Stoff für’s Hirn
20. September 2008 at 19:55 | In Lesen! | Leave a CommentEine kleine Zusatzinformation zu meinem Text über die sexuellen Belästigungen in Ägypten kommt vom Transatlantic-Forum.
Was ist das nur mit den „Israelkritikern“, die irgendwelche angeblichen Ungerechtigkeiten immer nur an Israel kritisieren, aber sonst nirgendwo auf der Welt? Eins der krassen Beispiele für dieses Verhalten nimmt Michael Kreutz vom Transatlantic-Forum auseinander. Übrigens: Wer sich so verhält wie die von Kreutz kritisierte Raumplanerin, von dem darf man durchaus behaupten, dass sie/er Antisemitisches äußert!
Selbst ernannte Nahost-Experten haben immer die besten Ideen, wie Israel sich entleiben soll, um den Konflikt mit den Arabern zu beenden. Aber nicht nur der jüdische Staat wird belehrt, wie er zu Kreuze – sorry: Kaaba – kriechen soll, auch dem Westen wird mächtig der einzig mögliche Weg gewiesen. Welcher Stuss der Besserwisser Michael Lüders von sich gegeben hat, zeigt Thomas von der Osten-Sacken auf.
Helmut Schmidt hatte recht und der NATO-Doppelbeschluss hat den Westen gerettet. Weil der Warschauer Pakt nämlich schon geübt hatte Europa atomar anzugreifen und dann zu überrennen.
Antisemitismus und Antiamerikanismus gehen in der Regel Hand in Hand. Der Hass gegen Israel und der Hass gegen Israel allerdings doch Unterschiede aufzuweisen hat, kann bei Gideon Böss nachgelesen werden.
Worum geht es linken Interessengruppen (Feministen, Schwarzenverbände etc.)? Um Gleichstellung offenbar nicht wirklich, sondern um Kollektive mit vorgeschriebenen Meinungen, von denen nicht abgewichen werden darf. Das jüngste Beispiel für diese These findet man bei der Gegenstimme!
Lizas Welt beschäftigt sich mit (geistigem, verbalem, medialem und juristischen) Mord und Totschlag, wie er zum Thema „Israel“ ständig betrieben wird. Besonders gut beobachtet: Die „Israel-Kritiker“ gerieren sich als verfolgte Minderheit, die ihre Meinung nicht äußern darf, was noch dadurch bewiesen ist, dass sie sich alle Nase lang prominent in allen möglichen deutschen Medien äußern dürfen, wie verfolgt und meinungsunterdrückt sie sind.
15 Jahre (gescheiterter) Oslo-„Friedensprozess“ haben zu allerlei seltsamen Gedenkens-Stilblüten (na ja: Schwachsinn) geführt. Eine dieser Schmierereien hat Claudio Casula exemplarisch aufbereitet und zeigt auf, worum es den Friedenshetzern wirklich geht und wie verlogen sie arbeiten.
Dortmund mutiert zum „Kompetenzcenter in Sachen Nahost-Politik“, weil es dort nicht nur einen Superkünstler (mit kräftigen RS-Defiziten) gibt, sondern auch eine Raumplanerin mit faktenfreiem Wissensstand voller Ressentiments.
Eine Berliner Richterin schreibt über Jugendkriminalität – und bringt ein paar Statistiken, die vor allem die Multikulti-Fantasten doch nicht nachdenklich werden lässt (die haben ja ihre Ursachen-Denkschemata). Aber wenn z.B. „Deutscher“ in Deutschland zum Schimpfwort geworden ist, dann fragt man sich vielleicht doch, ob es sich nicht sehr wohl um rassistische Taten handelt, die da von kriminellen Menschen mit Migrationshintergrund begangen werden. Und wenn ein Bruchteil der Bevölkerung Berlins (Araber) 45% der Intensivtäter stellt (weitere 34% sind türkischer Herkunft), bei insgesamt 80% Migrationshintergründlern bei dieser Tätergruppe, dann bin ich mit der Erklärung „Chancenungleichheit“ nicht zu überzeugen. Vor allem nicht angesichts anderer Migrantengruppen, die es mindestens so schwer haben und trotzdem nicht kriminell sind, sondern integrative und lebenstüchtige Erfolgsgeschichten schreiben.
Claudio Casula ist kaum zu übertreffen. Jetzt hat er die Neudefinition des Begriffs „Konzentrationslager“ entsprechend den Vorgaben der Friedenshetzer geschafft!
Über das moderne Multikulti-Spielchen „Toleranz“ schrieb Henryk M. Broder im SPIEGEL. Vor allem darüber, wie falsch der Begriff verstanden und angewendet wird.
Für Köln könnte heute (Samstag) so richtig Randale angesagt sein. Die einen missbrauchen den Moscheebau für ihre politische Kampagne, weil das Thema von anderen vernachlässigt ist; die anderen benutzen den „Kampf gegen Rechts“, um ihr Mütchen zu kühlen und linke SA zu spielen. Das eigentliche Thema scheint auf der Strecke zu bleiben.
Auch DIE ZEIT geriert sich immer wieder mal als Aushängeschild von dummer Arroganz und verbreitet antiamerikanische Sülze. Mr. Moe von der Zeitung für Schland hat einen Titelseiten-Blödsinn gefiskt.
Eldad Beck hat in Yediot Achronot beschrieben, weshalb die deutschen Medien vor Gericht gestellt gehören (statt Broder und andere Israelfreunde). Sendungsbewusstsein hat den Artikel übersetzt.
Eine vermutlich unterschätzte Terrorwaffe hat Aaron Mannes vom Counterterrorism-Blog ausgemacht – und angewendet wurde sie anscheinend auch schon. Gefordert wurde sie definitiv bereits von einer Islamisten-Website (beide Links in Englisch).
Eine weitere Geistesgröße mit als wissenschaftlicher Erkenntnis verkleidetem Unsinn sitzt in Marburg auf einem Dozententhron. Die Gründe für die Kategorisierung finden sich bei WadiNet. Wer’s polemischer liebt, kann lesen, was Broder zur selben Flitzpiepe schreibt.
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