Schaschlik
12. Dezember 2008 at 21:21 | In kurz notiert | 2 CommentsIm Grunde genommen müsste ich eine Sektion „Muslime morden Christen“ aufmachen. Neulich gab es einen muslimischen Feldzug gegen Christen in Nigeria, angeblich weil die Jünger des Propheten sich sicher waren, dass Kommunalwahlen gefälscht worden seien. (Es gibt Quellen, die aufzeigen, dass das geplant war und nur ein „Grund“ gesucht wurde; das Resultat: 40 Kirchen zerstört, 6 Pastoren und 500 weitere Menschen ermordet, 25.000 Flüchtlinge.) Diese Woche haben wir Indonesien, wo ein „Protest“ gegen Christen im Abbrennen von einer Kirche, 45 Häusern und noch einem Dorf bestand. Angeblich hat ein Lehrer den Islam beleidigt. Und ganz spontan wurden 500 mordlüsterne „Demonstranten“ versammelt – von denen, im Gegensatz zu dem Lehrer – keiner hinter Gittern sitzt.
„Pogrom an PalArabern durch jüdische Siedler“ – tönte Ehud Olmert, der nichts auslässt, um seinem Staat und Volk noch möglichst viel Schaden zuzufügen, bevor er den Premierminister-Sessel räumen muss. Und was ist? Selbst die von B’Tselem als Anschuldigungs-Video vorlegten Aufnahmen sagen dem Gericht, dass es nun gar kein Pogrom war. Es waren zwei Männer, die sich offenbar gegen PalAraber wehren mussten! Einer hat den anderen vor den Muslimen gerettet und ist schon wieder auf freiem Fuß. Was den zweiten angeht, stehen noch weitere Untersuchungen aus. (Inzwischen ist er nur noch unter Hausarrest gestellt.)
Das betrifft allerdings nur den Vorfall mit Schüssen auf Araber. Was die übrigen Ausschreitungen angeht, da haben diese Idioten sich einen kriminellen Bärendienst erwiesen: Wer soll solche Leute unterstützen? Wer seine Wut auf die Sicherheitskräfte an anderen auslässt, die damit nichts zu tun haben, bestätigt alles Vorurteile (bzw. realistischen Einschätzungen), die von ihnen existieren. Das noch Schlimmere daran: Es gibt in Hebron eine ganze Reihe Juden, die nicht so drauf sind; die Zahl der gewaltbereiten jüdischen Radikalen in Judäa und Samaria beträgt vielleicht ein paar Hundert – aus 250.000! Und die werden mit den durchgeknallten Krawallos in einen Topf geworfen.
Alles Weitere dazu bei Beer7, insbesondere die sich seltsam verändernden Darstellungen von Presse, Polizei, Justiz und B’Tselem zu Ungunsten der Siedler.
Die Freiheit und Barmherzigkeit des Islam zeigt sich im moderaten, verwestlichten Kuwait: Einrichtungen für Massage haben Bereich „hinter verschlossenen Türen“, in denen 85-90% dessen, was dort geschieht, mit Homosexualität zu tun hat. Und die gehört nicht nur verboten (das ist sie ohnehin schon), sondern mit dem Tod bestraft – aber das ist noch zu gut für die, meint der Islamist. Vorher bitteschön noch sorgfältig foltern. Nicht gerade weit weg von den Mullahs, oder?
Medienfreiheit à la PA (sprich: Fatah/Mahmud Abbas): Al-Jazira wird in der „Westbank“ boykottiert. Berichten darf der Sender das allerdings nicht, weil es „den Reportern des Senders weiteren Schaden zufügen“ würde. Die von der Fatah sind ja soooo vorbildlich! Und soooo moderat! Ganz anders als die von der Hamas!
Die Nachwehen der Mumbai-Massaker hören nicht auf: Der überlebende Attentäter kommt aus einem Ort in Pakistan, der so nette Werbesprüche auf Hauswänden trägt wie „Mach’ Jihad! Mach’ Jihad!“ Was natürlich nur den inneren Kampf zur Verbesserung der eigenen Persönlichkeit meinen kann, oder?
„Tod Amerika!“ und „Tod Israel“ sind keine politischen Äußerungen. Sonst hätten sie auf der Haddsch in Mekka nicht skandiert werden können.
Der Maulheld-Premier hat wieder zugeschlagen: „Wir wissen, wie man die Hamas stoppt – und irgendwann in der Zukunft werden wir handeln.“ Die Sprüche gibt es seit Jahren, aber es tut sich nun überhaupt nichts. Außer, dass es weiter Qassams und Mörser hagelt, mit immer größerer Reichweite.
Die Außenministerin und Premierminister-Kandidatin der Kadima tönt auch: Die Folgen von erneuertem Raketenbeschuss könnte weit härter sein als eine weitere Schließung der Grenzübergänge. Aber wenn es daran gehen soll, diese Folgen folgen zu lassen, kneift sie genauso wie ihr noch-Boss.
Die Welt muss für den Islam erobert werden. Auch da, wo es keine Muslime gibt (oder fast keine), so zum Beispiel am „norwegischen Nordpol“ (das soll das Nordkap sein). Das darf auch etwas kosten: 2,78 Millionen US-Dollar. Die Muslime Norwegens fordert, dass die Gemeinde dort 1000 Quadratmeter für die größte Moschee im Norden Norwegens zur Verfügung stellt.
Muslime in Mumbai protestieren und verurteilen den Terrorismus. Nicht alle, das ist ein ziemlich kleines Grüppchen. Hoffen wir, dass sie mehr Zulauf finden.
Saudi-muslimischer Respekt vor Frauen: Eine 29-jährige Marokkanerin erfuhr von ihrer Scheidung, als die Polizei kam, um sie aus dem Land zu deportieren. Schick, so erspart man sich Gerichtskosten: die örtliche Polizei sorgt für die Entsorgung der Ehefrau!
Dhimmi Jimmy (Carter) will sich mit Hisbollah-Terroristen treffen. Aber die wollen nicht und zeigen ihm die kalte Schulter. Es sieht nicht so aus, als wäre der alte Dussel dadurch entmutigt oder irgendwie in Realitätsnähe unterwegs.
Trotz völliger Unkenntnis (na ja: Ignoranz!) der Haltung der Hamas findet Jimmyboy, dass die Übergabe der „Shebaa Farmen“ und des Ortes Ghajar an den Libanon der Region als Ganzes Frieden bringt. Klar, dass die Hisbollah hat sagt, dass die Rückgabe nichts an ihren antiisraelischen Plänen ändert, kann man getrost vernachlässigen, die meinen das nicht so!
Aus Prinzip judenfeindlich: Im Nildelta gibt es das Grab eines bekannten jüdischen Gelehrten aus dem 19. Jahrhundert. Jedes Jahr erlaubt Ägypten um die Zeit des Todestages des Mannes israelischen/jüdischen Touristen den Zugang zu der Grabstätte. Jetzt gibt es Bestrebungen diese Besuche verbieten zu lassen. Der Mann sei übrigens Muslim gewesen. Und die Leute vor Ort seien völlig gegen die Überflutung des Ortes durch Juden. Berichte in israelischen Medien scheinen Letzteres zu widerlegen. Ansonsten kann man sich nur fragen, wieso die Ägypter kein Geschäft aus der Pilgerfahrt machen. Die Antwort ist einfach: Sie hassen die Juden mehr als sie die Einnahmen aus dem Tourismus begrüßen würden.
Wer Englisch etwas intensiver gelernt hat, dürfte das „Oxford Advanced Learner’s Dictionary“ kennen. Es gibt eine populäre Ausgabe als Kinder-Lexikon. Die neueste Ausgabe davon enthält einige Begriffe nicht mehr, weil der Kirchenbesuch abnimmt und wegen des Multikuturalismus; dazu gehören u.a.: Abtei, Altar, Bischof, Kapelle, taufen, Jünger, Geistlicher, Kloster, Mönch, Nonne Nonnenkloster, Pfarrbezirk (Pfarrgemeinde), Kirchenstuhl (Kirchensitz/Kirchenbank), Kanzel, Heiliger, Sünde, Teufel, Vikar. Es geht doch nichts über die eigenhändige Vernichtung des eigenen Erbes – Christliches unerwünscht! (Es wird leider nirgendwo erörtert, welche muslimischen Begriffe autoritativen Eingang in das Lexikon gefunden haben.)
Der von Alan Posener so sehr unterstützte Direktor des Zentrums für Antisemitismusforschung zeigt sich als Problemfall: Er sagt offenbar nicht die Wahrheit. Ihm springen seine Kronzeugen für die Verunglimpfung des Matthias Küntzel ab – Botschafter Ilan Mor hat nicht gesagt, was Prof. Benz ihm in den Mund legt und auch die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Berlins beschwert sich darüber, dass sie jetzt Benz’ Falschäußerungen dementieren muss.
Selbstverständnis der Hisbollah, entsprechend der Äußerung von Mohammed Yazbak in Mekka: „Wir sind stolz Khameneis Soldaten zu sein.“ Khamenei ist einer der Chef-Mullahs in Teheran. Sie Hisbollah definiert sich also als Kampfhund der iranischen Revolution.
Bei Jihad Watch gibt es dieses Jahr wieder die Wahl der amerikanischen und internationalen Dhimmis und Anti-Dhimmis des Jahres. Bei den amerikanischen Dhimmis rangiert Jimmy Carter an erster Stelle – „nicht schon wieder“ beklagt der erste Kommentator, was ein weiterer Schreiber (der ein anderes Anliegen hat) nebenher so kommentiert: „Jimmy Carter verdient eine Auszeichnung für sein Lebenswerk.“
Bei den internationalen Dhimmis führt derzeit [12.12.08, 15.30 Uhr] Rowan Williams (anglikanischer Chef-Bischof in Großbritannien, 31%) vor Ehud Olmert (22%); nationaler Anti-Dhimmi des Jahres könnte Mark Steyn werden (32%, in Kanada wegen seiner offenen – und belegten – Worte über islamistische Umtriebe und Machenschaften kurzzeitig als „Hass-Verbrecher“ verurteilt) vor Pamela Geller (22%), die internationale Liga führt Geert Wilders an (51%), deutlich vor Vater Zakaria Botros (36%).
Wieder werden Scheuklappen getragen und für wichtiger genommen als Fakten: Israel hat gestern LKWs mit 100 Millionen Schekeln in Banknoten in den Gazastreifen geschickt, damit das Bankensystem der Terroristen nicht zusammenbricht. Die Regierung wurde u.a. vom Internationalen Währungsfond, der Weltbank und Tony Blair (EU-Nahost-Sondergesandter) unter Druck gesetzt, das Geld zu liefern: Das Geld werde gebraucht, um Abbas’ Ansehen im Gazastreifen zu schützen!
Das ist nun schlicht lächerlich! Die meisten Palästinenser glauben, dass Mahmud Abbas’ Dienstzeit hier und jetzt enden sollte. Das PCPSR zeigt in einer neuen Umfrage, dass 64% glauben, er solle das Amt verlassen und gehen. Was gibt es da noch zu stützen oder zu schützen? Mal ganz abgesehen davon, dass es keinerlei Kontroller über die Verwendung des Geldes gibt – keine Sicherung dafür, dass es an die Leute ausgezahlt wird, denen es zugedacht ist (statt dass die Hamas es einkassiert).
Noch mehr Blindheit (besser: Verblendung) im Westen, diesmal bei Obama: “Eine Quelle“ aus dessen Team ließ verlauten, dass man plane Israel dadurch zu schützen, dass ein iranischer Atom-Erstschlag einen „vernichtenden“ Schlag der USA gegen den Iran zur Folge haben wird. „Quellen“ aus der Regierung Bush und aus Israel heben den selbstmörderischen Charakter einer solchen „Strategie“ deutlich: Der US-Schlag würde erfolgen, NACHDEM es Israel nicht mehr gibt. Und die Mullahs lassen sich durch die Drohung nicht abschrecken – ein so apokalyptisches Regime wie Teheran gibt es wohl nicht noch einmal. Drittens gibt es keine Garantie, dass der Schlag gegen die Mullahs wirklich erfolgen wird. Man kann sich alles noch einmal überlegen, insbesondere tun das Leute, die Europas Denken nahe stehen (und was „die Europäer“ im Herbst/Winter 2002/2003 veranstalteten, besonders aber im Frühjahr 2003, wissen wir ja). Viertens geben die USA ihre letzte Option zur Verhinderung der iranischen Atombombe freiwillig auf. Und fünftens untergräbt diese Haltung alle Bemühungen Ahmadinedschad und die übrigen Völkermordheinis von ihrer Bombe abzuhalten.
Die Terroristen-Schutztruppe im Libanon (UNIFIL) hat Pech – aber das war doch zu erwarten (nur nicht von westlichen Superhirnen): Alles Anbiedern und der Hisbollah aus dem Weg gehen nutzt nichts, jetzt gibt es konkrete Warnungen, dass die Soldaten angegriffen werden sollen.
Die Glühlampe (normalerweise nicht korrekt als „Glühbirne“ bezeichnet) steht vor dem endgültigen Aus. Die Klimahysteriker und die EU werden sie in Europa bis 2011 nicht mehr in den Verkauf lassen. Aber was ist – und da bin ich mit dem Filterblog einig – eigentlich mit Kerzen (nicht nur zur Romantik, auf Adventskränzen, an Weihnachtsbäumen), Kaminen usw.? Die produzieren doch viel mehr CO2! Hätte man die nicht zuerst verbieten sollen? Und gleich so umweltvernichtende Aktionen wie Martins- und Osterfeuer, das Grillen, der Betrieb von Feuerzeugen und Streichhölzern? Hey, wäre das nicht ein prima Weg dem Rauchen endgültig den Garaus zu machen: Keiner darf mehr Feuer machen, wie auch immer. Für Raucher gibt’s nur noch Kautabak!
Leistungskurs Englisch hat offenbar auch heutzutage noch nicht viel bis gar nichts mit Lebenspraxis zu tun: Der Kandidat bei Günther Jauch, der im Frühsommer Abitur in Englisch macht, wusste nicht, dass ein „Slip“ bei den Briten „briefs“ genannt wird (und nicht pakets, parcels oder telegrammes).
Ein Trupp Leute stellt sich vor ein Restaurant und hält nicht nur Leute davon ab dort hinein zu gehen, sondern bedroht auch potenzielle Gäste sowie Angestellte. Damit die damit aufhören, zahlt der Laden den Leuten Geld. Normalerweise nennt man Erpressung. Nicht so die Schwulen-Aktivisten in Kalifornien. Die haben einen Grund dafür eine Spende einzufordern, schließlich hat die Managerin des Restaurants 100 Dollar für eine Kampagne zur Werbung eines Gesetzes gegeben, das die Homo-Ehe in Kalifornien nicht zugelassen wird. Die Frau ist jetzt arbeitslos. Was lehrt uns das? Vor dem Gesetz haben alle gleich zu sein – außer mafiösen Homosexuellen (und natürlich Islamisten, aber das ist ein anderes Thema).
Der neu gewählte Präsident der USA lügt schon wieder (bzw. lässt lügen): Nach der Verhaftung des Gouverneurs von Illinois – ein Obama-Kumpel, ohne den The One seine politische Karriere nicht hätte starten können – behauptete der Messias auf die Frage nach Kontakten zum Gouverneur in Sachen Nachfolge im Senatorenamt, er habe weder mit dem Gouverneur noch mit seinem Büro in Kontakt gestanden. Dumm nur, dass erst am 23. November ein Obama-Vertrauter das Gegenteil äußerte und das im Fernsehen aufgezeichnet wurde. Damals konnte der arme Kerl natürlich nicht wissen, dass seinem Boss das heute schaden könnte. Was macht man? Man lässt verlauten (anonyme Quelle!), der November-Mann habe nicht die Wahrheit gesagt. Sogar der Mann selbst lässt jetzt ein Schreiben verbreiten, er habe da etwas Falsches gesagt.
2 Kommentare »
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LOL, die „Atomgarantie“ für Israel, die wohl irgendwie kräftig und robust klingen soll, ist in der Tat eine Minderleistung. (Ich befürchte bei Obama Carterisierung, mal schauen, er hat allerdings bereits besser gehandelt als ich befürchtet habe. Die Atomgarantie ist natürlich Wahnsinn.)
Du hast es noch besser analysiert.
Kommentar von DrB — 13. Dezember 2008 #
War nicht ich, ich habe nur die Gedanken von Melanie Phillips aus dem Englischen genommen und auf Deutsch zusammengefasst.
Kommentar von heplev — 13. Dezember 2008 #