Wer will Menschenrechte? Bitte aus der UNO austreten!

24. November 2010 um 18:23 | Veröffentlicht in UNO | 3 Kommentare
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Daniel Greenfield, Sultan Knish, 16. November 2010

Gute Nachricht für alle: Saudi-Arabien hat jetzt einen Sitz im Vorstand für Frauenrechte bei den Vereinten Nationen. Stimmt – ein Regime, unter dem es für Frauen illegal ist ein Auto zu fahren oder das Haus ohne Begleitung eines männlichen Wächters zu verlassen, wo Mädchen in ein brennendes Gebäude zurückgestoßen werden, weil sie daraus zu fliehen versuchten ohne ihre „obszönen“ weiblichen Gesichter zu bedecken wird zu einem Schlüsselspieler der internationalen Anstrengungen die Frauen stark zu machen.

Ich weiß nicht, welchen Beitrag die Saudis zum Projekt beitragen können in der Ridyah Frauen stark zu machen bedeutet sie auf einem elektrischen Stuhl festzuschnallen. Aber in der muslimischen Welt werden Menschenrechte gewöhnlich so gelesen, dass damit das Verbot der Kritik am Islam unter dem Deckmantel der Islamophobie gemeint ist. In Europa fordern die Islamisten die Burka als Menschenrecht. Das ist wahrscheinlich das, was die Saudis auf den Tisch legen werden, zusammen mit den Verurteilungen Israels, die in jeder Gruppe und jedem Komitee der UNO de rigueur sind.

Obamas Botschafterin bei der UNO, Susan Rice, nannte den Sieg der Saudis „ein gutes Ergebnis“. Ich bin nicht so sicher, was sie als schlechtes Ergebnis betrachten würde. Angesichts ihrer Rolle dabei Kanada in Sachen Sitz im Sicherheitsrat ins Knie zu schießen, würde für Rice wahrscheinlich ein Sieg durch ein Land, das Frauen tatsächlich gleiche Rechte gibt, eine Niederlage sein. Wenn dein einziges Ziel darin besteht, die Dritten Welt zu befriedigen, um dem kolonialistischen und phallokratischen westlichen Patriarchat zu trotzen, und die Macht einem phallokratischen östlichen Patriarchat zu übergeben, ist einfach nur Mittel zum Zweck. Zumindest, bis es tatsächlich das Ende wird. Das Ende von allem.

Der Fehlschluss der Vereinten Nationen besteht darin, dass sie annehmen, dass jedes Mitglied der UNO moralisch gleichwertig ist. Die Wahrheit ist, dass die Mehrzahl der Staaten der Welt Diktaturen mit begrenzten Menschenrechten sind. Die UNO ist nicht mehr als die Repräsentanten von Diktaturen, die versuchen über Menschenrechte zu reden, ohne in Lachkrämpfe zu verfallen. Wenn man 75 Prozent der Repräsentanten bei der UNO durch Mitglieder amerikanischer Straßengangs ersetzen würde, bekäme man immer noch eine zivilisierteres Gremium.

Aber sehen wir mal in die andere Richtung. Jetzt ist Saudi-Arabien, zusammen mit Typen wie Pakistan, Bangladesch und Libyen mit an Bord. Ihr Auftrag wird sein die globalen Standards für Geschlechtergleichheit zu fördern. Das sollte theoretisch Länder von der Mitgliedschaft disqualifizieren, die nicht an Geschlechtergleichheit glauben. Da es sich hier um die UNO handelt, wird UN Women wenig mit dem erklärten Auftrag zu tun haben.

Die chilenische Linke Michelle Bachelet, die UN Women leitet, lobte in ihrer Eröffnungsansprache den Sudan für sein Engagement für Geschlechtergleichheit. Ja, den Sudan, einen völkermörderischen Staat, der Massenvergewaltigungen als Teil seines Krieges zur ethnischen Säuberungen nutzt. Und bereit jetzt ist klar, dass UN Women sich nicht darauf konzentrieren wird die Geschlechtergleichheit zu fördern, sondern in Konfliktzonen zu intervenieren. Was bedeutet, dss die Chancen ausgezeichnet sind, dass UN Women dafür benutzt werden wird ununterbrochen einen endlosen Strom von Verurteilungen von Ländern auszustoßen, die muslimische Terroristen bekämpfen, während diese Verurteilungen mit dem Namen der Frauenrechte in den betroffenen Gebieten maskiert werden. Und die Saudis sind perfekt positioniert, um UN Women diesen Weg entlang zu führen.

Weil die UNO ein Werkzeug für Menschenrechte ist, ist sie ein Werkzeug der Tyrannei. Vom Sündenbock der Sowjets zum Sündenbock der Muslime – die UNO ermächtigt Diktaturen und fördert Tyrannei. Sie ist ein riesiger Bienenstock der juristischen Kriegsführung [Lawfare] gegen die freie Welt, finanziert durch die freie Welt.

Menschenrechte kommen nicht aus internationalen Gremien. Sie entstehen aus der Befreiung gewöhnlicher Leute, damit die so leben können, wie sie wollen. Ihre eigenen Systeme und ihre eigenen Führer wählen. Die UNO repräsentiert diese Leute nicht, sondern die Systeme, die über sie herrschen. Das ist ein Vehikel für diese Leute, Krieg gegen Länder zu führen, in denen Individuen tatsächlich Rechte haben. Die UNO hat nichts getan, um Rechte in die muslimische Welt zu bringen, aber sie hat Amerikanern und anderen Völkern der freien Welt Recht weggenommen.

Das Beste, das wir für Menschenrechte tun könnten, wäre die UNO und ihre Armeen an Bürokraten und nutzlosen Blauhelm-Friedensschützer wegzuwerfen. Lasst sie am Straßenrand liegen, zusammen mit der Weltbank und der WTO und dem ganzen Rest und uns eine Allianz der Zivilisationen aufbauen, gegründet auf Länder, die Demokratie und Menschenrechte praktizieren. Wenn man einen Kredit aufnehmen will, dann heul nicht bei uns wegen deiner Armut rum oder wegen deiner verhungernden Kinder. Haltet freie und offene Wahlen ab. Werft eure Blasphemiegesetze weg und befreit eure politischen Gefangenen. Das wird mit größerer Wahrscheinlichkeit Menschenrechte herbeiführen, als ein Gebäude krabbelnder Bürokraten nach dem anderen zu finanzieren, die Papier herumschieben und in schicken Restaurants dinieren.

Aber natürlich tun wir das nicht, denn das wahre Ziel sind nicht die Menschenrechte. Das wahren Ziel ist das Hirngespinst der Weltregierung. Die große Fata Morgana einer geeinten Welt und einer geeinten Menschheit. Ein Viertes Reich, das endlich die Nationen und Grenzen niederreißen und jedermann lehren wird so zu leben wie in der Benetton-Werbung. Das ist ein von Ideologie getriebenes Ziel und führt, wie die meisten dieser Ziele, in die Tyrannei. Je größer das System, desto schwieriger ist es die Rechte des Einzelnen innerhalb seiner sich drehenden Räder beizubehalten. Das ist der Grund, dass die einzige Erlöserqualität der UNO ihre Machtlosigkeit ist. Sie ist eine Schachfigur der internationalen Konflikte statt eines Königs oder einer Königin.

Während des Kalten Krieges nutzte die Sowjetunion das gemeinsame Element des Kommunismus und Sozialismus, um machtvolle Koalitionen innerhalb der UNO zu schaffen. Heute nutzen die muslimischen Länder das gemeinsame Band des Islam, um ihre eigene dominante Koalition innerhalb der UNO zu schaffen. Die freie Welt sollte ihnen entgegenwirken, aber sie wird von Politikern geführt, die nicht länger glauben, dass sie gemeinsame Werte haben. Stattdessen konzentrieren sie sich darauf, der muslimischen Welt die Hand auszustrecken. Und das ist genauso, als würden sie eine Kapitulationsurkunde verfassen, siegeln und stempeln und dann die weiße Flagge schwenken.

Wenn wir die UNO ernst nehmen, dann werden wir zur Schachfigur einer Schachfigur. Das Werkzeug eines Werkzeugs. Wenn wir auf die UNO hören, hören wir auf ihre linken und muslimischen Puppenspieler. Und wenn wir unsere Freiheit im Namen der Menschenrechte aufgeben, dann werden wir weder Freiheit noch Menschenrechte haben.

Die Linke besteht darauf, dass Menschenrechte nur durch die Aufgabe der Freiheit und die Akzeptierung der Regierungsautorität zu haben sind. Das ist das Gegenteil der Prinzipien, auf denen Amerika gegründet wurde. Schenken wir ihnen glauben, dann trinken wir aus dem vergifteten Brunnen der Tyrannei. Die Obama-Administration teilt mit der UNO den starken Glauben, dass Freiheit Menschenrechten widerspricht. Und dass daher freie Nationen die Missbrauchstäter sind, während unfreie Nationen wie Saudi-Arabien die Rechte gewähren.

Wenn Konformität mit der UNO zum Standard der Menschenrechte wird, dann ersetzt Sklaverei die Freiheit. Die Wahrheit ist, dass es keine Menschenrechte ohne Freiheit gibt. Wahre Menschenrechte werden nicht gegeben, sondern genommen. Sie werden nicht dadurch geschaffen, dass man Menschen „stark macht“, sondern indem man ihre Entmachtung beendet, durch dieselben Kräfte und Organisationen, die ihnen ihre Rechte wegnehmen, indem sie sie als sie „stark machend“ verkleiden. Und die UNO ist eine dieser Kräfte. Der erste Schritt im Kampf für die Menschenrechte besteht darin aus der UNO auszutreten.

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