Massaker von Muslimen an Juden vor 1948

1. Februar 2011 um 16:45 | Veröffentlicht in Geschichte | 1 Kommentar

Point of No Return, Jan. 23, 2011

„Juden lebten glücklich und harmonisch mit Muslimen zusammen, bevor Israel gegründet wurde.“
Wie oft haben Sie das gehört?

Wir stehen in Torbjörn Karfunkels Schuld, denn der hat das Märchen der friedlichen Koexistenz mit seiner „Massaker-Landkarte“ an Juden durch Muslimen vor 1948 (bitte zum Vergrößern anklicken) ins Nirwana geschossen. Die Karte sollte nicht als vollständig angesehen werden, aber sie geht bis ins 7. Jahrhundert zurück, als Mohammeds Anhänger jüdische Stämme in Arabien massakrierten. Sie erinnert uns daran, dass Juden 1066 in Spanien ermordet wruden, trotz des „Goldenen andalusischen Zeitalters“. Der Haufen Explosionsstellen in Marokko erinnert daran, dass die Beziehungen zwischen Juden und Muslimen während des 19. Jahrhunderts nicht immer für ruhige See sorgten.

Dieser „Massaker-Landkarte“ könnte man die Ritualmord-Lügen hinzufügen, die sich wie Buschfeuer über das ottomanische Reich ausbreiteten, wobei sie oft nicht in Massakern mündeten, sondern in der Verhaftung, Folterung und unfairen Anschuldigung von Einzelpersonen.

Der große tunesisch-jüdische Autor Albert Memmi hat geschrieben: „Die Koexistenz mit den Arabern war nicht nur ungemütlich, sie war periodisch davon gekennzeichnet, dass Drohungen auch umgesetzt wurden.

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  1. Vielleicht hilft auch diese unvollständige Zeittafel:

    http://madrasaoftime.wordpress.com/2010/04/23/unvollstandige-chronologie/

    Oder auch nur ein Blick in Bat Ye’ors: Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam:

    So schreibt Gedalja von Simiatycze um 1700, nachzulesen bei Bat Ye’or: Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam:

    „Wir (die Juden) wurden gezwungen, den muslimischen Beamten eine große Summe Silber zu übergeben, damit sie uns den Bau einer neuen Synagoge erlaubten. Denn obwohl die alte zu klein war, und wir sie nur geringfügig erweitern wollten, war es nach islamischen Recht untersagt, dort auch nur den kleinsten Raum zu verändern. Zuzüglich zu den Geldern war jedermann gezwungen, an den Sultan alljährlich eine Kopfsteuer in Höhe von zwei Goldstücken zu entrichten. Der Reiche musste nicht mehr bezahlen, doch der Arme konnte nicht soviel geben. Alljährlich, meist zur Osterzeit, kam ein Abgesandter aus Konstantinopel nach Jerusalem. Wer nichts besaß um die Steuer zu bezahlen, wurde ins Gefängnis geworfen. Der Abgesandte blieb etwa zwei Monate, so dass sich die armen Juden versteckten mussten.
    Die Muslime erlauben keinem Anhänger einer anderen Religion den Zutritt zum Bereich ihres Tempels, es sei denn er tritt zu ihrer Religion über, denn sie behaupten, kein Anhänger einer anderen Religion sei rein genug, um diesen heiligen Ort zu betreten. Sie betonen bei jeder Gelegenheit, dass Gott, obwohl er das Volk Israels ausgewählt hat, es wegen seiner Sünden aber verlassen hätte, um die Muslime aus zu erwählen.

    Im Land Israels darf kein Angehöriger einer anderen Religion als der Islam die Farbe grün tragen, und sei es nur ein Zipfelchen wie jener, mit dem wir unsere Gebetsmäntel schmücken. Wenn ein Muslim dies bemerkt, kann es gefährlich werden. Ebenso ist es verboten, einen grünen oder weißen Turban zu tragen. Das muslimische Gesetz verlangt außerdem, dass jede Religion die ihr zugewiesene Kleidung träg, das gilt sogar für Schuhe, die Juden tragen dunkelblaue, die Christen rote. Die Muslime zeigen sich den Juden auch besonders feindselig und unterziehen sie der öffentlichen Demütigung auf der Strasse, Juden dürfen sich nicht wehren und müssen zuerst grüßen und auch Platz für die Muslime machen, Juden dürfen keine Häuser bauen, die höher als die der Muslime sind, dürfen kein Pferd reiten, müssen den gelben Fleck tragen, bestimmte Hutformen und auch den Frauen wird zeitweise vorgeschrieben, unterschiedlich farbige Schuhe, wie einen rot, den anderen schwarz und mit Glöckchen zu versehen, damit man sie schon von Weitem hören kann.

    Sicher keine Pogrome oder Massaker, aber gute Lebensumstände, nicht wahr?


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