Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (11.-17.12.11)

17. Dezember 2011 um 23:07 | Veröffentlicht in Nahost-Konflikt, Palästinenser, UNO | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 11.12.2011:

Die PA hat in Durban zur Weltklimakonferenz einen getarnten Staatsanerkennungsantrag gestartet. Die USA und Israel haben verhindert, dass der durchkam. Die PA wurde als Repräsentant des „Staates Palästina“ geführt, nicht als Beobachter-Körperschaft. Die israelische Delegation informierte ihre Regierung, die die UNO zur Intervention aufforderte. Die USA drohten mit Entzug der Gelder für die Klima-Initiative; Australien und Kanada schlossen sich an.

Montag, 12.12.2011:

Im Verlauf des Wochenendes schickten die Terroristen 19 Raketen gegen israelische Zivilisten. Seit dem 1. Dezember 20 Raketen und 7 Mörsergranaten.

Die UNESCO hilft mal wieder einseitig – und natürlich gegen Israel: Die Terroristen prahlen damit, dass die UNESCO ihnen helfen will zu verhindern, dass Juden in der Patriarchenhöhle beten.

Das Mitglied von Hamas und Al-Qassam-Brigaden Taher Atwa, der im Hamas-„Innenministerium“ arbeitet, wurde vor vier Tagen im Sinai von Unbekannten entführt und befindet sich jetzt in einem israelischen Gefängnis. Niemand hat bisher erklärt, was Atwa im Sinai zu suchen hatte.

Dienstag, 13.12.2011:

Die UNIFIL rührt sich doch noch: Die libansische Katjuscha Richtung Israel (die eine Libanesin verletzte, weil sie zu kurz flog) verursachten eine Verurteilung des Verschusses. Das sei der dritte Sicherheitsvorfall „in den letzten Wochen“ (wobei der Anschlag auf UNIFIL-Soldaten natürlich der einzig wirklich erwähnenswerte zu sein scheint), beschwert sich die UNIFIL.

Verwaltungsakt in Israel: Die Baugenehmigung von 40 Wohneinheiten in Efrat wird veröffentlicht. Ein Tropfen in einem Fass für eine pulsierenden Stadt. Für UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon eine „Provokation“. Angeblich sei das gegen internationales Recht und die Roadmap (die nichts dazu zu sagen hat!). Ähnlich große Worte hören wir von dem Mann nicht, wenn israelische Zivilisten Ziele von Raketen sind.

Erdogan geifert wieder: Staatsterrorismus gegen die Mavi Marmara, die humanitäre Hilfe in den Gazastreifen bringen wollten (war nichts von an Bord), wo eine arme, hungernde Bevölkerung darauf wartete (die Hamas lehnte die Annahme der abgelaufenen Medikamente und des Metallschrotts ab). Frieden im Nahen Osten wird nicht kommen, so lange der Staatsterrorismus weiter geht und Bomben auf unschuldige Menschen geworfen würden. Dann sollten die Türken sich mal an die eigene Nase fassen (Stichwort: Kurden) und den PalArabern sagen, sie sollten das Schießen mit Raketen und Mörsern genauso einstellen wie das Werfen von Molotowcocktails auf Autofahrer.

Mittwoch, 14.12.2011:

Hamas feiert ihr 24-jähriges Bestehen. Das geht natürlich nicht ohne Prahlerei. Und was prahlen sie? Das hier: Die Gruppe tötete erfolgreich 1.365 Israelis und verwundete 6.411 weitere über Busbomben, Messerangriffen und Selbstmordanschlägen. 87 (eigene) Terroranschläge wurden verübt und 11.093 Raketen nach Israel geschossen. Los, jetzt sucht die moderaten Hamasterroristen!

Oh, sie feiern übrigens ganz heftig auch mit Kindern, die schon ganz früh lernen, wo die Präferenzen und Prioritäten liegen – im Frieden jedenfalls nicht:

Wie war das noch? Kindersoldaten sind verboten? Wenn’s in Schwarzafrika gemacht wird, stehen die „Menschenrechtler“ auf der Matte – aber für arabische Terroristen gelten ja immer andere Regeln, da ist das völlig in Ordnung…

Donnerstag, 15.12.2011:

Das Hamas-Jubiläum sorgt dafür, dass die Absichten der Terrortruppe eindeutig bekannt sein sollten: Sie haben sich ganz auf Terror und Judenmord als einziger Möglichkeit der „Befreiung Palästinas“ festgelegt. Friedensgespräche? Nie und nimmer.

Es ist alles andere als sicher, wer die Moschee in Burka anzünden wollte. Aber für die PA ist alles klar und die Terroristen schimpfen von einer „Kriegserklärung“, die der Angriff auf eine heilige Stätte darstellt. Natürlich gilt das nur für muslimische „heilige Stätten“, für jüdische niemals! Auch nicht für solche jüdische heilige Stätten, die angeblich muslimisch sein sollen.

Musikvideo im PA-TV: Dröhne laut hinaus, oh Stimme des Maschinengewehrs… Oh AK-47, gibt Freudenklänge von dir.“

Bei einer Umfrage gaben mehr als die Hälfte der befragten PalAraber an, dass es wichtig sei bewaffnete Anschläge gegen Israel zu verüben.

Bei einer weiteren Umfrage gaben die Befragten der arabischen Welt zu 63% an, dass sie auch für den Fall eines Friedensvertrags zwischen Israel und den Terroristen weiterhin Israel gegenüber feindselig eingestellt bleiben würden.

Freitag, 16.12.2011:

Die (tatsächlichen und/oder vermeintlichen) Angriffe von Juden auf arabische Gebäude werden von der Hamas natürlich zum Anlasse genommen mit einer „neuen Intifada“ zu drohen. Wo bleiben die westlichen Aufrufe zur Mäßigung an die Terroristen?

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2011“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

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