Knallchargen

26. Juni 2010 um 21:52 | Veröffentlicht in Geistesgrößen | Hinterlasse einen Kommentar

Bernd Zeller hat noch ein paar wunderbar beißende Worte zu Dirk „Transparenz geht nur durch mich“ Niebel:
Dirk Niebel kritisiert es als Fehler, dass Israel die Lieferung von Dirk Niebel nach Gaza verhindert hat, wo er eine mit deutschem Geld gebaute Kläranlage besichtigen wollte. Mit deutschem Geld gebaute Kläranlagen kann er auch in Deutschland besichtigen, aber dafür ist er nicht zuständig.
Es war wirklich ein Fehler, ihm die Einreise nach Gaza zu verweigern; richtig wäre gewesen, ihm die Ausreise zu verwehren.
Es ist natürlich verständlich, dass Dirk Niebel das allgeimeine Besuchsverbot hochrangiger Politiker bei der Hamas nicht auf sich bezogen hat, er ist ja nur Entwicklungshilfeminister, und er hat auch einen wichtigen Grund zum Besuch, er wollte sich davon überzeugen, das das, was mit deutschem Geld da gebaut wurde, wirklich eine Kläranlage ist.
Niebel behauptet laut SPIEGEL, er habe vorher vom Verteidigungsministerium das Okay für den Gazatrip bekommen. Reaktion eines Nahost-Korrespondenten mit erstklassigen Verbindungen (weil er auch seit Jahrzehnten vor Ort lebt) auf Nachfrage, was er dazu meint: „Dann hat er schlicht gelogen.“

SPIEGEL – „Auch in den israelischen Zeitungen ist der Niebel-Eklat inzwischen ein Thema.“ Die Hamburg-Spinner haben mal wieder nur eine israelische Zeitung gelesen – Ha’aretz, die unrepräsentativste Zeitung Israels überhaupt. Und wenn da was steht, dann ist das für die SPIEGEL-Eingebildeten gleich „in den israelischen Zeitungen“. Auch wenn es kein anderer bringt.

Anne-Marie Faucon, Kinoketten-Chefin – aus Protest gegen die Erstürmung des Terrormurmelschiffs nahm sie einen israelischen Film aus dem Programm und ersetzte ihn durch einen über Rachel Corrie. So ist das heute: Kollektivstrafen für Juden, verbunden mit Hetz-Propaganda gegen sie.

Ingrid Thurner, Süddeutsche Zeitung – muslimisch vollverhüllte Frauen sind Oper – des Westens, nicht des tollen Systems, das nur Frieden will, aber immer morden muss, wenn die Frauen sich nicht anständig benehmen oder jemand das System dieses Friedens nicht als friedlich bezeichnet.

Süddeutsche Zeitung – wenn einer (Joachim Gauck) der Partei DIE LINKE ein paar passende und nötige kritische Worte sagt, dann ist das nach Ansicht dieser Leute „Giften gegen die Linkspartei“. Die SZ verkommt immer mehr zum linksextremen Hetzblatt.

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