SPIEGELeien in den USA auf die Spitze getrieben

22. Juli 2008 at 17:26 | In Medien+Nahost, USA | Leave a Comment
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Es scheint zum Kennzeichen von MSM zu gehören, dass sie Bush derart hassen, dass dem alles andere untergeordnet werden muss, auch die Wahrheit, damit nur ja kein weiterer Konservativer ins Präsidentenamt gelangt. Sie schrecken nicht vor eklatanten Lügen zurück, um ihr Ziel zu erreichen, denn einseitige Berichterstattung und einseitige Propagandagelegenheiten genügen offenbar nicht (die New York gab Barack Obama Platz für seine Sicht der Dinge, „selbst“ geschrieben – aber John McCain wurde mit fadenscheinigen abgewiesen). Was ist das heißeste Thema in Sachen Obama? Sein Truppenabzugsplan für den Irak. Dumm nur, dass darüber in Bagdad nicht gesprochen wurde! Was macht man? Man behauptet, das sei ein wichtiges (wenn nicht das wichtigste) Thema gewesen.

Und so prangen in den wichtigsten US-Medien eklatante Lügen auf den Titelseiten und im Internet. Gateway Pundit liefert einen Ausschnitt davon:

Von den Medien umgeschraubt

Obama zieht den Schwanz ein…
Er bringt den Zeitplan [für den Truppenabzug] gegenüber Maliki nicht einmal zur Sprache.

Wollen wir mal sehen… Barack Obama stimmte gegen die Truppenverstärkung.
Er stimmte gegen die Finanzierung der Truppen.
Er wollte die Truppen Anfang 2008 raus haben.
Ihm war egal, ob es deswegen einen Völkermord geben könnte.
Er nannte das einen Bürgerkrieg – bis er es nicht so nannte.
Ihm war egal, welche Umstände es damals gab und welche heute vorhanden sind.
Er ist fast drei Jahre nicht im Irak gewesen.

Und, nachdem er fast zwei Jahre von Zeitplänen zum Abzug der Truppen aus dem Irak geredet hat, geht Barack nach Bagdad und kneift
Er hat das dem Premierminister gegenüber nicht einmal angesprochen!

Wie also berichtet ein ehrlicher, unvoreingenommener und verantwortlicher Medienbericht diesen Schnitzer?
So:

„Comments suggest Iraq, Obama agree on U.S. troop timeframe“
(Kommentare deuten an, Irak und Obama stimmen bei US-Truppenzeitplan überein)

Das ist eine tolle Schlagzeile, wenn man bedenkt, dass Obama das Thema nie aufbrachte.

Hier die Schlagzeile von Reuters:
Obama besucht Irak, Schwerpunkt ist Truppenstärke

Der irakische Regierungssprecher Ali al-Dabbagh sagte, Obama erwähnte in seinen Gesprächen mit Premierminister Nuri al-Maliki sein Versprechen nicht, die US-Kampftruppen innerhalb von 16 Monaten abzuziehen, wenn er das Amt übernimmt.

Aber in Kommentaren, die andeuteten, dass der Irak und Obama bezüglich des Zeitrahmens nicht weit auseinander liegen, sagte Dabbagh, das Ziel Bagdads sei, dass die Kampftruppen des Auslands bis Ende 2010 abziehen, wenn das die Sicherheitslage erlaubt. Dabbagh hat einen ähnlichen Zeitrahmen schon früher in den Raum gestellt.

„Wir können keine Zeitrahmen oder Daten festlegen, aber die irakische Regierung glaubt, dass Ende 2010 ein angemessener Zeitpunkt für den Abzug der Streitkräfte ist“, sagte Dabbagh den Reportern.

So arbeiten unsere Mainstream-Medien
… für Obama.

Kein Wunder also, dass sie von Leuten wie Michelle Malkin nur noch die „Obamedia“ genannt werden. Und wegen des Ausmaßes und der Art der Obamania, die allenthalben herrscht, wird auch gerne vom Obamessiah gesprochen. Der linke Hype erinnert mich an Oskar Lafontaines Kanzlerkandidatur – hoffentlich schneidet dieser neue Heini ohne konkrete politische Inhalte genauso ab.
Die Begeisterung nimmt insgesamt derart exstatisch-befriedigende Formen an, dass sogar von Obasm gesprochen/geschrieben wird – ein Begriff, der inzwischen tatsächlich bereits Eingang in aktuelle Lexika gefunden hat: Die Befriedigung, die ein linkslastiger Journalist empfindet, wenn er eine kriecherische Story über US-Senator Barack Obama schreibt.

Weitere Fälle von Medienhilfe für Obama: IsraPundit

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