Weihwasser – das ist die „Westbank“ oder, wie in diesem Fall bei der NZZ – „Cisjordanien“. Hauptsache, alles Jüdische verschwindet. Womit sich dann letztlich wieder eine Geisteshaltung beweist, die sich keiner links von den Nazis zuschreiben lassen will.
An einer christlichen Schule in Gaza ist eine Bombe explodiert. Es ist nur der jüngste Anschlag in einer langen Reihe von Gewalttaten gegen Christen und ihre Einrichtungen im Gazastreifen. Und angesichts der Ingoranzhaltung der Mainstream-Betroffenheitsbeauftragten wird auch fr diese Bombe irgendwie wieder Israel die Verantwortung zugeschoben werden müssen – oder es wird einfach missachtet, wer die Bombe legte und Israel weiterhin wegen der dramatischen Abnahme der arabischen Christen in den Palästinensergebieten alleine die Schuld zugeschoben.
Was ich diese Hampelmann-Truppe doch liebe! Der UNO-„Menschenrechts“-Rat hat der Schweiz befohlen sich endlich eine „unabhängige Menschenrechtsinstitution“ zuzulegen. Beschlossen haben das die Leuchten der Menschenrechtseinhaltung aus Algerien, Saudi-Arabien und Mauretanien (sowie einige andere, auch Deutschland); die vollverschleierte Vertreterin Mauretaniens billigte der Schweiz zu, wenigstens im „Genderbereich“ Fortschritte zu machen – was für eine Ironie! Was sie wohl über ihren eigenen Staat zu sagen hätte, sollte sie dazu befragt werden? (Mauretanien tut vermutlich mehr für den „Genderbereich“ als der ganze Westen zusammen…)
Ach ja, Indien forderte von der Schweiz ein Gesetz gegen Sklaverei – die ist bei den Eidgenossen ja auch reichlich verbreitet… Kuba fordert als Menschenrechtsverbesserung eine Beinahe-Verdoppelung der Entwicklungshilfe der Schweiz an den Inselstaat. Besonders heimelig auch die Sorgen des Iran. Dessen Grotesken und andere Unglaublichkeiten wies die Außenministerin Calmy-Rey nicht etwa zurück, sondern bedankte sich „für den konstruktiven Dialog“. Wo der statt fand, kann man zwar nicht erkennen, weil es lediglich die Farce einer Bombardierung mit Vorwürfen gab, aber es macht sich einfach gut so etwas zu sagen (und damit Einsicht zu zeigen). Wenn man aber liest, was „die Schweizer“ (die offizielle Schweiz also) selbst über die unhaltbaren Zustände in ihrem Land schreiben, dann wundert man sich über gar nichts mehr.
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Zum Dalai Lama:
Man kann nur jedem dringend empfehlen, die Rezension Markus Hammerschmitts zu Colin Goldners Buch “Fall eines Gottkönigs” zu lesen. Die steht schon seit Jahren im Netz und kaum jemand liest sie.
Besser kann man den auf Lügen aufgebauten Nimbus eines verkappten Päderasten und Verharmlosers des Holocaust nicht beschreiben:
http://philolog.wordpress.com/2006/11/16/dalai-lama-colin-goldner-essay-von-m-hammerschmitt/
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Im hervorragenden Beitrag von Lizas Welt ist nachzulesen, wie die Karma-Ideologie auch dazu diente, die Verfolgung der Juden und den Holocaust indirekt zu rechtfertigen, und wie der stetig grinsende “Gottkönig” dazu Stellung nahm.
Auszug aus Lizas Beitrag:
(http://www.lizaswelt.net/2007/07/der-freundliche-skinhead.html)
“Sie interessierten sich zudem stark für dessen Karma-Lehre, nach der „das gegenwärtige Geschick eines Menschen unmittelbar mit dem Verhalten in einem früheren Leben zusammenhängt und seinerseits wiederum Art und Qualität noch folgender Wiedergeburten bestimmt“. Das bedeutet, „dass jeder Mensch für jede Art von Unglück aufgrund ‚böser’ Handlungen in einem früheren Leben selbst verantwortlich sei“. Die Konsequenz liegt auf der Hand: „Dehnt man diese Interpretation auf ganze Gruppen von Menschen aus, ist es nur noch ein kleiner Schritt dahin, die Diskriminierung und Unterdrückung dieser Gruppe als das Wirken karmischer Gesetze zu lesen: Sie hätten eben früher nicht so böse sein sollen.“
Folgerichtig erscheint die Vernichtung der Juden als Strafe für schlechte Taten in früheren Epochen – eine Ansicht, die Heinrich Himmler vertrat und später auch der in der Esoterikszene hoch gehandelte „Reinkarnationstherapeut“ Trutz Hardo (bürgerlich Tom Hockemeyer).”
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Viel mehr Brechmittel braucht man wohl kaum noch.
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@heplev: hoffentlich ist dein PC bald wieder in Schuss”
Herzliche Grüße
Bernd
Kommentar von Bernd Dahlenburg — 20. Mai 2008 #