Wochenend-Schaschlik

17. August 2008 at 21:05 | In Lesen! | Leave a Comment

Jetzt haben sie’s doch nicht getan? Ha’aretz berichtete neulich, dass Al-Jazira sich wegen der Party für den Mörder Samir Kuntar entschuldigt hätte. Der stellvertretende Chefredakteur Ahmed Jadallah streitet die Entschuldigung ab. Wenn er recht hat, dann beweist der Sender nur, dass er den Terror unterstützt.

Aaaaahhhhh! Der Konflikt in Georgien ist doch nicht von den Juden fabriziert. Nein. Die Russen haben den wahren Täter enttarnt: Es ist US-Vizepräsident Dick Cheney, der Barack Obama schlecht aussehen lassen wollte! (Als wenn der die Hilfe Cheneys bräuchte, um sich in ein schlechtes Licht zu stellen…) (beide Links in Englisch)

Entweder hat die israelische Regierung einen hellen Moment und viel Glück gehabt oder die Ägypter sind konsequenter als Olmert: Die Hamas informiert, dass Ägypten den Grenzübergang Rafah erst dann wieder öffnen wird, wenn Gilat Shalit freigelassen wurde. (Und selbst dann nur zu den Bedingungen von 2005, also unter Kontrolle der PA/Fatah). Es kann natürlich auch sein, dass Ägypten darauf baut, dass die Terroristen sich nicht darauf einlassen und so der Grenzübergang wie gewünscht zu bleibt.

Als ich mir den Artikel (es ist mehr als eine Rezension) von Gudrun Eussner zu „Gegen die feige Neutralität“ durchlas, kam mir bei der Stelle „Da gibt es durchaus Ähnlichkeiten zu den “Antifas” aller Couleur“ der Gedanke, dass das wahrscheinlich der Grund dafür ist, dass die linken Undemokraten mit der tyrannischen Meinungsunkultur deshalb so sehr auf der Seite der muslimischen Meinungsabweichungs-Verbieter mit realer Droh- und Vernichtungskultur aus Gründen des Beleidigtseins stehen: Die haben in ihrer negativen Grundhaltung zur Freiheit und dem Umgang mit Andersdenkenden derart viel gemeinsam, dass sie gar nicht anders können als Diktatoren, Tyrannen, Ehrenmördern, Steinigern, Israelvernichtern, Anti-Amerika-Hetzern und Friedhofsfrieden-Anstrebern mit allen Mitteln in den Hintern zu kriechen.

Aus Deutschland kann man juristisch völlig legal und ungestraft Terroristen finanzieren und das auch noch von der Steuer absetzen. Schön, dass wir so friedliebend sind, dass uns israelische Terrortote so am Herz liegen, dass wir ihre Vermehrung ohne Gewissensbisse unterstützen dürfen!

Die atomare Vernichtung Polens ist beschlossene Sache. So ein russischer Top-General. Der Grund: Verteidigung gegen Schurkenstaaten (in diesem Fall den Iran) wird als Aggression gegen Russland betrachtet. Und weil der Aggressionspartner (und –verursacher) USA Atomwaffen besitzt, wird gegen Polen mit Atomwaffen vorgegangen werden. So einfach ist das.

Die Juden müssen vor sich selbst geschützt werden. Das ist ein antisemitisches Motto, das jetzt offiziell von den jordanischen Behörden durchgesetzt wird. Und so dürfen Juden nicht mehr nach Jordanien einreisen, wenn sie „religiöse Gegenstände“ wie Gebetsriemen, Gebetsmäntel. Gebetsbücher, die jüdischen Heiligen Schriften oder den Talmud mit sich führen. Offizielle Begründung: „Sicherheitsgründe“. Man sei schließlich für die Sicherheit aller Besucher des Landes verantwortlich. Mit anderen Worten: Jordanien bzw. seine Bevölkerung ist derart antisemitisch, dass selbst nicht sichtbar mitgeführte jüdisch-religiöse Gegenstände die sie mit sich führenden Personen zu Zielen von Angriffen machen. Andernfalls wäre die Maßnahme nicht nötig. Angehörige anderer Religionen können ungehindert einreisen, auch wenn sie „religiöse Gegenstände“ offen tragen.

Jordanien arrangiert sich mit der Hamas. Das bedeutet eine von zwei Möglichkeiten: Entweder radikalisiert sich auch die jordanische Monarchie oder der König versucht die Hamas zu beschwichtigen (was das Ende der Monarchie bedeutet wird).

Der dänische Geheimdienst fällt hinter seine Regierung zurück (oder diese gleich mit) und hat neue Richtlinien in Sachen Diskussion von Terrorismus eingeführt. Damit bei den Muslimen und den Nicht-Muslimen keine falschen Eindrücke und Rechtfertigungen entstehen können, werden Begriffe wie Jihad und Märtyrer ab sofort vermieden. Willkommen im Club! Gerade von den Dänen hätte man wohl nicht erwartet, dass sie sich dem Selbsttäuschungswahn anschließen, dass eine verschleiernde Wortwahl die Bekämpfung des islamischen Terrors stärkt. So etwas verstärkt lediglich die Volksverdummung und parasitär um sich greifendes Denunziantentum durch politisch korrekte Meinungsdiktatur-Vertreter.

Es sieht so aus, als wolle Ehud Olmert auf seine letzten Tage unbedingt noch so viel Schaden anrichten wie möglich. Er lässt Tzipi Livni geheime Verhandlungen mit Feindstaaten führen und bastelt unverdrossen an einer „Einigung“ mit Mahmud Abbas, dem noch Impotenteren. Was dabei heraus kommt, entspricht so ziemlich dem, was die Irren von Genf beschlossen hatte: dass alle kritischen Schlüsselfragen dadurch gelöst werden, dass man sie auf später verschiebt und so lange schonmal den Terroristen größtmögliche Zugeständnisse macht sowie Landgewinn verschafft. Dass man damit den Konflikt nicht löst, sondern anfeuert, ist für ihn zu hoch.

An einer Propagandafront unternimmt Olmert (im Verein mit „Verteidigungs“-Minister Barak) auch mal wieder nichts: Die beiden Blockadebrecher-Schiffe sind unterwegs und die israelische Marine hat immer noch keine Anweisungen, was sie tun soll, wenn die Schiffe der kranken Hirne tatsächlich vor der Küste auftauchen.

Es gibt einen Punkt, wo Baraks Meinung positiver ist als die sonstige Olmert-Truppe: Er ist gegen die vorgeschlagenen Kürzungen im Verteidigungshaushalt. Kann mal einer den Irren sagen, dass eine Kürzung der Mittel für das Militär in Israels derzeitiger Lage Selbstmord ist? Die Hisbollah rüstet weiter auf; die Hamas und ihre Terrorgenossen rüsten auf – damit steht ein Zweifronten-Krieg vor der Tür und der Wahnsinnige meint die IDF müsse weniger Geld zur Verfügung haben? Hat der letzte Libanon-Krieg nicht schon genug Defizite aufgezeigt oder was?

Toni Nissi, Generaldirektor des international-libanesischen Committee for UN Security Council Resolution 1559 sagte Reportern am Samstag, dass alle beteiligten Seiten – besonders die Hisbollah – die Resolution 1701 verletzen“, berichtet die Jerusalem Post. Diese Betonung der Hisbollah wird vom UNIFIL-Kommandeur nun gar nicht geteilt, im Gegenteil! Der israelische Delegationsleiter bei der UNO machte deutlich, dass die UNIFIL selbst zu den schlimmsten Verletzern der Resolution gehört: „1701 sagt deutlich: Keine Waffen südlich des Litani. Keine Milizen südlich des Litani. Das ist der Grund, dass die UNIFIL hier ist.“ Und er fragt weiter: „Ist das Mandat der UNIFIL sich mit der Hisobollah zu koordinieren oder die Hisbollah südlich des Litani rauszuwerfen?“ Aber General Graziano lügt sich die Lage zurecht: „Außer UN-Truppen, libanesischen Soldaten und Jägern ist südlich des Litani niemand bewaffnet.“ Dann wertet er anscheinend die Hisbollah als Jäger und verschweigt, dass diese Jäger Menschen im Visier haben.

Die „friedlichen Demonstrationen“ gegen die israelische Sicherheitsanlage in Bilin bei Ramallah (findet so ziemlich jede Woche mit viel Meiden-Tamtam statt) sind allein von israelisch-militärischer Gewalt begleitet – so wollen uns die Terroristen und ihre Groupies immer weis machen. Steine werfen zählt für sie zum „friedlichen“ „demonstrieren“, denn das sind ja ganz harmlose Dinger. So, wie auf dem Foto rechts das „Kind“ (aufgenommen am 15.08.08. in Bilin). Die können anscheinend nach Terroristen-Diktion in den Medien keinem Juden ernsthaft Schaden zufügen. Anders sieht das dann aus, wenn ein „17-jähriger palästinensischer Araber“ bei Clan-Auseinandersetzungen im Gazastreifen einen solchen Stein abbekommt; der ist nämlich jetzt tot.
Mich befremdet übrigens nach einigen Jahren immer noch, wie in den Nachrichten bei RTL von harmlosen palästinensischen Steinschleuderern die Rede sein konnte, während in einer Magazinsendung am selben Tag noch anhand einer Wassermelone gezeigt wurde, wie tödlich eine Steinschleuder eingesetzt werden kann. Aber dabei ging es ja auch nicht um arabischen Schleudereinsatz, sondern um einen Deutschen. Die Schleuder hatte zwar die gleiche Bauart, aber das macht ja nichts. Es kommt immer darauf an, wer sie einsetzt und gegen wen.

Einmal mehr kann ein Fall von muslimisch legitimierter Prostitution aufgezeigt werden: In Indonesien „heiraten“ saudische Testosteron-Bomber einheimische Frauen und Mädchen; und wenn sie ihren Urlaub beenden, lassen sie sie sitzen. Der Preis für eine solche „Ehe“: etwa 750 Euro Vermittlungsgebühr. Was später aus den Frauen und Mädchen (und ggf. den entstandenen Kindern) wird – egal. Hauptsache, die geilen Saudis haben sich an islamisches Recht gehalten und keine professionelle Nutte gevögelt.

Phyllis Chesler beschrieb in ihrem Buch The New Anti-Semitism, wie sie von ihren linken und feministischen Mitstreitern auf einmal ausgegrenzt wurde, weil sie nicht gegen Israel war. Das ist ein übliches Muster; jemand kann so links sein, wie er will – äußert er/sie sich positiv zu Israel und negativ zum pal-arabischen Terrorismus, wird diese Person automatisch zum „Neo-con“, wird nach rechts gestellt, als konservativ verschrien und überall ausgeschlossen. So jemand kann und darf nicht „links“ sein und keine Minderheiten-Organisation leiten. So wie Jonathan Crutchley, der Vorstandsvorsitzender der Schwulen-Website manhunt.net war – bis seine Kollegen herausfanden, dass der Mann (privat) für die Wahlkampf-Kampagne von John McCain gespendet hatte. Das war zu viel des Guten: Er musste seinen Posten räumen. So etwas geht ja auch nicht.
Ach so: Bevor jemand darüber sinniert, was die Amis da wieder Böses tun (naja, es sind ja die „guten“ Amis, die das machen…) – hier ist es auch nicht anders, wie Gudrun Eussner am jüngsten Beispiel sehr detailliert aufzeigt (mal abgesehen davon, dass sie selbst Opfer dieser Meinungsterroristen ist).

Die nächste „Geste“ an Abbas: Wieder einmal lässt Israel terroristische Gefängnisinsassen frei, gleich 200 auf einmal (Newsletter The Media Line, 17.08.08). Anscheinend kommt es niemandem in den Sinn von den Terroristen auch einmal „Gesten des guten Willens“ zu verlangen. Die dürfen sich auf’s Fordern beschränken. Und das macht Herr Abbas dann auch gleich mit seinem Premierminister Fayyad als Sprachrohr: „Wir begrüßen die Freilassung eines jeden palästinensischen Gefangenen. Das wird als Sieg der Palästinenser betrachtet… Wir fordern Israel auf seine Bedingungen zur Freilassung von Gefangenen zu ändern und wir fordern die Freilassung aller Gefangener ohne Ausnahme.“
Das kommt von der „moderaten“ Seite der Terroristen! Wenn einer von ihnen irgendwo um sich schießt und Juden ermordet, dann passiert vermutlich zweierlei: 1. Wird die Tat als „der palästinensischen Sache nicht nutzend“ verurteilt, vielleicht wird sogar etwas über die „Einstellung aller Gewalt auf beiden Seiten“ verlautbart; 2. wird der Terrorist sofort auf die Liste der von Israel freizulassenden palästinensischen Gefangenen gesetzt.

Der Waffenstillstand hält: Eine Qassam-Rakete wurde Sonntagnachmittag (17.08.) abgefeuert und landete in der Region von Eshkol. Es war die dritte Rakete innerhalb einer Woche.

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