Zitate!

22. Januar 2012 um 11:10 | Veröffentlicht in Zitate | Hinterlasse einen Kommentar

Wenn Touristen Bikinis tragen dürfen, einheimische Frauen aber Tschadors tragen müssen, beweist das dann, dass die Muslimbruderschaft moderat ist?
Barry Rubin, 16.01.12

Theoretisch hätte sich der mutige Künstler ja auch z.B. den Koran vornehmen können, dieser inspirierte immerhin schon ein paar mehr Leute zu Mord, Krieg und fanatischer Wolkenkratzerkritik, aber so etwas ist gesellschaftlich nicht akzeptiert und außerdem gefährlich. Gleich zwei Gründe, weswegen ein Provokationskünstler die Finger von diesem Thema lässt. Alternativ könnte er einem jedoch bestimmt etwas Vatikan-Bashing oder „Israel ist Naziland“-Vergleiche darbieten, da ist er flexibel.
Gideon Böss, Böss in Berlin (WELT-Blog), 16.01.12 über die „Kunst“-Aktion zur Vernichtung von Sarrazin-Bänden „Deutschland schafft sich ab“ – und schreibt dem „Provokations“-„Künstler“ ins Stammbuch:
Das ist der Unterschied: In der freien Welt kollaboriert der „Provokationskünstler“ mit der gesellschaftlichen Elite, um an die Subventionstöpfe zu gelangen, in der unfreien Welt fordert der Provokationskünstler die gesellschaftlichen Elite durch Tabubrüche heraus. Es ist der Unterschied zwischen Opportunist und Revolutionär und genau deswegen sind Provokationskünstler in der freien Welt auch eine der erbärmlichsten Existenzformen

Das Gerede von der gesetzlosen Barbarei ist freilich im Zusammenhang mit legalen und extralegalen Tötungen durch Schergen der Islamischen Republik selten zu hören. Denselben Intellektuellen, die verstummen, wenn es um die Repression und die Willkürjustiz in Iran geht, schwillt der Kamm, wenn es einen Handlanger ebenjenes Staates trifft. Sogleich wird eine Petition formuliert, unter deren Unterzeichnern sich wieder die üblichen Verdächtigen finden.
Michael Kreuz, Transatlantic-Forum, 18.01.12

Die Medien funktionieren nach pawlowschen Reflexen. Ein Reizwort genügt und alle stürmen in die gleiche Richtung.
Thilo Sarrazin, DIE WELT – zitiert von ideaSpektrum Nr. 3/2012, S. 7

Felicia Langer ist wie eine Frau, die 1942 in Opposition zu der Politik des Commonwealths eine Rede vor Nazis hält und dabei sagt: „Sollte Großbritannien die ablenkende friedensresistente Politik nicht total verwerfen, wird das Land eine Insel der Apartheid in Europa bleiben und absolut keine Zukunft besitzen.“
Gerd Buurmann, tapfer im nirgendwo, 19.01.12. Und weiter:
Der Hass verleitet sie nicht nur dazu, mit den Feinden Israels zusammenzuarbeiten, sondern läßt sie in Anwesenheit von Diktatoren, Menschenschlächtern und Despoten unmenschliche Taten verharmlosen. Aus ihrem Hass auf Israel setzt sie sich mit anderen Israelhassern zusammen, ganz so wie ein Kritiker Frankreichs, der sich 1940 einen Orden von Goebbels umhängen ließ.

Wer gewinnt im Nahen Osten? Jeder außerhalb des Westens weiß, dass es die Islamisten sind.
Barry Rubin, 19.01.12

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