Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (22.-28.01.12)

28. Januar 2012 um 23:18 | Veröffentlicht in Araber, EU-Europa, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 22.01.2012:

Bisherige Bilanz 2012 (1.-21. Januar) an den bösen, völlig ungerechtfertigten Checkpoints, die nur zum Belästigen und Schikanieren der PalAraber existieren: 20 Rohrbomben, eine Reihe Handfeuerwaffen gefunden, ein Angriff mit einem Beil. OFFENSICHTLICH SIND DIE CHECKPOINTS DRINGEND NOTWENDIG!

Ein Repräsentant aus Qatar wird an der Herzliya-Konferenz „Im Auge des Sturms … Israel und der Nahe Osten“ teilnehmen und ein Papier einreichen: „Arabischer Frühling oder Islamistischer Winter? Der Aufstieg des politischen Islam“. Die Palestine Press Agency und andere arabische Publikationen sind in höchster Sorge. Außerdem kommen Vertreter Jordaniens und Ägyptens. Und Saeb Erekat bekommt auch einen Auftritt. Das ist alles kein „Anlass zur Sorge“.

PA-Araber protestierten in Ramallah – gegen Verhandlungen mit Israel. Die zweite Woche in Folge. Sie finden: Der Stopp jeglicher Bautätigkeit in den „Siedlungen“ sei das Allermindeste, was vom „palästinensischen Volk“ verlangt wird, damit es wieder Verhandlungen gibt.

Montag, 23.01.2012:

Die Muslimbruderschaft in Ägypten fordert einen Palästinenserstaat auf „allen Territorien“ – also auf dem gesamten Land zwischen Jordan und Mittelmeer. Sprich: die Beseitigung Israels.

Die EU hat einen neuen Nahost-Gesandten berufen: Andreas Reinicke (deutscher Botschafter in Syrien) löst Marc Otte ab und soll „dazu beitragen die Ziele der EU-Politik in Nahost zu erreichen, einschließlich eines umfassenden Friedens, einer Zweistaaten-Lösung und einer Regelung der Konflikte zwischen Israel und Syrien sowie Israel und dem Libanon“. Ah, wie wäre es, wenn der Gesandte mal für Frieden in Syrien sorgt?

Es ist immer noch nicht genug: Mahmud Zahar von der Hamas ließ schon wieder wissen, dass seine Terrortruppe den bewaffneten Jihad niemals aufgeben wird.

Dienstag, 24.01.2012:

Jaaa, lasst sie wieder morden! Saeb Erekat fordert die Freilassung aller „palästinensischen“ (Terror-)Häftlinge, egal, wen sie ermordeten. Dazu soll die „internationale Gemeinschaft“ mehr Druck auf Israel ausüben.

Wegen Anthrax-Alarm (Warnung) mussten das israelische Konsulat in Boston sowie fünf weitere weltweit evakuiert werden. In Umschlägen wurde weißes Pulver gefunden, das sich allerdings später als ungefährlich herausstellte.

Die tägliche Dosis Hamas: „Jihad ist unser Weg, unser Leben, unser Stolz und wir werden ihn nicht verlassen, egal, welche Opfer er fordert.“

Mittwoch, 25.01.2012:

Rafiq Nasrallah, der Direktor des Libanesischen Internationalen Zentrums für Medien und Forschung, wurde von Hisbollahs Al-Manar TV untersucht: „Ich unterstütze die Option, dass der Widerstand Krieg gegen Israel initiiert.“ Der Frieden steht vor der Tür, nicht wahr?

König Abdallah von Jordanien droht: Sollten die Verhandlungen mit den Terroristen keine Fortschritte erbringen, dann könnten die Beziehungen zwischen Jordanien und Israel sich  heftig verschlechtern.

Marwan Barghouti, verurteilter Mehrfachmörder: Es wird keinen Frieden geben, wenn Israel nicht Judäa und Samaria räumt.

Arbeitsunfall: Ein Schmuggler starb, als ein Tunnel über ihm zusammenbrach.

Die Hackerangriffe auf israelische Firmen gehen seit Tagen unvermindert weiter. Heute fielen die Internetseiten von El Al, des Buslinienbetreibers Dan, der Israeli Cinematek und Ha’aretz aus.

Heckmeck:
Mahmud Abbas will keine Gespräche auf niedriger Ebene („mehr“). Jetzt sucht er Unterstützung bei der Arabischen Liga, die soll ihm gegen wachsenden Druck aus dem Westen helfen, die Gespräche aufzugeben, wenn Israel nicht zu Kreuze kriecht.
– Trotz aller Zeichen, dass das Gegenteil zutrifft – nein, nicht Zeichen: Fakten! – sagte der jordanische Außenminister, die Gespräche zwischen Israel und der PA in Amman seien ernsthaft geführt. (Schwachsinn!)

Donnerstag, 26.01.2012:

Heckmeck:
Die PA hat die Gespräche in Amman scheitern lassen. Begründung: Israel wolle bloß beim Quartett gut Wetter machen. Die Angebote Netanyahus existieren anscheinend nicht. Und jetzt dürfen wir darauf warten, wann die ganze „Experten“ den Terroristen recht geben…

Freitag, 27.01.2012 (Holocaut-Gedenktag):

Heckmeck:
Bei den Verhandlungen in Amman legte Israel seine Prinzipien zur Grenzfrage mit der PA vor, wenn auch „nur“ mündlich. Das war eine „zentrale Forderung“ der Terroristen. Wie üblich reicht es diesen nicht, sie wollen mehr. Und sie haben die Gespräche beendet.

Samstag, 28.01.2012:

Heckmeck:
Der Mann lügt wirklich wie gedruckt und natürlich ohne mit der Wimper zu zucken: Die israelische Halsstarrigkeit und die Weigerung die Grenz- und Sicherheitsfrage klar zu präsentieren, wie es die Repräsentanten des Quartetts forderten, ist der Grund des Fehlschlags der Gespräche, sagte er während eines Empfangs für den Repräsentanten des Iran. Und natürlich betonte er, die palästinensische Seite sei einem wahren Friedensprozess verpflichtet. Natürlich, das zeigen ja die regelmäßigen Beschimpfungen, Verleumdungen, Hasspredigten, Geschichtsfälschungen, Mordaufrufe in den PA-Medien, -Schulen, Moscheen…

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2011“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

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