Fort Hood – Quellen zu Ablauf und Hintergründen
6. November 2009 at 22:49 | In Terroranschläge, USA | 3 CommentsDen vorigen Text zu den Morden in Ft. Hood habe ich nur anhand der Erkenntnisse aus dem SPIEGEL-Bericht geschrieben. Inzwischen habe ich mich etwas umgesehen und festgestellt, dass es glaubwürdige Informationen gibt, die nachdenklich machen können, auch wenn sie bisher nicht endgültig aufklären. Aber es gibt eine Tendenz (die von vielen Medien verschwiegen wird).
Col. Terry Lee arbeitete mit dem Mörder-Psychologen Major Nidal Malik Hasan in Fort Hood; er berichtet über Äußerungen des Majors. Das deutet auf ein jihadistisches Motiv.
Sein ehemaliger Imam in Silver Spring (Maryland) bezeichnet Hasan als „strenggläubigen Muslim“. In der Moschee, sagt Imam Khan, habe Hasan nie Extremismus gezeigt, nie irgendwelchen Frust gezeigt, nie irgendeinen Wunsch nach Vergeltung irgendjemand gegenüber gezeigt. (Aber das kennen wir ja auch von anderen Plötzlicher Jihad-Mördern.)
Dumm an diesem Imam ist allerdings, dass er einer wahhabistisch-islamistischen Gruppierung angehört, die bekanntermaßen beträchtliche Kontakte zu Terroristen pflegt.
Unter dem, was anfangs als Gerüchte gegolten haben kann, wird eine Aussage nicht dementiert, nach der der Todesschütze „etwas auf Arabisch“ brüllte, während er schoss. Eine Soldatin will „Allahu Akbar“ verstanden haben.
Am Morgen vor seinen Morden hat Hasan Korane verteilt und wollte seine Möbel verschenken. Außerdem begann er in den vergangenen Wochen „arabische Kleidung“ zu tragen. Die Verteilung der Korane und seine „arabische Kleidung“ ist auf Video dokumentiert.
Hasan beschrieb den „Krieg gegen den Terror“ regelmäßig als „Krieg gegen den Islam“. Er behauptete, die US-Antiterror-Kampagne richte sich gegen Muslime (nicht gegen Terroristen). Und er sagte ausdrücklich, dass er zuerst Muslim und dann Amerikaner sei.
Und was machen die Islam-Verbändler? Sie jammern. Und bilden sich Ungemach ein, das es nicht gibt. Da wird gebetsmühlenartig wiederholt, dass es Anschläge auf Muslime gibt und Moscheen Polizeischutz brauchen – obwohl keinerlei Drohungen vorliegen. Aber, so der Chef einer Moschee in Ft. Myers, Florida: „Jedes Mal, wenn ein Verbrechen angeblich von einem Muslim begangen wurde, leidet die gesamte muslimische Gemeinschaft.“ Das ist statistisch mehr als widerlegt, aber diese Sau muss einfach durchs Dorf getrieben werden. Natürlich darf nicht fehlen, dass bei Christen nicht die Religion als Ursache gesucht wird – wie diskriminierend! (Wenn einer sich als Christ bezeichnet und Morde begeht, dann stürzen sich alle darauf; nur gibt es inzwischen einfach extrem wenige solcher Leute.)
Eine weitere Aussage dürfte CAIR et. al fluchen lassen: Eine Gruppe muslimischer Veteranen hat deutlich erklärt, dass es keine Berichte über Belästigungen muslimischer Soldaten gibt, die wegen ihrer Religion belästigt oder benachteiligt wurden.
Die Karten derer, die in Hasan einen Jihadisten vermuten werden immer besser.
3 Kommentare »
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Die US Army dürfte ein gewaltiges Problem haben; wie kontrolliert man jetzt die Soldaten islamischen Glaubens auf ihre Gesinnung ohne sich des Rassismus und der Diskriminierung schuldig zu machen. Und alles unter den Teppich zu kehren, währe wohl etwas zu gewagt unter den Umständen, dass es ein zweites Mal geben kann.
Kommentar von Guerreiro — 7. November 2009 #
Unter den Teppich kehren ist das, was zumindest öffentlich bisher ständig gemacht wurde. Und von den Multikultitruppen weiterhin versucht wird.
Das war nicht der erste Vorfall, es hat schon eine ganze Reihe gegeben; der mit den meisten Opfern war ein Gefreiter, der Handgranaten in die Schlafzelte seiner Offiziere in Kuwait warf.
Kommentar von heplev — 7. November 2009 #
Nun, genau darauf will ich hinaus. Seine eigenen Leute/Soldaten/Bürger/etc… zu opfern um eine „Ideologie“ nicht zu kränken ist krank (oder pervers)!
Und mit O. Hussein Obama, welcher (ich glaube gelesen zu haben) sich zu seinen Islamischen Wurzeln zu bekennen, kann es ja nur noch besser werden.
Auch für alle Amerikah-Hasser; ohne die Demokratie Amerika (USA) wird es auf die Dauer auch kein demokratisches Europa geben.
Kommentar von Guerreiro — 7. November 2009 #