So etwas wie Frieden machen gibt es nicht

17. August 2008 at 21:58 | In Nahost-Konflikt, UNO, die Welt+Nahost | 2 Comments
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Victor Sharpe, The American Thinker, 10. August 2008

Am 10. September 1964 zitiert Radio Times, ein Britisches Magazin, Präsident Woodrow Wilson: „Recht ist kostbarer als Frieden.“ Der große Humorist Jerome K. Jerome schlug viele Jahre davor vor: „… wir alle lieben den Frieden, aber nicht Frieden um jeden Preis.“

Gegenwärtig ist Frieden ein Paradox, besonders, wenn man ihn auf die Welt der Politik anwendet. Frieden ist nur eine Realität zwischen Staaten, die freundschaftlich mit einander umgehen. Sie müssen immerhin keinen Frieden schließen. Aber die Nation, die sich um Frieden mit einem Feind bemüht, kann ihn nur dann finden, wenn beide Seiten eine ausreichende Abschreckungsmacht erreicht haben, um Krieg zu verhindern.

Die Peaceniks, die linken Gruppen, die Linksextremen und all diejenigen, die die verschiedenen Sprüche von „Frieden und Gerechtigkeit“ ablassen, haben diese einst erhabenen Wort in besudelte und verschmutzte Lumpen verwandelt. Sie sind zu genau den Leuten geworden, die durch eine der großen Ironien des Lebens andere Stimmen zum Schweigen bringen – oft begleitet von eigenen gewalttätigem Tun- und sich damit genau des Verhaltens schuldig mache, gegen das sie zu opponieren behaupten.

Universitäten und Hochschulen sind zu Brutstätten radikalisierter Studenten geworden, die Sprüche von Frieden und Gerechtigkeit skandieren, aber eingeladene Redner niederbrüllen, deren Meinung sie nicht teilen. Freie Meinungsäußerung verschwindet auf den heutigen Universitäts-Campussen, während Professoren nachsichtig lächelnd für die monolithische Botschaft der Linken Partei ergreifen, die keinen Widerspruch toleriert.

Das Wort „Frieden“ hat die Demokratien seit Jahrzehnten durchdrungen und fließt von zahlreichen Pulten herab. Aber trotz der unzähligen abgeholzten Wälder, mit denen Poster, Bücher, Banner, Plakate und gelehrten Schmökern produziert wurden, mit denen Frieden gefordert wird, gibt es in der Welt heute weniger Frieden und mehr Heuchler, die ihn wie Hausierer mit Schlangenöl verkaufen.

An den Ufern des East River in New York steht der Friedenstempel, das riesige UNO-Gebäude, das behauptet sein Aufbewahrungsort zu sein, das aber in Wirklichkeit der ultimative Tempel der Heuchelei ist.

Die Friedensanbeter sind die obersten Idealisten, die niemals von ihren Träumen ablassen, selbst wenn ihre naiven Taten unausweichlich dazu führen, dass Tyrannen stärker werden und lebende Albträume für genau die Opfer schaffen, für die sie [die Idealisten - heplev] behaupten den Frieden zu bringen.

So etwas wie „Frieden machen“ gibt es nicht. Wenn eine Nation Frieden mit ihrem Nachbarn wünscht, aber dieser Nachbar unversöhnlich den Frieden ablehnt, dann ist jeder von außen aufgezwungene Friedensprozess nichts anderes als ein Handlanger der Sinnlosigkeit oder Schlimmeres.

Der Friedensmacher schafft oft eine katastrophale Aushöhlung der Sicherheit für die friedliebende Nation, die aufgrund ihrer friedlichen Absichten der einzige Partner ist, auf den dann Druck ausgeübt wird einem kriegslüsternen Feind endlose und einseitige Zugeständnisse zu machen. Das ist für Israel der Fluch des Friedensprozesses gewesen, das versucht die unbarmherzige arabische Aggression zu überleben.

Israels Führer haben die Suche nach Frieden über alles andere gestellt und ihn mit feindlichen Nachbarn zu erreichen als die große Patentlösung angesehen. Aber Frieden zu machen darf nie das Ziel einer Nation sein, wenn ihr Feinde entgegentreten, die Frieden mit Verachtung betrachten.

Seit fast einem Jahrhundert haben die Juden die arabische Welt angefleht einem dauerhaften Frieden zuzustimmen. Sei haben angeboten, was kein anderer Staat und kein anderes Volk einem Kriegslüsternen auch nur geträumt hätte anzubieten. Aber sie haben nichts erhalten, aus dem einfachen Grund, dass die muslimischen Araber nur an einem begrenzten Waffenstillstand interessiert ist, um dann die Aggression gegen die Juden fortzusetzen, sobald sie sich stark genug dazu fühlen.

Abschreckung, standhafte Stärke und Abschreckung sind die einzige Rettung Israels gegen den islamischen Ansturm, so wie sie es für einen gleichermaßen geblendeten Westen sind, der sich zunehmend islamischem Terrorismus gegenüber sieht.

„Frieden, Frieden“ zu rufen, wenn es keinen Frieden gibt, so lehrte es uns der jüdische Prophet Jeremia vor langer Zeit, ist kein Ausdruck der Hoffnung, sondern die törichte und gefährliche Abschaffung der Wirklichkeit. Es stumpft den Geist und die Ambitionen eines Volkes ab, das dann von einem echten Schleier der Irreführung zugrunde geht und geblendet wird.

Frieden ist für einen Staat wie Israeli unmöglich erreichbar, ohne dass er selbst unerreichbare militärische Stärke und entschiedene Ablehnung von Zugeständnissen an einen unversöhnlichen Feind demonstriert. Die arabische Welt respektiert Stärke. Sie behandelt Zugeständnisse mit völliger und unerbittlicher Verachtung. Sie betrachtet Friedensangebote als Zeichen der Schwäche und wird in ihrer Aggression ermutigt.

Wenn dieser Feind eine arabische Instanz ist, die nicht bereit ist irgendwelche Zugeständnisse zu machen, und wenn die Welt von Israel erwartet, dass es immer wieder gibt und die Araber immer nehmen, dann wird das Weitergehen auf immer demselben Pfad eine israelische Selbsttäuschung, die zu Schlimmerem führt: Selbstvernichtung.

Es ist höchste Zeit, dass Israel Forderungen an die Araber stellt, angefangen mit territorialen Zugeständnissen aus der riesigen arabischen Welt. Gegründet auf frühere Präzedenzfälle in der muslimischen Geschichte, die bis in die Zeit Mohammeds und seines Umgangs mit dem Stamm der Qureish in Mekka zurückgehen, werden die Araber niemals Frieden mit einem souveränen jüdischen Staat schließen oder diesen Staat akzeptieren, der sich auf Territorium befindet, der einmal im Namen Allahs erobert wurde.

Daher sollte Israel jetzt beginnen Territorium zurückzufordern, das es törichterweise seit den „Friedens“-Vereinbarungen von Oslo abgegeben hat. Die Araber werden gezwungen sein solche Forderungen zu akzeptieren, wenn sie endlich begreifen, dass der jüdische Staat wieder militärisch, moralisch und spirituell so überwältigend stark ist, dass sie ihn einfach nicht vernichten können.

Es gibt für den jüdischen Staat keine Hoffnung im gefährlichsten Umfeld der Welt zu überleben, wenn er sich als innerlich unentschlossen und nicht bereit zeigt Krieg zu führen. Der arabische Gegner sollte sich immer voll bewusst sein, dass Israel entschlossen ist, standhaft und bereiter Krieg zu führen, als einem falschen Frieden zuzustimmen.

Wenn die arabische und muslimische Welt Israel ablehnt, muss sie mit den Konsequenzen ihrer Feindseligkeit leben und der ultimative Verlierer werden. Ein jüdischer Staat, der nicht länger versucht Frieden um jeden Preis zu machen, wird gedeihen und wachsen. Und er wird sich Respekt sowohl bei seinen Freunden wie bei seinen Feinden verschaffen.

W.B. Yeats schrieb einmal: „… Frieden unter dem Schein von Frieden … ist nur eine vielfältige Illusion.“ Und in der Auseinandersetzung mit selbst erklärten Friedensmachern beschrieb A.N. Whitehead deren Anstrengungen als „einen gezielten Schuss gegen den Frieden, der sehr leicht in seine abnorme Ersetzung, übergeht: die Betäubung.“

2 Kommentare »

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  1. Ein Amerikaner, der tausende von Meilen entfernt sicher in einem Büro auf seinem fetten Arsch sitzt, hat leicht so eine Scheiße zu schreiben, genauso wie der Isrealfreund in Deutschland es leicht hat, Härte gegen “die Araber” zu fordern. Er gewärtigt ja nicht die Gefahr, der die Menschen in Israel und Palästina ausgesetzt sind.

    Vielleicht fangt ihr langsam Mal an zu denken…

  2. Unkonkreter geht’s nicht, oder?


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