Stoff für’s Hirn

25. Oktober 2008 at 21:39 | In Lesen! | Leave a Comment

Die Titanic hat die beste Idee zu den Verschwörungstheorien um den Tod von Jörg Haider gehabt.

Claudio Casula ist einfach nicht zu fassen. Seine Briefe von Abu Mazen (an Ehud O.) waren schon herrlich und konnten als unübertroffen gelten. Jetzt hat er aber einen draufgesetzt, dass ich noch begeisterter bin (und mich ärgere, dass ich die Lesetipps nur einmal pro Woche mache): Unter dem für manche etwas unverständlichen Titel „Counterfactual Webhistory“ zeichnet er das Bild eines Internetportals, das „vor ein paar Jahren“ entstanden sein könnte, als gewisse Schwachköpfe noch nicht „Palästina“ als Thema für ihren Hass gegen Israel entdecken konnten.

Steuerimperialismus – was das ist, definiert Jan  auf dem Filterblog. Wäre richtig lustig, wenn’s nicht so grausig wäre. (Der Steuerimperialismus, nicht das, was er da schreibt.)

Wie die Bundesregierung die Sanktionen gegen den Iran „verschärft“, beschreibt Lizas Welt recht ironisch. Die Sache an sich ist eher Zynismus pur.
Daneben gibt es noch etwas, über das der Herr der Wahlkampflügen mit dem Messias-Anspruch in Sachen Iran nachdenken sollte.

Die Israelis können der Welt – vor allem der arabischen – nichts recht machen. Was auch immer sie tun (oder nicht tun), sie machen es falsch. Selbst bei Tomaten, die sie den PalArabern kaufen.

Was rufen sie vom Minarett? Der Schweizerische Bund aktiver Protestanten hat’s mal aufgeschrieben.

Frau Piel ruft nach Aufsicht“ – titelt Bernd Gäbler auf stern.de und führt die Intendantin des WDR samt ihren seltsamen Unbedarftheiten durch die Medienarena, die sie nicht begreift und in der sie trotzdem Ansprüche stellt, die allerdings mit Pressefreiheit nichts mehr zu tun haben.

Noch etwas zu Aufsicht – allerdings zu finanzieller und durch den Staat. Vaclaw Klaus, Präsident der Tschechischen Republik, hat mal wieder ein paar sehr wahre Worte gesprochen.

Die Mär von aus purer Repressionslust betriebenen Straßensperren in der „Westbank“ macht immer weiter die Runde. Werden solche aufgehoben, ist das keine Meldung wert. Werden an solchen Terroristen hoch genommen, Sprengstoff-/Bomben-/Waffenschmuggel entdeckt und beendet – dann ist das auch nicht der Rede wert. Die gelogenen Behauptungen der Terror-Propagandisten und ihrer westlichen Helfershelfer, die sind aber immer Nachricht – und vor allem ist es verboten sie zu hinterfragen. Näheres bei Castollux.

Die Duisburger Großmoschee geht in Betrieb und wird von allen offiziellen Seiten kräftig gefeiert. Ralph Giordano hat das in der WELT etwas weniger festlich kommentiert – er will den Moscheebau in Deutschland gestoppt sehen.

Ein amerikanischer Geschäftsmann“ hat einen offenen Brief an Barack Obama geschrieben. Ich schaffe es nicht, den zu übersetzen, also müssen die Englischkenntnisse der Leser reichen. „Klempner Joe“ war gut, aber Brunnenbohrer Cory ist noch ein paar Mal so gut!

Wer Martin Kramers „Ivory Towers on Sand” über die Nahost-Studien-Fachbereiche an den amerikanischen Universitäten (und darüber hinaus) lesen möchte, braucht sich jetzt das Buch nicht mehr zu kaufen, sondern kann es kostenlos als pdf-Dokument downloaden!

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