Wenn die Medien über „Protestierende“ lügen

20. März 2012 um 17:24 | Veröffentlicht in Araber, die Welt+Nahost, Medien+Nahost, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Meryl Yourish, 18. März 2012

Terroristen planen einen Marsch auf Israels Grenzen; sie wollen einen Medien-Blitzkrieg der Art der Mavi Marmara verursachen. Die Welt wird sie „Protestierende“ nennen, nicht Eindringlinge; doch gegen was werden sie protestieren? Seien wir ehrlich: gegen Israels Existenz. Hier der Lebenslauf eines der Organisatoren:

Amru wurde zu sieben Mal lebenslänglicher Haft verurteilt, weil er am Einsatz des Selbstmordbombers beteiligt war, der das Cafe Hillel in Jerusalem am 9. September 2003 in die Luft jagte. Sieben Israelis wurden bei dem Anschlag getötet und mehr als 50 weitere verletzt. Unter den Toten war der in Detroit geborene Dr. David Applebaum, Direktor der Notaufnahme des Shaare Zedek Medical Center, sowie seine Tochter Nava, deren Hochzeit für den nächsten Tag geplant war.

Sie benutzen bewusst die Sprache Südafrikas, weil sie glauben, dass das funktioniert. Sie nennen Leute wie ihn „politische Gefangene“. Denn alle politischen Gefangenen planen und finanzieren Terroranschläge.

Derweil zieht Frankreich Truppen aus der UNIFIL ab, also funktionieren die mörderische Angstmache der Hisbollah.

Eine Bombe am Straßenrand verletzte im Dezember fünf französischen Friedensschützer im südlichen Libanon; es war der dritte Anschlag auf die UNO-Kräfte in dieser Gegend.

Italien zieht nach. Und die UNIFIL ist sowieso völlig nutzlos – während ihrer Wächterzeit ist die Hisbollah noch stärker als vorher bewaffnet worden und schaffte es einen Angriff auf Israelis in Sichtweite der UNIFIIL-Offiziellen durchzuführen, bei dem ein israelischer Offizier an der Grenze in Israel ermordet wurde.

Und natürlich werden die Medien ständig zugunsten der Terroristen lügen. NPR ignoriert die Widerlegung dieser erfundenen Geschichte völlig, dass die Hamas Israel nicht angreifen wird, wenn Israel den Iran angreift. Der Artikel bei NPR trägt als Veröffentlichungsdatum den 14. März. Die Hamas-Story wurde vom Guardian am 6. März gebracht. Sie wurde am 7. März dementiert.

Doch nach den Revolutionen im Nahen Osten blickt die Hamas nicht mehr auf Teheran, sondern nach Ägypten und zur Muslimbruderschaft. Die Hamas wurde als Ableger der Bruderschaft gegründet und ihre Führer streben danach diese Beziehung zu stärken. Die Hamas sagt jetzt, dass sie in keinem Konflikt zwischen dem Iran und Israel wegen Teherans mutmaßlichem Atomwaffenprogramm nicht intervenieren wird.

Jawoll, es geht nur um den Frieden, den die Muslimbruderschaft fordert, die danach strebt den Friedensvertrag von Camp David auf jede ihr mögliche Weise zu brechen. Das von der Bruderschaft dominierte ägyptische Parlament erklärte gerade erst Israel zu seinem erbitterten Feind.

Wenn dieser „Protest“-Marsch gelingt, dann erwarten Sie, dass die Medien eine weitere Mavi Marmara mit Israel abziehen. Man muss hoffen, dass Israel seine PR-Lektionen daraus gelernt hat; doch wenn man nach der jüngsten Antwort der IDF auf das Raketenfeuer aus dem Gazastreifen geht, glaube ich, haben sie endlich angefangen zu begreifen, das sie beim Medien-Blitzkrieg die Initiative ergreifen müssen statt zu reagieren.

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