Schaschlik
21. November 2008 at 23:08 | In kurz notiert | Leave a CommentMontag, 17. November 2008: Gegen 14.30 Uhr Ortszeit sind acht Qassam-Raketen in zivile Ziele in Israel eingeschlagen. Der Palästinensische Islamische Jihad beansprucht den Terror für sich. Israels Antwort: 30 LKWs mit humanitären Gütern dürfen nicht in den Gazastreifen fahren. (Ma’an berichtet allerdings, dass 33 LKWs sehr wohl lieferten.) Die Behörden befiehlt den Einwohnern der Orte in der Umgebung des Strips sich in ihren befestigten Räumen aufzuhalten, so weit sie solche haben – die meisten haben keine. (Wann bekommen sie endlich welche?)
Was passiert, wenn eine Studentengruppe (diese in den USA) ein Israel-Fest veranstaltet? Das Fest wird überfallen (von arabischen Studenten), die Juden werden verkloppt, wenn sie die Störung nicht in Ordnung finden – und die Araber machen natürlich für die Gewalt die Juden verantwortlich. Ach so: Die Campus-Zeitung berichtet natürlich auch so „neutral“ und „unparteiisch“, dass die Juden schlecht und die Angreifer gut wegkommen…
Wenn ich sowas lese, dann frage ich mich, ob das nicht auch etwas mit der Firmenphilosophie zu tun hat, dass die Leute das gemacht haben.
„Lehr“-Veranstaltung über politisch korrekte Sichtweisen zum Nahost-Konflikt in der Schweiz. Welche „gerechten Frieden in Palästina/Israel“ die anstreben, wird eindeutig aus ihrem Flugblatt zur Ankündigung der Propaganda deutlich: das judenreine Paradies, wie es in den „1967 besetzten Gebieten“ vor dem Sechstage-Krieg bestanden hatte. Nur, dass dann nicht der jordanische König, sondern Massenmörder von Fatah und Hamas das Sagen haben sollen.
Ehud Barak tönt weiter: „Wir werden handeln, wenn die Bedingungen so weit sind und wenn nötig werden wir mit Kraft agieren… Wenn die Zeit für einen breit angelegten Angriff kommt, werden wir diesen ausführen.“ Dem sollten BALD Taten folgen; bisher sind das hohle Worte, je öfter er sie von sich gibt, desto hohler sind sie.
Manchmal greift man sich an den Kopf: Da hat das israelische Militär ein getestetes und erfolgreich erprobtes (luftgestütztes) System gegen Qassams, Mörser und Grad-Raketen, das aber nicht eingesetzt wird, weil die Teil-Streitkräfte sich nicht einigen können, wer den Einsatz bezahlt! Und der Verteidigungsminister lehnt es ab das zu diskutieren oder anzuordnen, wer es ins Budget nimmt!
Der Iran sagte am Montag, dass seine neue Boden-Boden-Rakete [mit 2.000km Reichweite) eine reine Defensivwaffe sei und keine Bedrohung für welches Land auch immer darstelle. Klar doch. Und Lukas Podolski ist reiner Abwehrspieler. Und Gerd Müller hat seine 365 Bundesliga-Tore ausschließlich durch Befreiungsschläge aus dem eigenen Strafraum heraus geschossen… (Und das US-System in Polen und der Tschechei müsste demnach rein zum Selbstmord dienen – allerdings behaupten die Russen ja, es sei eine Aggressionswaffe.)
Nachdem sich jetzt ein Haufen Leute (auch ich) über Obamas Unterstützung des saudischen „Friedens“-Plans aufgeregt hat, kommt jetzt der nächste Wechsel – bzw. das nächste Dementi, mit dem eine vorherige Verlautbarung abgestritten wird: Obama unterstützt den Plan nicht, verkündet einer seiner Helfer. Tolle Aussichten auf vier Jahre Präsidentschaft, wenn das so weiter geht.
Ein ganz harmloser Terrorist. Er wollte nur etwas Sachschaden anrichten, um auf die Leiden des palästinensischen Volkes aufmerksam zu machen. Weshalb die Bombe (Auto) am Glasgower Flughafen dann mit Gaszylindern und Nägeln angefüllt war, müsste er vielleicht doch erklären, denn Nägel richten keinen Sachschaden an, sonder töten und verstümmeln Menschen.
Sie sind toleranter als jeder andere und niemand wird diskriminiert, nicht wahr? Mal sehen, was die ägyptischen Gerichte sagen, wenn sie jetzt entscheiden müssen, ob die Nichtzulassung von Nichtmuslimen zur Al-Azhar-Universität verfassungsrechtlich zulässig ist oder nicht.
Aufstand im Parlament von Bahrain: Auf der Internetseite der Gulf Air gibt es im Bereich des Frequent-Flyer-Programms ein Dropdown-Menü, in dem Antragsteller das Land angeben, in dem sie leben. Und zu den 200 Staaten, die dort aufgeführt sind, ist doch tatsächlich Israel dabei! Welche ein Verbrechen! Die Parlamentarier sind mehr als empört und versuchen der Regierung wie der Airline Feuer unter’m Hintern zu machen, wenn dieses Grauen nicht beseitigt wird. Die Airline findet, dass sie die Araber in Israel nicht davon abhalten sollte Mitglieder im Vielflieger-Programm zu werden. Und hier wird deutlich, wem sie wirklich schaden und wie wenig es ihnen um die „palästinensischen Brüder“ geht: Denn ihr Prostest richtet sich nicht gegen das Fehlen von „Palästina“ in der Liste, sondern gegen Israels Existenz.
Die Religion der Toleranz schlägt wieder mal zu: Eine Moschee in Toronto hatte schon für Wirbel gesorgt, als sie verkündete anderen „Frohe Weihnachten“ zu wünschen käme Mord gleich. Sie sind dort erzürnt über gepiercte Ohren und High Heels. Aber sie bezeichnen die „weibliche Beschneidung“ (sprich: Genitalverstümmelung) als „ehrenwert“. Das geht dann doch sogar dem kanadischen obersten Muslimverband zu weit – er beantragte der Organisation, der die Moschee angehört, den Status der Gemeinnützigkeit abzuerkennen.
Was immer Israel tut, drumherum drohen sie gerne. Vor allem, wenn es Terroristen ausheben will. Dann kommen die „Friedenspartner“ schonmal gerne her, besonders die, mit denen man Friedensverträge hat, und fangen an zu drohen. Wie jetzt der jordanische König: Wenn Israel in den Gazastreifen einmarschiert (um endlich die Terroristen dingfest zu machen), dann wird es in Jordanien einen Aufstand geben, bei dem er für nichts garantieren kann.
Wieder ein Fall von rechts ist schlecht, links ist gut? Als ein paar Neonazis sich bei der Post Nazi-Briefmarken bastelten und ausdruckten, schlugen die Wellen enorm hoch. Völlig zurecht! Andererseits fragt man sich dann – wieder mal – was die Postler geritten hat eine Gedenkmünze zur Zwangsvereinigung von SPD und DKP zur SED auszugeben. Inzwischen ist die Auslieferung der Ehrenmünze gestoppt worden. Was dann allerdings wohl wiederum den Effekt hat, dass die bereits ausgelieferten Münzen eine enorme Wertsteigerung erzielen werden.
Was heutzutage als „Wirtschaftsexperte“ durchgeht, lässt einem die Haare zu Berge stehen. „Prominente aus Politik, Wirtschaft und Kultur kommentieren die Finanzkrise“, sagt die Frankfurter Rundschau zu einer Serie, innerhalb derer die unverbesserte Terroristin Inge Viett ihre extrem-kommunistische Ideologie verbreiten durfte: Es gibt nur eine Lösung: die Vergesellschaftung der Produktionsmittel und die gesellschaftliche Planung von Produktion und Verteilung. Also die Enteignung der Großeigentümer. Also die soziale Revolution. Das Problem: Die Bevölkerung sieht das noch nicht, und die Linke traut sich nicht einmal, es zu sagen und noch viel weniger es praktisch zu organisieren. Frisch veröffentlicht im Wirtschaftsteil der FR. Was diese Zeitung reitet, kann nur spekuliert werden. Aber wie weit links sie steht und wie unkritisch sie Terroristen als wichtige Persönlichkeiten hofiert, wird auch klar. (gesehen bei Zettels Raum)
Die propagierte Weltregierung macht mal wieder einseitig auf sich aufmerksam – diesmal nicht der Menschen(un)rechts(un)rat, sondern der Generalsekretär höchstpersönlich: Er empört sich, dass Israel den Gazastreifen abgeriegelt hat. Diese Maßnahme müsse sofort beendet werden, fordert er. „Kritik an der Hamas und den Gazaterroristen, die durch den Raketenbeschuss das Leid der israelischen Bevölkerung verschlimmern, hörte man dagegen vergebens“, schreibt Leidenschaft für Israel und zitiert Ehud Barak mit einer mehr als berechtigten Frage: „Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak warnte, dass die einzige Alternative zur Gazablockade eine Militäroffensive sei, die große Zivilopfer fordern würde, da die Terroristen im Gazastreifen aus den Gebieten der zivilen Bevölkerung heraus operieren.“ Diese Offensive wird ohnehin bald fällig sein, aber es wäre interessant zu hören, was Herr Ban dazu sagen würde.
Eine (christliche) Dating-Seite in den USA wurde verklagt, weil sie keine homosexuellen Angebote machte. Die Betreiber haben nachgegeben, weshalb auch immer. Offensichtlich haben sie befürchtet, die Klage eines einzelnen Homosexuellen könnte sie wirtschaftlich ruinieren (es hatte schon andere juristische „Beschwerden“ gegeben, die diese Folgen nicht hatten) – und ein Staatsanwalt in New Jersey hat auch mächtig Druck gemacht. Neben interessanten Kommentaren über Gay-Dating-Seiten, die man verklagen sollte, weil sie keine Hetero-Angebote haben, wäre es auch interessant, ob derselbe Schwule (oder von mir aus auch andere) eine solche Klage auch gegen eine muslimische Dating-Seite einreichen würden. Auf die Reaktionen wäre ich schon sehr gespannt. Aber das werden sie sich nicht trauen, die Feiglinge!
Heißt einen Nobelpreis zu bekommen wirklich, dass man ein bescheuertes A….loch sein muss? Jedenfalls im nicht naturwissenschaftlichen Bereich? Neben so edlen Trägern des Friedensnobelpreises wie Yassir Arafat tun sich immer wieder Literatur-Preisträger mit von Einseitigkeit und Hass geprägten Äußerungen von sich reden. Jetzt haben wir allerdings wieder eine friedensambitionierte Trulla, von der ich noch nie etwas gehört hatte, vermutlich, weil sie ihren Preis schon 1976 bekommen hatte: Mairead Maguire. Sie findet, dass Israel aus der UNO ausgeschlossen und wegen seiner Gegenwehr gegen die Terroristen bestraft werden muss. Nicht sonderlich verwunderlich – immerhin nimmt sie gerne Preise von Terror-Chefs entgegen, auf denen Israel nicht (mehr) existiert. Solche Leute haben natürlich Probleme damit Judenmord falsch zu finden.
Sie verhungern (im Gazastreifen):

US President-elect Barack Obama has promised to rebuild his country’s “moral stature in the world” – der gewählte US-Präsident Barack Obama hat versprochen das “moralische Ansehen der USA in der Welt” wieder herzustellen. Oh ja, die Welt wird das auch so sehen wollen. Die Frage ist aber, wie ein Lügner und Betrüger „moralisches Ansehen“ tatsächlich herstellen will. Dazu müsste er doch erst einmal vor der eigenen Türe kehren.
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