Wochenend-Schaschlik
31. August 2008 at 20:28 | In kurz notiert | Leave a CommentEin von der Al-Azhar-Universität als verlässlicher Führer zur sunnitischen Orthodoxie zertifiziertes Handbuch des islamischen Gesetzes sagt, das „Vergeltung gegen jedermann verpflichtend ist, der ein menschliches Wesen absichtlich und ohne Recht tötet“. Jedoch sind „ein Vater oder eine Mutter (oder Väter oder Mütter) nicht der Vergeltung unterworfen, wenn sie ihre Nachkommen oder die Nachkommen ihrer Nachkommen töten“. (’Umdat al-Salik, 01.1-2)
Mit anderen Worten: Jemand, der sein Kind tötet, unterliegt unter dem islamischen Gesetz keiner Strafe.
Warum taucht diese Festlegung in einem Handbuch für islamisches Recht auf, wenn sie nichts mit dem Islam zu tun hat?
Das kommt davon, wenn man zu schnell über die Tastatur fliegt: Da hatte ich einen Text, der giftete, Obama habe die Wahl jetzt schon so gut wie gewonnen, weil McCain Sarah Palin zur VP-Kandidatin ausgesucht habe; die Republikanische Partei müsse sich dringend reformieren. Der Text verschwand und ich fand ihn nicht wieder, deshalb kein Link. Aber dem Schreiber sollte man sagen, dass er sich bitte mit dieser Frau etwas mehr beschäftigen sollte. Denn wenn jemand für die Erneuerung der Republikanischen Partei stehen kann, dann wahrscheinlich Frau Palin. Immerhin hat sie in Alaska die Partei so was von aufgeräumt, dass die Korrupten nichts mehr zu sagen haben und darüber hinaus alten Seilschaften das Wasser abgegraben, so dass die Partei in Alaska wieder aufrecht gehen kann und Anerkennung gewonnen hat. (War gestern Abend im WDR [!] zu hören.)
Die Nominierung von Palin macht auch gleich wieder den Unterschied zwischen den Elefanten und den Eseln (die US-Partei-Maskottchen) deutlich: Während die „Bösen“ (McCain-Lager) sich auf Bidens politische Ansichten (bzw. deren Wechsel) und Leistungen (oder auch Nicht-Leistungen) stürzten, um zu zeigen, wo sie besser zu sein glauben, war die erste Reaktion des Snobama-Lagers mal wieder eine, die die Frau herabsetzen sollte: „ehemalige Bürgermeisterin eines 9.000-Seelen-Kaffs“ und „keine außenpolitische Erfahrung“. Das ausgerechnet von den Truppen des außenpolitisch unerfahrensten Kandidaten der jüngeren Präsidentschaftsgeschichte! Im Gegensatz zu Sobama hat McCain reichlich außenpolitische Erfahrung und muss sich keinen VP suchen, der diese zumindest vom Ruf her vorweisen kann. Dafür hat Palin mehr administrative Erfahrung als alle anderen drei Kandidaten zusammen, was kein schlechter Zug ist. Und in typisch-linker Hochfahrenheit ist sie ja nicht nur ehemalige Bürgermeisterin eines Kaffs, sondern aktuell Boss eines ganzen Bundesstaates. In typisch linker Manier greifen sie – wie unsere „Friedens“-Bewegung damals bei Reagan („Schauspieler“ – aber mit weit mehr praktischer politischer Erfahrung als seine deutschen Geifer-Kritiker) ein „Merkmal“ heraus, um zu gegen sie zu giften – und dazu auch noch eines, das nun wirklich nicht gegen Qualifikation spricht – und lassen alle anderen Leistungen geflissentlich außen vor. Wo bleibt die „Nuanciertheit“ dieser Leute?
Hillary Clinton hat übrigens weit souveräner und anständiger reagiert, als die Dreckschleudern von Obama (ich kann die Frau nicht leiden, aber Ehre, wem Ehre gebührt): „Wir alle sollten stolz auf Gouverneurin Sarah Palins historische Nominierung sein und ich gratuliere ihr und Senator McCain.“
Snobamas Schmutzkampagne erstreckt sich anscheinend allgemein auf Leute, die ihn ordentlich recherchiert mit zweifelhaften Typen in Verbindung bringen. Eine Radiosendung sollte sabotiert werden; dafür erhielten die Obamessias-Anhänger Argumentationshilfen, die jegliche Fakten vermissen ließen, dafür aber um so stärker den Autor einer gut dokumentierten Studie als „schmierigen“, „schleimigen“ „Rufmörder“ verunglimpfen sollten. Wenn das die Qualität von „The One“ ist, dann gute Nacht, Amerika! Die Ausstrahlung von kritischen, gut dokumentierten Sendungen über US-Fernsehsender versuchten Obamas Truppen über Aufforderungen an das US-Justizministerium zu verhindern. Warum dort? Warum nicht über Gerichte? Offenbar, weil es dazu keine Grundlage gibt. Mit anderen Worten: Die Obama-Kämpfer wollen die freien Meinungsäußerung unterdrücken. Es darf nicht gesendet werden, was dem Herrn der hohlen Worte gefällt!
Aber seine Leute, die dürfen alles. Sie „wehren sich“ gegen „Schmutzkampagnen“. Dumm nur, wenn diese offiziellen Antischmutzkampagner dann als Ersteller von Schmieren-Internetseiten über die politischen Konkurrenten entlarvt werden.
Gegenüber Hillary Clinton haben Obama und seine Truppen schon die Rassenkarte ins Spiel gebracht; gegenüber John McCain natürlich auch. Wie üblich völlig aus der Luft gegriffen und ohne Fakten zu benutzen. Im Moment geschieht das nicht unbedingt, dafür springen dann Medien ein. In Deutschland übernimmt das die Tagesschau: Wer nicht für Snobama ist, der muss Rassist sein!
„Deutsche Soldaten erschießen irrtümlich Zivilisten“, titeln selbst solche, die den „Friedens“-Bewegten bei deren Bemühen zur übereilten Beendigung des Afghanistan-Einsatzes in den Arm fallen. Wieso? Hätten die erschossenen Zivilisten in einem anderen als dem beschossenen Auto, dann könnte von einem Irrtum gesprochen werden. Aber die Getöteten saßen in einem Auto, das den Anweisungen der Sicherheitskräfte nicht folgte. Dieses wurde nicht irrtümlich beschossen; also sind die Toten keine irrtümlich Getöteten. Ihren Tod haben sie sich (bzw. ihrem Fahrer) zuzuschreiben, der weiter auf eine Stelle zufuhr, vor der er hätte anhalten müssen und von Bewaffneten gesichert wurde. Dass diese deswegen scharf schießen, musste jedem klar sein. Das war ein ferngesteuerter (Selbst?)Mord. Die Toten wurden ins Feuer geschickt. Sie hatten einen Auftrag: Opfer zu schaffen, um den Friedensbesoffenen in Deutschland die Möglichkeit zu geben rumzubrüllen und ihren ideologischen Scheiß abzusondern, damit die Terroristen freie Bahn haben. Und die roten Idioten ziehen sofort mit. Deren Motive beschreibt der Weblog Sicherheitspolitik so: Für ihren Zynismus bekannte politische Kräfte werden den Unfall vermutlich als politische Munition für ihre übliche Forderung nach einem Ende des Einsatzes nutzen. Das tatsächliche Motiv hinter dieser Forderung ist, dass man sich eine Niederlage des Westens wünscht. Der Terror der Aufständischen gegen die afghanische Zivilbevölkerung wird dabei als “Gegenwehr” verherrlicht. Der Tod deutscher Soldaten wird von diesen Kräften ausdrücklich gewünscht.
Eine weitere weit verbreitete „Information“ betrifft die Gegnerschaft der afghanischen Bevölkerung den internationalen Truppen gegenüber. Allerdings entspricht die veröffentlichte Meinung einmal mehr nicht den Fakten vor Ort: zwei Umfragen besagen, dass 43% Prozent der Afghanen die internationalen Truppen behalten wollen, „bis der Job gemacht ist“ und dass lediglich 15% sie sofort raus haben wollen; der Rest will zeitliche Limits.
Statistik: Seit inzwischen zehn Wochen haben die PalAraber mehr Tote durch Morde in den eigenen Reihen zu beklagen als durch Aktionen der IDF. Insgesamt haben sie 155 eigene Leute umgebracht, darunter 10 Frauen und 22 Kinder. Seit geschlagenen vier Wochen hat es eine pal-arabischen Toten durch Handeln Israels gegeben.
Die überwiegende Mehrheit der Saudis will gerne Obama als neuen Präsidenten der USA. Der Grund: Die Weißen tendieren dazu sich auf die Seite Israels zu stellen. Von Obama erwarten sie, dass er die Probleme löst, der sich die muslimische Welt gegenüber sieht, darunter denen im Irak, Palästina und Kaschmir. Was lernen wir daraus? 1) Die schätzen sich selbst so ein, dass sie ihre Probleme nicht zu lösen imstande sind. 2) Sie sind der Meinung, dass sie ihre Probleme nicht lösen sollten, sondern andere das für sie tun müssen. 3) Sie erwarten, dass Obama sich gegen Israel und auf ihre (Israel-Vernichtungs-)Seite stellt.
Wenn man sich die Liste derer so ansieht, die diese saudischen Frauen unbedingt umbringen wollen, dann wäre es vielleicht einfacher, sie würden eine Liste derer erstellen, die NICHT ermordet werden sollen. Ach ja: Die Moschee Regent’s Park hatte vor eineinhalb Jahren hoch und heilig versprochen, dass sie aufräumen und Hetze nicht mehr vorkommen würde. So ist das halt mit den Versprechungen der Islamisten – sie sind nichts wert, weil die Jünger Allahs den Ungläubigen frech ins Gesicht lügen dürfen, weil das nach dem islamischen Gesetz rechtmäßig und sogar geboten ist.
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