Der Kern des muslimischen Beleidigtentums

3. August 2008 at 17:36 | In Gesellschaftspolitik, Islam+Islamismus, Muslime | 1 Comment
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„Man kann den Muslimen das Recht, sich beleidigt und gedemütigt zu fühlen, ebenso wenig absprechen wie den Schweizern das Recht, zu einer Volksabstimmung aufzurufen“, schreibt Henryk M. Broder über die muslimischen Reaktionen auf den anstehenden schweizerischen Volksentscheid zum Minarettbau.

Da hat er recht. Jedenfalls nach unserem Verständnis von Freiheit und freier Meinungsäußerung. Die Frage sollte aber in den Raum gestellt werden, warum die Vertreter der Religion der immerwährenden Empörung so beleidigt reagieren, wann immer ihnen etwas nicht passt. Ist das willkürlich? Oder ist das eine gewollte Methode? Oder gibt es da ein grundsätzlich anderes Verständnis von begründetem Beleidigtsein?

Robert Spencer von Jihad Watch klärt auf:

Das übliche Verständnis von übler Nachrede ist im Westen, dass falsche Vorwürfe beteiligt sind, mit denen eine andere Person verleumdet wird. Im islamischen Gesetz aber gehören zu übler Nachrede keine Unwahrheiten. Das Shafi’i-Regelwerk des islamischen Gesetzes, Umdat al-Salik, definiert „üble Nachrede“ als „Erwähnung von etwas Beliebigem zu einer Person, das dieser nicht gefällt“. Es wird nichts darüber gesagt, ob das Gesagte wahr ist oder nicht – nur, dass die Person das nicht mag. Und das gründet sich auf eine Äußerung Mohammeds, die dasselbe sagt.

Hat man das Konzept der üblen Nachrede erst einmal verstanden, dann ist es einfacher zu begreifen, warum Muslime im Westen so schnell und einfach alles Reden über Jihad und islamische Überlegenheitsansprüche als verleumderisch und den Islam beleidigend charakterisiert wird, selbst wenn das Gesagte beweisbar korrekt ist. Ein bemerkenswerter Fall war der der Klage von CAIR gegen die National Review; ein weiterer war der Angriff von Al-Arabiya auf mein Buch The Truth About Muhammad [Die Wahrheit über Mohammed], aber das krönende Beispiel ist die Antwort auf Geert Wilders’ Film Fitna.

Vor diesem Hintergrund muss man sich über gar nichts mehr wundern. Wenn es beleidigend ist, anderen Wahrheiten des Islam weiterzugeben, die Muslimen nicht gefallen, dann ist auch klar, dass überhaupt nicht mehr über den Islam gesprochen werden darf, wenn man es nicht in der positivst lobenden Art tut und vor den Imamen und ihren Verbänden katzbuckelt und sich ihnen zu Füßen wirft.

Die Muslime haben ihr Recht auf Beleidigtsein. Allerdings dürfen wir ihnen nicht das Recht geben, dieses Beleidigtsein zum Standard zu machen, dem sich alle anderen unterzuordnen haben. Sie müssen lernen damit zu leben beleidigt zu sein, ohne dass sie gleich ausflippen und drohen, wie der schweizerische Imam, der mit seiner angeblichen Sorge um die Schweiz in Wirklichkeit die Schweizer vor die drohende Wahl stellt, sich entweder dem islamischen Allmachtsanspruch zu fügen oder „dänische Zustände“ und das Verbrennen von Schweizer Fahnen (und mehr) zu bekommen.

1 Kommentar »

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  1. “Die Muslime haben ihr Recht auf Beleidigtsein. Allerdings dürfen wir ihnen nicht das Recht geben, dieses Beleidigtsein zum Standard zu machen, dem sich alle anderen unterzuordnen haben. ”

    Wieso sollten sie damit aufhören, wenn sie mit dieser Masche Erfolg haben?
    Sobald die hier die beleidigten Leberwürste geben, springen alle, streuen sich Asche aufs Haupt und fragen sich: O Gott, was haben wir nur falsch gemacht?

    Frauen kommen auf diese Art übrigens zu neuen Schmuck: Einfach in den Schmollwinkel zurückziehen, sagen “Du liebst mich nicht mehr” und schon rennt der Mann mit schlechtem Gewissen zum nächsten Juwelier;-)

    Taktisches Beleidigtsein eben.


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