Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (16.-17.03.12)

17. März 2012 um 22:37 | Veröffentlicht in Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Freitag, 16.03.2012:

Wer im Westen weiß das: Die Hamas-Internetseite sagt klipp und klar: Jerusalem ist „besetztes Gebiet“.

Beer7s Verdacht hat sich bestätigt: Der Montag bei einer Beerdigung getötete Araberjunge ist durch Querschläger der „Trauerschüsse“ abgebenden Araber getötet worden.
Und dann gleich noch zwei tote Araber, über die sich niemand aufregt, weil sie von den Arabern selbst bei „Trauerschüssen“ auf Beerdigungen das Leben verloren.

Natürlich: Das derzeitige Raketenfeuer auf Israel kommt von „Einzelpersonen“. Was auch sonst, die Terroristen haben ihre Raketen ja in individuell betreuten Unterkünften gelagert und die Betreuer haben sie entwendet. Oder selbst welche besorgt.

Hassan Nasrallah hatte natürlich auch nichts Besseres zu tun als die Terroristen für ihre heldenhafte Gefährdung von Zivilisten über den grünen Klee zu loben. Schuld für die unmäßige Beschießung ist natürlich Israel.

Salam Fayyad war in Jordanien. Dort ließ er sich vom Parlamentspräsidenten versichern, dass „die israelische Arroganz und brutale Belagerung, die die Palästinensergebiete in ein großes Gefängnis verwandelte, die Entschlossenheit und Standhaftigkeit des palästinensischen Volks nicht schwächen wird, sich der Besatzung entgegenzustellen“.

Die PIJ-Terroristen drohen weiter mit Raketen zu schießen, wenn Israel nicht aufhört Terrorführer zu töten. Haben aber vorher behauptet, sie seien der Waffenruhe verpflichtet. Ansonsten prahlen sie damit, dass ihre Raketen Tel Aviv erreichen können.

Samstag, 17.03.2012:

Khaled Meschaal ist in Ankara zu Besuch. Der Mann scheint nicht gewaltbereit genug zu sein, sonst gäbe es den Konflikt mit Ismail Haniyeh nicht. Irgendwie scheint Erdowahn das anders zu sehen, denn er sagte dem „politischen“ Hamas-Chef, die Hamas solle sich im Gazastreifen vom „aggressiven Israel nicht in einen Krieg ziehen lassen“. Dieses schaffe (ungerechtfertigte) Vorwände Gaza anzugreifen; die letzte Runde sei von Israel dazu begonnen worden sein Raketenabwehrsystem zu testen.

Die Terroristen vom Palästinensischen Islamischen Jihad wollen gar keinen Juden morden! Nein, sie wollen nur eine „Balance des Terrors“! Dass letztes Wochenende so viele Juden „in Bunkern verbrachten und vor Angst schlotterten“, reicht den humanitären Vorbildern schon. Denn damit ginge es den Juden so wie dem „palästinensischen Volk“. Natürlich, die sind nie draußen, sind nie am Strand, gehen nie einkaufen, gehen nie zur Schule usw…

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2012“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

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