Wochenend-Schaschlik

30. November 2008 at 22:17 | In kurz notiert | 3 Comments

Alle sind für die Waffenruhe, besonders die Hamas. Deshalb schießt sie ja auch weiter – oder lässt die anderen scheißen. Die Scheißer können jetzt einen „Erfolg“melden: Ein israelischer Soldat wurde so schwer verletzt, dass er sein rechtes Bein verlor, weitere acht Soldaten sind verwundet. Alles mit ganz friedliebendem „Widerstand“.

Die Homo-Wut auf eine demokratische Entscheidung zieht weitere Kreise. Nachdem Mormonen-Tempel und alle möglichen anderen Organisationen (nicht nur) in Kalifornien mit Feuereifer bedacht wurden, schlägt eine Homosexuellen-Organisation in Texas jetzt mächtig zu und gibt sich nicht damit zufrieden einzelne Spender für die Werbekampagne gegen die Homoehe öffentlich zu machen und auf schwarze Listen zu setzen. Auch die Firmen, für die sie arbeiten (und die in der Regeln sogar eine ganz andere Homo-Politik fahren als die Spender) werden auf die Boykott-Listen gesetzt, so u.a. auch Dell Computer. Die Maßlosigkeit dieser schwulen Rachsucht kann man eigentlich nur mit der der Sippenhaft-Mordforderungen von islamistischen Hetzern vergleichen.

Wieder mal ein Terrorist in Frauen-„Kleidung“ erwischt: Ein Taliban-Kommandeur hat versucht US-Truppen anzugreifen, indem er sich mit einer Burqa vermummte. Zum Glück haben die Soldaten das gemerkt und den Terroristen rechtzeitig getötet. Jede solche Nachricht ist ein weiterer Grund dafür Burqas und ähnliche Sackgewänder zu verbieten – und auf die „religiösen“ Gefühle solcher Mordlüstlinge zu scheißen.

UNO – keine Überraschung: Die Vollversammlung hat zehn Resolutionen verabschiedet und zeigt stolz ihr hässliches Gesicht in die Welt, indem sich sechs davon gegen Israel richten; in den übrigen geht es um den Klimawandel, globale Gesundheit sowie globale und regionale Zusammenarbeit. Es geht nichts über Einseitigkeit der verlogensten Organisation des Globus.

Der Gazastreifen ist „abgeriegelt“. Israel macht das. Auch, wenn es in Rafah die Ägypter sind. Oder so. Oder die Hamas. Wenn die das tut, dann kräht kein Hahn danach. Journalisten, die das zeigen wollen, werden verprügelt. Westliche Journalisten bekommen davon scheinbar nichts mit. Dass die Haddsch-Pilger nicht aus dem Strip rauskommen – wer wird wohl bei uns dafür verantwortlich gemacht werden?

Multi-Konzern macht den Dhimmi: Unilever zieht sich aus einer israelischen Firma zurück, weil die eine Niederlassung in Ariel hat. Feiges Pack? Oder verlogenes Pack? Könnte auch Dummheit sein. Denn die NGO, die die Chefs von Unilever „überredet“ haben, haben mit Unwahrheiten argumentiert, die sie wahrscheinlich selbst glauben, aber nicht belegen können. Unilever hätte sich mal über das internationale Recht erkundigen sollen.

Wenn die Nominierungen ein Hinweis auf die zukünftige Politik des gewählten Präsidenten Barack Hussein Obama sind, dann stehen die Aussichten für Israel nicht gut. Samantha Power ist wieder im Team des ersten „schwarzen“ Präsidenten – die Samantha Power, die sagte Hillary Clinton sei ein Monster (und deshalb erst einmal aus Obamas Wahlkampfteam abtrat) und forderte, dass die USA Truppen nach Israel schicken, um dort eine Lösung des Konflikts durchzusetzen. Und auch der Judenhasser Robert Malley ist zurück bei seinem Herrn und Meister.

3 Kommentare »

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag. TrackBack URI

  1. In vielen Fragen bzgl. des Nahen Ostens stimmen wir überein.
    Bei einer Sache kriege ich Bauchschmerzen:
    es sind Kirchen und Glaubensgemeinschaften, die sich als christlich bezeichnen, die mit Kampagnen auf eine demokratisch legitimierte Beschneidung der Menschenrechte homosexueller Menschen hinarbeiten, weil diese Art zu leben nicht in ihr Weltbild passt. Sind Menschenrechte denn wirklich demokratisch verhandelbar? Über diese Nachricht werden sich sicher alle Opfer der Diktaturen freuen, die irgendwie demokratisch legitimiert waren.
    Ich glaube, dass unsere Gesellschaft sich gerade im Umgang mit Minderheiten auszeichnen sollte. Damit meine ich nicht die Minderheiten, die diese Gesellschaft zerstören wollen. Islamisten wollen die offene Gesellschaft zerstören, also Menschen beschneiden. Aber kein Schwuler will herkömmliche Familien verbieten oder Hetero-Beziehungen untersagen. Somit sollte jeder so behandelt werden, wie er auch andere behandeln würde.
    Vielleicht solltest du für die christlich-fundamentalistischen Eiferer (die wie Islamisten gegen die Rechte anderer kämpfen) eine ähnlich klare Wortwahl finden wie für die Schwulen (die für ihre Rechte kämpfen, aber bekämpft werden).

  2. „Sind Menschenrechte denn wirklich demokratisch verhandelbar?“
    Ist heiraten ein Menschenrecht? Hm. Aber darum geht es eigentlich nicht.
    In einer Demokratie wie den USA haben die Schwulen alle Möglichkeiten für ihre Lebensform zu werben. Und für das, was sie als ihre Rechte ansehen (das ist jetzt ganz neutral gemeint, nicht wertend).
    Das ist nicht mit den Diktaturen und ihrem Vorgehen vergleichbar. Ich sehe auch nicht, dass eine Diktatur ihre Formen der Unterdrückung Homosexueller mit der Entscheidung in 30 US-Bundesstaaten rechtfertigen kann. Schließlich gibt es dort die Möglichkeit, dass sich das per Wahl und Gesetz wieder ändert.
    Was ich kritisiere: Wenn eine solche demokratische Entscheidung – und das ist sie nun mal – mit Gewalt beantwortet wird, mit einem Wüten gegen alles und jeden, den man – auch zu Unrecht – als Feind definiert. Das ist eine extremistische Reaktion, die dem Anliegen der Leute eigentlich nur schaden kann. Die Argumentation dieser Leute ist totalitär. Sie sind über das Stadium hinaus, wo sie für Gleichberechtigung werben, sie wollen bestimmen. Wer sich dem nicht anschließt, wird nieder gemacht. Und das geht mir zu weit.
    Wer homosexuell leben will, bitteschön. Aber auch diese Lebensform und ihre Vertreter müssen sich kritische Fragen gefallen lassen. Die in meinem Erleben weit weniger heftig sind als das, was viele Verbands-Homosexuelle Christen an den Kopf werfen.
    Ich sehe nicht, dass „christlich-fundamentalistische Eiferer“ in dieser Art vorgehen, so sehr ihnen das auch unterstellt wird. Die wenigen Beispiele, wo Abtreibungsgegner nicht mehr demokratisch vorgegangen sind, müssen und werden genauso verurteilt wie rechtswidriges Verhalten jedes anderen Extremisten.
    Wer genau wird von dir zu diesen Fundamentalisten gezählt? Ich bin evangelikaler Christ mit charismatischem bis pfingstkirchlichem Einschlag und brauche nur den Mund aufzumachen und etwas zur Bibel oder zu meinem Glauben zu sagen, da wird mir von Homosexuellen (und modern-theologischen Eiferern, Gutmenschen und wer weiß noch alles) ein Kübel Gülle übergekippt. Das ist keine Grundlage für eine Diskussion, so gegensätzlich die Meinungen dabei auch wären.
    Ein Beispiel, gewollt aus einem anderen Bereich, um das Thema Homosexualität mal außen vor zu lassen und trotzdem deutlich zu machen, worum es geht, nämlich eine Einstellung:
    Es gibt die Initiative „Wahre Liebe wartet“. Als diese die ersten „Erfolge“ im Sinn von medialer Wahrnehmung hatten, meinte eine Kollegin lapidar: „Ich lasse mir doch nicht verbieten, mit wem ich Sex habe und wann.“ Das ist die typische Haltung. Die Leute von der Initiative werben mit einem biblischen Lebenskonzept, zwingen es aber niemandem auf. Trotzdem wird genau das behauptet.
    Das ist nicht ehrlich, sondern Heuchelei. Den meisten ist das nicht einmal bewusst. Weil sie von einem Christen- und Kirchenbild besessen sind, das seit Jahrzehnten nicht mehr aktuell ist.
    Ein weiteres Beispiel, wieder am Thema: Eine Gruppe von Christen, die Leuten helfen wollen, die mit ihrer homosexuellen Neigung unglücklich sind, wird von allen Seiten angegriffen. Selbst ein christlicher Kongress hat diese Leute dieses Jahr auf Druck von außen aus dem Programm genommen. (Den Homo-Gruppen und -Promis war das nicht genug, nein da musste Monate lang nachgekartet werden und weiter gehende Forderungen wurden gestellt. Abgesehen von den „Stempeln“, die da verteilt wurden.)
    Was haben diese Leute verbrochen? Sie stellen in Frage, dass eine homosexuelle Prägung unveränderbar ist. Sie haben ein Angebot, das denen helfen soll, die mit ihrer Neigung (oder Prägung oder wie immer man das nennen will) nicht glücklich sind. Die Reaktion aus der Homo-Szene (und ihren Unterstützern): Das darf nicht sein, das ist Scharlatanerie, Homosexuelle werden als geisteskrank dargestellt. Das ist schlicht eine heuchlerische Lüge. Die Leute sind nicht hingegangen und haben Veranstaltungen gestört, keine Plakate „Homosexualität ist falsch“ hoch gehalten, keine Beschimpfungen von Homo-VErtretern veranstaltet. Sie haben allerdings eine ganze Reihe von Menschen „umgedreht“, die sich „umdrehen“ lassen wollten. Und hier ist der wichtige Punkt: Diese Leute WOLLTEN sich „umdrehen“ lassen. Sie sind mit ihrem Leben wieder zufrieden.
    Aber wenn ich mir das Reden und Schreiben von Homo-Promis dazu ansehe, dann sagen die: Das gibt es nicht und wenn es das doch geben sollte, dann müssen diese Leute zu ihrem homosexuellen Glück gezwungen werden. Und das ist unredlich. Das ist Ideologie. Das hat mit Demokratie nichts zu tun, es ist totalitär.
    Über solche Dinge ärgere ich mich. Das formuliere ich (in diesem Rahmen, meinem Blog, übrigens erst zum zweiten Mal, aber aus demselben Anlass). Das werde ich mit Fundamentalisten jeder Couleur und Ausrichtung tun. Sollte jemand kommen und sich unredlich über Homosexuelle äußern, werde ich auch dem entgegen treten.
    Aber ich werde mir z.B. auch nicht vorschreiben lassen, wie ich meine Bibel zu verstehen habe. Die sagt mir, das homosexuell zu leben nicht mit dem Glauben vereinbar ist. Deshalb wird mir sofort unterstellt, ich würde Homosexuelle diskriminieren. Warum? Weil ich eine Meinung habe und für meinen Lebensentwurf werbe? Homosexuelle oder Trekkies oder Krischnas oder was weiß ich wer sollen für ihre Lebensentwürfe werben dürfen, aber ich nicht, nur weil ich der Meinung bin, dass Homosexuelle einen Lebensentwurf haben, der sich für sie nach dem Tod (!) nachteilig auswirken wird?
    Das war jetzt sehr umfangreich. Zum Ausgangspunkt zurück: Wenn eine demokratische Entscheidung per Wahl getroffen ist, dann ist es rechtswidrig, auf die Art und Weise zu reagieren, wie es in Kalifornien seitens Homosexueller geschehen ist. Die USA sind ein Rechtsstaat, in dem solche Entscheidungen gekippt werden können – über Wahlen, über Klagen vor Gericht, wenn tatsächlich eine Verletzung von Rechten vorliegt. Das habe ich zum Ausdruck bringen wollen. Dabei ist es für mich unerheblich, ob Homosexuelle die Homo-Ehe haben wollen oder sonst etwas per Wahl entschieden wurde. Ist diese „Propsition 8″ an sich rechtswidrig, hätte schon dagegen geklagt werden müssen, dass sie überhaupt zur Entscheidung gestellt wurde. Auch jetzt kann gegen sie geklagt werden; es sind Klagen eingereicht worden. Aber Menschen übel zu nehmen, wenn sie ihre Meinung per Wahl kund tun und dann selbst zu rechtswidrig-extremistischen Mitteln zu greifen, die moralisch falsch sind, zeugt nicht von einem erwachsenen Umgang mit dem Problem. Einer der Höhepunkte war schon unmittelbar nach dem 4.11., als ein Schwarzer zu einer Protestkundgebung gegen das Ergebnis der Proposition 8 ging und dort von den (weißen) Homosexuellen mit „Nigger, verschwinde“ und Fäusten vertrieben wurde – weil 70% der schwarzen Bevölkerung Kaliforniens für das Gesetz gegen die Homo-Ehe gestimmt hatte. So macht man sich keine Freunde. Und erweist seiner Sache einen Bärendienst. Darüber müssten sich die Homosexuellen aufregen. Denn auf diese Weise verlieren sie Unterstützung. Wie sollen sie dann noch für ihre Anliegen erfolgreich werben können?
    Ich denke, es gibt hier viel nachzudenken und einiges, was an Vorurteilen aufgegeben werden muss.

  3. Okay, das hört sich schon ein wenig differenzierter an. Danke.
    Dennoch: Es geht nicht ums Heiraten, sondern um Gleichberechtigung. Die wollen ja nicht für ihren „way of life“ werben, sondern Grundrechte einfordern.
    Den Propagandisten ging es nicht um ihren Lebensstil, sondern um die überflüssige Einschränkung von Rechten der Homosexuellen. Es ging ja nicht um die Abwehr von „schwulen Missionaren“, die gläubige Christen zur Abkehr von Gott und zur Hinwendung zur Homosexualität überzeugen wollten.

    Auch wenn es keine direkten Aussagen, dass Homosexualität falsch sei, gegeben hat, diese Aussage ist in dem „Hilfsangebot“ impliziert. Mit Sicherheit gibt es auch viele (verkappte) Schwule, die in der Enge einer christlich geprägten Gesellschaft und Moral ein „normales“ Leben erleiden und damit unglücklich sind.

    Ich kann mir schon vorstellen, dass jemand, der eigentlich nur sein Leben leben will, unter den ständigen Angriffen sich radikalisiert. Trotzdem sind diese Reaktionen nicht angemessen, stimmt. Aber sind nicht solche Entgleisungen von den Propagandisten gewollt um Homosexuelle ins Unrecht zu setzten. Das Prinzip wäre nicht neu.

    Aus der Bibel mag zwar eine Unvereinbarkeit zu interpretieren sein, aber da steht auch nicht von der Gauß’schen Normalverteilungskurve, die eben Spitzen außerhalb der Norm hat – das gehört eben dazu und ist gar nicht schlimm.

    Viele Argumente, die ich jedoch mit einem Denkanstoß über den Umgang mit Minderheiten/Anderen relativieren möchte:
    Ginge es nach der Bevölkerungsmehrheit im Nahen Osten, so würden „die Zionisten vernichtet“ werden – mit einer sehr großen Mehrheit. Auch dort wird ein Buch zitiert, in dem Anderen eine Unvereinbarkeit attestiert (und zu deren Vernichtung aufgerufen) wird. Ist diese Mehrheit im Recht? Die Wahl würde ich denen auch übel nehmen, weil diese sich nicht deren, sondern meinem Leben in Frage stellen würde. Meinetwegen kann jeder täglich auch freiwillig so oft er will mit dem Schädel auf den Betonboden schlagen, solange er sich nicht in mein Leben einmischt.

    Abschließende Ergänzung zu der „4.11.-Nigger-Verschwinde-Geschichte“ aus meinem Leben:
    Vor Jahren hatte ich eine gerichtliche Auseinandersetzung mit Nazis wegen deren Ausländerfeindlichkeit. Zur gleichen Zeit hat ein TriMi oder MiMiMi (Mitbürger mit Migrationshintergrund) fernöstlicher Abstammung meine Lebensgefährtin so übel und erniedrigend angebaggert, dass ich einige Worte Klartext mit dem geredet habe. Von Androhung massiven Ärgers bis zum „Zigenficker“ war alles dabei. Damit habe ich mir auch keine Freunde gemacht, aber sicher meinen Ärger gezeigt, dass jemand, dessen Minderheit ich gegen Bedrohung verteidige, sich über andere (meine Lebensgefährtin) stellen wollte und diese nach seinen Maßstäben unterzuordnen versuchte. Ich kann dir nicht sagen, was passiert wäre, wenn er sich nicht an die von mir festgesetzte Distanz gehalten hätte. Mit Sicherheit war das keine Werbeveranstaltung „gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“, die ich da abgezogen habe.

    „Die Freiheit des Einen endet dort, wo sie die Freiheit des Anderen einschränkt.“
    …oder wie Broder es formulieren würde: „…wird Intoleranz zur Pflicht und Tugend: Intoleranz … gegenüber Menschen und Kulturen, die ihrerseits nichts von Toleranz halten.“
    …oder Pat Condell: „Meine Freiheit ist mir wertvoller als dein Glaube“.

    Aber wir sollten das Thema nicht weiter ausweiten, sondern uns beide auf Gemeinsamkeiten besinnen, z.B. die abendländischen Grundwerte.


Kommentieren

XHTML: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <pre> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Bloggen Sie auf WordPress.com. | Theme: Pool by Borja Fernandez.
Entries and comments feeds.