Zitate!

23. November 2008 at 20:24 | In Zitate | Leave a Comment

Für Raketen reicht der Sprit.
Beer7, Überschrift, 17.11.08 zur Treibstoff-„Knappheit“ im Gazastreifen. Dazu noch eine Ergänzung:
Inzwischen sollen es schon 70% des Gazastreifens sein, die keinen Strom mehr haben, weil der Treibstoff für das Kraftwerk, das maximal 25% des gesamten Strombedarfs produziert, nicht in ausreichender Menge geliefert wird. (Der Treibstoff ist zwar nicht derselbe, der für das Kraftwerk gebraucht wird, aber was soll’s? Die brauchen Energie zur Herstellung für ihre Terrorwaffen und dafür scheint es immer mehr als genug zu geben.)

Reich-Ranicki ist Israel, aber Özdemir ist nicht Saudi-Arabien.
Gideon Böss, Der Fuchsbau, 19.11.08 über die (Nicht-)Vergleichbarkeit von Antisemitismus und „Islamophobie“.

Durban 1 wurde als Angriff auf Israel bezeichnet, eine Dämonsierung Israels als rassistisch und ananlog zur Apartheid in Südafrika. Zusätzlich ist Durban 2 ein Angriff auf die freie Meinungsäußerung und andere wesentliche demokratische Rechte und Freiheiten.
Anne Bayefski, WEA, 15.11.08 über die neue Dimension der Gefahr hinter „Durban II“

Vielleicht sollten heterosexuelle Männer und Frauen anfangen Klagen gegen Homo-Dating-Websites einzureichen und deren Geschäft zu untergraben. Zwangstoleranz und Diversität durch Vorschrift funktioniert auch in der anderen Richtung.
Michelle Malkin, 20.11.08 zu den Versuchen von Homosexuellen (einzelnen, wie auch Organisationen) sich zwangsweise anderen aufzubürden, die nichts verbrochen haben als Homosexuelle nicht als die besseren Menschen zu betrachten. Eine Internet-Partnervermittlungsagentur z.B. wurde mehrfach verklagt, weil sie keine Homosexuellen-Vermittlung anboten. Diesmal sorgte ein Staatsanwalt dafür, dass die Firma einen Handel einging – durch dessen Vorschriften der Dating-Service, der sich vornehmlich an Christen wandte, jetzt faktisch heftigst für homosexuelle Bezeihungen werben muss.

Bekanntermaßen hindern ja nicht muslimische Staaten wie Saudi Arabien andere ihre Religion frei auszuüben, sondern überall in der nichtmuslimischen Welt (alleine in Deutschland ist der Bau hunderter neuer Moscheen geplant) steht auf Minarettaufstellung etc. pp. die Höchststrafe, und die heißt bekanntermaßen entweder Dialog oder Verleihung eines Preises.
Thomas von den Oster-Sacken, WadiNet blog, 19.11.08 über die Vorlage der Debattenpunkte für die „Durban-II-Konferenz, über die der Islam vor rassistischen Angriffen geschützt werden soll – sprich: jede Kritik des Islam kriminalisiert wird.

Ich schreibe nicht über “Muslime”. Ich schreibe über Islam, die rassistische Ideologie, die auf Gesetzen (Scharia) aufgebaut ist, die Zensur, Unterdrückung, Gewalt, Ungleichheit und sogar Verstümmelung und Mord derjenigen rechtfertigen, die von der Scharia stumm und machtlos gehalten werden: Dissidenten, aus dem Islam Ausgetretene, Nicht-Muslime und Frauen.
Diana West, 18.11.2008

Skandalöser Völkerrechtsbruch: Juden lassen sich nicht abschlachten
Überschrift auf Der Lindwurm, 20.11.2008 über die Maßregelungen Israels durch die österreichische Außenministerin und die UN-Menschenrechtskommissarin.

»Abweichler« ist Stalinismus
Josef Joffe, DIE ZEIT (online), 20.11.2008; er legt die Worte George Orwell in den Mund und charakterisiert damit nicht nur den verbalen Umgang der Hessen-SPD mit den „vier Aufrechten“, die das Ypsilanti-Komplott verhinderten.

Die Ära des Materialismus und der Aufklärung scheint noch lange nicht anzubrechen.
Der Misanthrop, 22.11.08. Hm, angesichts der Jahrhunderte „Aufklärung“ (ich mag diesen Begriff nicht, aber er ist ja im Deutschen das offizielle Wort für dieses Phänomen; im Englischen heißt es „enlightenment“ – Erleuchtung) ab dem 18. Jahrhundert würde ich ich eher sagen: Die Ära das Materialismus und der Aufklärung ist inzwischen deutlich vorbei und ersetzt worden.

Ein Stück Kreide zwar kann zwar nass, aber kaum fehlbedient werden. Abstürze lassen sich durch kurzes Bücken beheben.
Kommentar von „vielleser“ im Tagesspiegel (20.11.08) zu der Meldung, dass in einer Grundschule die Kreidetafeln abgeschafft und durch „interaktive Whiteboards“ ersetzt werden.

In der Sache haben die Kirchen daher gar keine Wahl: Einen Glauben, der das Innerste des Christentums als sündig verunglimpft, können sie nur zum Preis des spirituellen Selbstmords als gleich wahr anerkennen.
Till-Reimer Stoldt, DIE WELT, 20.11.08 – das scheinen einige Kirchenvertreter anders zu sehen; aber die haben ja ohnehin Probleme ihrer Bibel zu glauben, warum sollten sie da den Kern des Christentums als unveräußerlichen Glaubensinhalt nicht auch opfern? (Darüber hinaus habe ich allerdings auch einige Probleme mit dem Text von Stoldt. Dazu gehört schon gleich der Titel, der er aber evtl. gar nicht zu verantworten hat.)

Die Vollversammlung wird laut Plan weitere sechs Resolutionen verabschieden, die nur Israel wegen Verletzungen von Menschenrechten verurteilen. Es wird erwartet, dass die Gesamtzahl der Israel kritisierenden Resolutionen, die in diesem Herbst von der Vollversammlung verabschiedet wird, die Zahl 20 erreicht – verglichen mit nur vier Resolutionen, die sich kritisch zur Menschenrechtsgeschichte in den verbleibenden 191 Mitgliedsstaaten der UNO äußern.
Anne Bayefski, Eye on the UN, zitiert bei IsraPundit, 21.11.08. Die Zahlen zeigen lediglich die ungeheuerliche Unverhältnismäßigkeit auf, mit der Israel dämonisiert wird, noch nicht die Unverhältnismäßigkeit der Inhalte der Kritik.

In unseren Breitengraden vollzog sich die Transformation eines dem Geschäft der Aufklärung und Meinungsbildung verpflichteten Journalismus zum fahnenschwenkenden Fanclub freiwillig und freudig.
Eugen Sorg, Die Achse des Guten, 21.11.08 über die Medien und Barack Hussein Obama. Man weiß nichts von dem Mann. Das hat Gründe:
Vor allem aber lag es an den Medien selbst, die nichts wissen wollten, was das Bild ihres Auserwählten hätte trüben können.
Genau.

Yes, we Cem!
Özdemir – der türkische Obama
Türkische Zeitungen über die Wahl von Cem Özdemir zum Parteivorsitzenden der Grünen (Infobrief der Theo von Gogh-Gesellschaft). Bei allem, was mich von Özdemir politisch trennt: Er ist nicht so seicht weichgespült wie Obama. Aber es spricht Bände, wie die türkische Presse das als weiteren Schritt der Eroberung Deutschlands feiert!

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