Stoff für’s Hirn
18. August 2008 at 16:16 | In Lesen! | Leave a CommentWas hat sich in den letzten fast 50 Jahren an der Haltung der palästinensischen Araber verändert? Nicht wirklich viel und vor allem nichts zum Guten; höchstens die Hass-Indoktrination hat sich deutlich verstärkt. Der Vergleich ist anhand eines Berichts aus dem Jahr 1961 möglich, der auf den Nahost-Infos zu lesen ist.
Was den russischen Krieg gegen Georgien und seine Zivilbevölkerung angeht, hätte ich ein Vokabular anzubieten, das so unter aller Sau ist, dass ich mir sehr überlege, was ich überhaupt sage. Allerdings gibt es ja auch andere, die sich besser ausdrücken können, zum Beispiel Sir Winston auf der Gegenstimme.
Wer ein bisschen mehr über den Menschenrechtsrat der UNO wissen will, sollte sich das Interview mit dem Chef von UN Watch nicht entgehen lassen, das die Jungle World in der aktuellen Ausgabe veröffentlicht hat. Eigentlich sollten sich auch die, die sich nicht dafür interessieren, das Interview sehr genau ansehen.
Es ist immer wieder „hilfreich“, wenn man das Beamtenrecht bemühen kann, um Leute zum Schweigen zu bringen, die unangenehme Wahrheiten öffentlich machen. So zum Beispiel im Fall der FH Bielefeld, die nicht mag, wenn einer ihrer Professoren darauf hinweist, dass dort ein Altnazi frank und frei seine akademischen Nazismen in neuem Gewand weitergeben durfte. Mehr dazu bei Castollux.
Ob die öffentlich-rechtlichen Qualitätssender die Methode von den ewig religiös Empörten übernommen haben, ist fraglich, aber auch nicht ganz von der Hand zu weisen. Jedenfalls wollen diese Zwangsgebühreneintreibungs-Sender mit den ewigen Erhöhungsforderungen verhindern, dass sie und ihre Gebühreneintreiberei kritisiert werden. Selbst dann, wenn der Kritiker sich eindeutig zum öffentlich-rechtlichen Rundfunksystem bekennt und seine vorgelegten Zahlen vom NDR höchstselbst hat bestätigen lassen. Aber es kann nicht sein, dass jemand da Kritik übt, aus welch guten Motiven auch immer. Und so wird dann auch gleich heftig gemobbt und verunglimpft, statt sich mit Fakten auseinanderzusetzen. Mehr dazu in der Berliner Zeitung.
Das nicht enden wollende Thema Ludwig Watzal greift endlich in die MSM über. DIE WELT berichtet über den Hetzer in der Bundeszentrale für politische Bildung, dem inzwischen jegliche redaktionelle Arbeit dort inzwischen entzogen wurde. Es kommen reichlich Stimmen zu Wort, die die Boshaftigkeit Watzals beschreiben – wobei ziemlich oft der Begriff des Antisemitismus fällt und belegt wird. Eigentlich muss es traurige Verwunderung auslösen, dass dieser Mann immer noch nicht ganz aus dem staatlichen Arbeitsverhältnis entfernt wurde. Wenn man sich vorstellt, dass er jetzt im Bereich „Recherche und Vorlage von förderfähigen Websites zur politischen Bildung“ arbeitet, dann kann man sich vorstellen, welche Art von Internetseiten von ihm NICHT empfohlen wird. Das ist eine Art Selektion, die nicht unbedingt positiv zu sehen ist.
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