Bischof Tutu und die “israelische Apartheid”

29. Dezember 2008 um 10:28 | Veröffentlicht in Geistesgrößen | Hinterlasse einen Kommentar
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Bischof Depp (Desmond Tutu) ist mal wieder beim Geifern. Nach Informationen von Israellycool (auch der Focus schreibt es) hat er – was sonst – von sich gegeben, dass Israels Handeln „Kennzeichen von Kriegsverbrechen“ trägt. Der Irre Kuttenträger vom Kap kann keine Gelegenheit auslassen AgitProp-Lügen zu glauben und weiterzuverbreiten, die sich gegen Israel richten. Die Kriegsverbrechen, die Massenmorde von arabischen Völkermord-Aspiranten erwähnt er nicht. Die sind offensichtlich in Ordnung. Ein Afrikaner hat ein paar Worte an den ehemaligen Menschenrechts-Bischof gerichtet:

Simon Deng, Hudson New York, 23. Dezember 2008

Ende letzten Monats ging in die Old South Church in Boston, um Bischof Desmond Tutu auf einer Konferenz über „israelische Apartheid“ sprechen zu hören. Tutu ist ein sehr respektierter Mann Gottes. Er führte die Versöhnung zwischen Schwarzen und Weißen in Südafrika herbei. Dass er eine Konferenz leitete, die den jüdischen Staat verdammte, ist für mich sehr verstörend.

Der Staat Israel ist kein Apartheidsstaat. Ich weiß das, weil ich dies in Jerusalem schreibe, wo ich gesehen habe, wie arabische Mütter friedlich mit ihren Familien spazieren gehen – obwohl ich auch auf israelischen Straßen fuhr, die von Mauern und Zäunen vor arabischen Kugeln und Steinen geschützt werden. Ich weiß, dass Araber in israelische Schulen gehen und die beste medizinische Versorgung der Welt erhalten. Ich weiß, dass sie wählen und Repräsentanten im israelischen Parlament haben Ich sehe Straßenschilder in Arabisch, das hier eine der Amtssprachen ist.

Nichts davon gab es für die Schwarzen unter der Apartheid in Tutus Südafrika. Ich kenne auch Länder, die das Apartheids-Etikett verdienen: Mein Land, der Sudan, steht ganz oben auf der Liste, aber genauso der Iran, Saudi-Arabien und Ägypten. Was meinem Volk im Sudan zugestoßen ist, ist tausendmal schlimmer als die Apartheid in Südafrika. Und egal, wie die Palästinenser leider, ihr Leid ist nichts im Vergleich zu dem meines Volkes. Nichts. Und das meiste des Leides ist ihren Führern anzulasten.

Bischof Tutu, ich sehe schwarze Juden, die hier in Jerusalem die Straße entlang gehen. Schwarz wie wir, frei und stolz.

Tutu sagt israelische Kontrollpunkte seien ein Albtraum. Aber die Straßensperren sind dort, weil Palästinenser nach Israel geschickt werden, um sich dort in die Luft zu jagen und unschuldige Frauen und Kinder zu töten.

Tutu will, dass die Kontrollpunkte beseitigt werden. Haben Sie Türen in Ihrem Haus, Bischof? Macht das Ihr Haus zu einem Apartheid-Haus? Wenn jemand, was der Himmel verhüten möge, versuchen würde, da mit einer Bombe hineinzugehen, würden wir von Ihnen wollen, dass Sicherheitspersonal Ihre Gäste mit Durchsuchung „erniedrigen“ und wir würden Sie dafür nicht rassistisch nennen. Wir alle gehen an jedem Flughafen durch Kontrollen. Sind die Fluglinien rassistisch? Nein.

Ja, für die Palästinenser sind die Kontrollstellen unangenehm. Aber warum, Bischof Tut, sorgen Sie sich mehr um diese Unbequemlichkeit als um jüdisches Leben?

Bischof, als Sie für die Freiheit Mandelas tanzten, da schlossen wir Afrikaner – überall in Afrika – uns an. Unsere Unterstützung war der Schüssel zu Ihrer Freiheit. Aber als die Kinder in Burundi und Kinshasa, von Liberia bis Sierra Leone und besonders im Sudan schrien und nach Rettung riefen, da hörten Sie, entschlossen sich aber zu schweigen.

Heute werden schwarze Kinder im Sudan versklavt, dem letzten Ort auf dem Kontinent Afrika, an dem Menschen Besitz anderer Menschen sind – ich war Teil der Bewegung, um die Sklaverei in Mauretanien zu stoppen, wo sie gerade abgeschafft wurde. Aber Sie waren nicht bei uns, Bischof Tutu.

Wo ist also Desmond Tutu, wenn mein Volk nach Freiheit ruft? Abschlachten und Völkermord und Sklaverei fallen genau jetzt über Afrikaner her. Wo sind Sie wegen des Sudan, Bischof Tutu? Sie sind damit beschäftigt den jüdischen Staat anzugreifen.

Warum?

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