Die arabisch-jüdische Koexistenz, von der die Linke nicht will, dass Sie sie sehen

15. Februar 2012 um 16:09 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Israel, Palästinenser | 1 Kommentar

Elder of Ziyon, 25. Januar 2012

Wenn Koexistenz etwas Gutes ist, warum hören wir nie etwas darüber?

Im Industriegebiet Barkan bei Ariel, der größten jüdischen Stadt in der nördlichen Westbank, sagen palästinensische Arbeiter in einer Kunststofffabrik, sie ziehen es vor mit den Israelis zu arbeiten, weil sie das Doppelte von dem verdienen, was sie mit der Arbeit für palästinensische Arbeitgeber bekommen würden.

„Wir reden nicht von Politik. Ich komme hier zur Arbeit“, sagt Maschinenführer Ramadan Islim aus dem nahe gelegenen Salfit gegenüber The Media Line. „Wir arbeiten zusammen und in den fünf Jahren, die ich hier bin, hat es keinerlei Probleme gegeben. Was außerhalb der Fabrik passiert, ist Sache der Politiker. Wir sind hier um zu arbeiten. Wir haben ein Heim und eine Familie, die wir durchfüttern müssen.“

Fabrikmanager Yehuda Cohen sagt, er verlegte seine Fabrik aus dem nicht weit entfernten Tel Aviv hierher, weil er den Platz brauchte. Er fügt an, dass die Regierung ihm trotz Versprechungen keinerlei Anreiz bot.

„Nachdem ich hierher kam, kann ich sagen, dass die palästinensischen Arbeiter die besten Arbeiter sind, die ich in Israel finden kann“, sagt Cohen The Media Line.

Eine Menge Leute, die sich selbst als liberal bezeichnen, würden es lieber sehen, dass Ramadan Islim arbeitslos ist, statt freudig in einer Fabrik in jüdischem Eigentum in Samaria zu arbeiten.

Eine Menge Leute, die sich selbst als liberal bezeichnen, würden lieber sehen, dass Ramadan Islim und Yehuda Cohen einander hassen, um ihre politischen Meinungen und Forderungen zu rechtfertigen.

Eine Menge Leute, die sich selbst als liberal bezeichnen, sind alles andere als das.

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1 Kommentar »

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  1. Ich kann das positiv bestaetigen!
    Ich habe bei Lipski in Barkan gerabeitet und es war eine ganz normale angenehme Atmosphaere. Damals gab es auch noch nicht die Umgehungs-Highway und ab und zu konnte ich mit arabischen Mitarbeitern in den Doerfern entlang der Strasse einkaufen oder Kaffee trinken.
    Ich bin jedoch NIE von der Hauptstrasse abgebogen …


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