Der Nazi-palästinensische Krieg gegen die Juden

20. Juni 2012 um 14:50 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Palästinenser, UNO | 10 Kommentare
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Guilio Meotti, FrontPageMag.com, 15. Juni 2012

Unter enormem Druck der PLO und ihrer westlichen Verbündeten wird erwartet, dass auf dem anstehenden Treffen des UNESCO-Welterbe-Komitees, das vom 24. Juni bis 6. Juli in St. Petersburg in Russland stattfinden wird, der „Geburtsort Jesu: die Geburtskirche und die Pilgerroute, Bethlehem“ als erste palästinensische Welterbe-Stätte anerkannt wird. Der Vatikan hat vor der palästinensischen Propaganda kapituliert und der Hüter des Heiligen Landes, Vater Pierbattista Pizzaballa, hat gefordert, dass die Stadt Bethlehem als ganze als Welterbe anerkannt werden solle und nicht nur die Basilika. „Ist es angesichts dieser Geschichte der palästinensisch Misshandlung der Geburtskirche nicht seltsam, dass der Vatikan schweigt, während die UNESCO plant einem palästinensischen Beamten die Verantwortung für die Kirche zu geben?“, fragte der bekannte jüdische Blogger IsraelMatzav.

Als Israel 1995 Bethlehem an die palästinensische Autonomie übergab, proklamierte Yassir Arafat, ein Muslim: „Dies ist der Geburtsort unseres Herrn, des Messias, des Palästinensers.“ Die Behörden des Vatikan tragen eine tragische Verantwortung am palästinensischen Krieg gegen Bethlehem. 1989 unterstützte Jerusalems römisch-katholischer Patriarch Michel Sabah die palästinensische Intifada, als er zu Weihnachten an Jesu Geburtsort eine Mitternachtsmesse zelebrierte. „Trot allem, was euch geschieht, werdet ihr gewinnen, am Ende werdet ihr siegen“, erklärte Patriarch Sabbah, der von Papst Johannes Paul II. ernannt wurde. Außerhalb des Krippen-Platzes skandierte eine Gruppe Muslime: „Der Zionist ist Gottes Feind!“ und: „Juden, Mohammed kommt wieder!“

Wenn der Antrag der Palästinenser bei der UNESCO nicht rechtzeitig gestoppt wird, werden die Araber mit ihrer Palästinensierung und Entjudung des Heiligen Landes weiter machen. Jesus wird zum Ehrenmitglied der PLO, mit einem islamisierten Christentum als Begleiterscheinung. Nach Angaben von Omar Awadallah, der die UNO-Abteilung im PA-Außenministerium leitet, ist „Jesus der palästinensische Prinz der Hoffnung und des Friedens“.

Die abstoßende Erfindung eines „Palästinensers Jesus“, der von Juden verfolgt wurde, ist für die facettenreiche arabische Kampagne zentral, zu der Boykott und Terrorismus genauso gehören wie das „Rückkehrrecht“ und diplomatische Versuche Israel international zu isolieren. Gemäß dieser palästinensischen Propaganda war Jesus nicht als Jude geboren worden, sondern als Christ; und Bethlehem ist keine jüdische Stadt in Judäa, sondern eine muslimisch-arabische. Die ehemalige Sprecherin der Arabischen Liga, Hanan Ashrawi, die außerdem PLO-Propagandistin ist, erklärte: „Ich bin Christ, Jesus wurde in der muslimischen Stadt Bethlehem geboren.“ Der zynische palästinensische Angriff auf die Geschichte ist mehr politisch als theologisch. Aber wenn die arabischen Gangster die Juden und das Judentum bei den Vereinten Nationen erfolgreich delegitimieren, werden sie ihre Ziele als ideologische Kriminelle vorangetrieben haben.

Die Palästinenser sind bereits effizient darin gewesen die globale Arena gegen die Juden zu wenden. Bereits 2010 entschied die UNESCO, dass das Rahelgrab und die jüdischen Gräber in Hebron offiziell „muslimische Moscheen“ seien. Um zu verstehen, warum die Palästinenser das Gefühl haben, sei hätten eine Gewinnstrategie zu den jüdischen heiligen Stätten, dann muss man sich die Mitglieder des „Internationalen Komitees zur Bewahrung und Förderung der Altstadt von Hebron“ ansehen. Man wird Boutros Boutros-Ghali finden, den ehemaligen UNO-Generalsekretär; und Federico Mayor, ehemaligen Direktor der UNESCO. In den letzten Jahren verstärkte die UNESCO auch ihre Zusammenarbeit mit der ISECO, dem Kulturgremium der Organisation der Islamischen Konferenz, die die Bemühungen der Palästinenser unterstützt.

Um die Bedeutung der palästinensischen Kampagne zu verstehen, muss man sich daran erinnern, dass es eine weitere Manipulation Jesu gegeben hat: den „arischen Jesus“ von Adolf Hitler. Die pro-nationalsozialistische Christenbewegung formte Jesus zu einem Arier um, der die Juden bekämpfte. Nach Angaben der Theologen Hitlers war Jesus kein Jude, sondern ein galiläischer Gegner des Judentums. Die christliche Bibel wurde allen „jüdischen Einflusses“ entkleidet. So wie der arische Jesus die christliche Legitimation für den Holocaust der Nazi war, ist der arabisierte und islamisierte Jesus in der palästinensischen Kriegsführung ein Werkzeug im Jihad gegen den Staat Israel und seiner Juden.

Unter der Diktatur der PLO ist die jüdische Geschichte bereits zur „palästinensisch-arabischen Geschichte“ geworden und die jüdische Nation („Am Israel“), die das Heilige Land Tausende Jahre beherrschte und eine die Welt erschütternde Kultur entwickelten, die nie existierte. Die mutige jüdische Historikern Bat Ye’or nannte das in ihrem grundlegenden Buch „Dhimmitude“ die „Arabisierung Jesu“ und die „Entjudung der Bibel“, die beide der palästinensischen Sache dienen.

Das PA-Fernsehen strahlte ein Programm aus, in dem behauptet wurde, die Berichte der Bibel hätten im heutigen Jemen stattgefunden, nicht im modernen Staat Israel. Eine PA-TV-Sendung argumentierte ebenfalls, dass die Palästinenser „die wahren Nachkommen der biblischen Israeliten“ sind. Josefs Grab in Nablus und die älteste Synagoge in Jericho, zwei Städter, die von Israel in selbstmörderischen Abkommen palästinensischer Kontrolle übergeben wurden, gehören zu den heiligsten jüdischen Orten, die von Arabern in gespenstisch der betrüblichen Auslöschung der antiken Buddhas in Afghanistan durch die Taliban ähnelnder Weise zerstört wurden. Abdallah al-Hourani, früherer palästinensischer Minister für Flüchtlingsfragen, sagte der Zeitung Al-Hayat al-Jedidah: „Die Kreuzfahrer lebten 242 Jahre in unserem Land, bis zur Befreiung ihrer letzten Außenposten; und Israel ist wie ein Baum, der auf Land erblühte, das nicht ihm gehört. Egal, wie sehr er gedüngt wird, er kann keine Wurzeln schlagen und wenn der Dünger nicht mehr ist, wird er sterben.“

Die Lügen der Palästinenser sind tödlich. Alex Grobmans wunderbares Buch „License to Murder“ (Lizenz für Mord) beschreibt ausführlich, dass Arafat die arabische Ausgabe der „Protokolle der Weisen von Zion“ mit sich führte, wo immer er war; er zitierte regelmäßig daraus, um seinen Besuchern die Perfidie des Zionismus einzuschärfen. Wie Hitler nutzte Arafat die Protokolle als Handbuch in seinem Krieg zur Auslöschung der Juden. Die PA zitiert ständig das Buch, während ihre streng kontrollierten Medien ständig Storys über jüdische „Verschwörungen“ und „Komplotte“ ausstrahlen. In seiner Willkommensansprache in Jericho übernahm Arafat im Juli 1994 Passagen der Protokolle. Nach Angaben des Wissenschaftlers Grobman „boten die Protokolle der PA ‚akademische‘ Glaubwürdigkeit und Authentizität, die sie brauchte, um Juden und Israelis als bösartig darzustellen und damit ‚die Bekämpfung und Tötung der Juden zu einer natürlichen Reaktion“ zu machen.“

Nach Hitlers Holocaust, der versuchte den Körper des jüdischen Volkes zu vernichten, und Stalins Holocaust, mit dem versucht wurde das Herz des jüdischen Volkes zu vernichten, versucht jetzt der palästinensische ideologische Holocaust die Geschichte des jüdischen Volkes zu vernichten. Das 20. Jahrhundert des Joseph Goebbels hat uns alle gelehrt, dass eine Lüge klein anfängt, doch wenn sie nicht korrigier wird wie ein Krebsgeschwür wuchert und Wahrheit, Gerechtigkeit und schließlich Menschen vernichtet.

Die Weltgemeinschaft darf sich die teuflischen palästinensischen Lügen nicht zu eigen machen. Für den Fall, dass die UNESCO sich wieder einmal auf die Seite der Araber stellt, sollte der Staat Israel jede Kooperation mit der Kulturorganisation der UNO aussetzen. Dies ist eine historische Schlacht, die Israel mit der Unterstützung von Westlern gewinnen kann, die das Schicksal ihrer Zivilisation noch kümmert.

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10 Kommentare »

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  1. Das geht nun zu weit. “Teuflische palästinensiche Lügen” die “tödlich” sind? “Islamisiserung”? “Nazi-Palästinenser”? Geht’s noch?

    Ich bin ein Freund Israels, ich veteidige Israel immer und überall. Der 3D-Test auf Antisemitismus – Delegitimierung, Dämonisierung und Anwendung doppelter Standards auf Israel – leistet bei der Entlarvung angeblicher Israel-Kritik gute Dienste.

    Aber auch Kritik an den Palästinensern muss sich daran messen lassen. Verräterisch ist schon, dass der Artikel alle Palästinenser pauschal beschuldigt. Dann noch Adjektive wie “teuflisch” dazu gestellt und die Nazis mit einbezogen. Soll das legitime Palästina-Kritik sein?

    Mit so einem Kommentar leistet ihr Israel einen wahrhaft schlechten Dienst. Man könnt ja fast meinen, Hamas habe ihn erstellt um dann auf ihn zu zeigen und zu sagen “Seht, die Zionisten diffamieren die Palästinenser pauschal als Lügner mit tödlichen Lügen”.

    • Soso. Sind die Lügen keine palästinensischen? Sind die Lügner keine “Palästinenser”? Sind die Lügen keine teuflischen – mit tödlicher Wirkung?
      Sind die Ansprüche auf jüdische heilige Stätten keine Islamisierungsversuche?
      Machen sich die Terroristen nicht den Nazis gleich, wenn sie Jesus für sich reklamieren und er kein Jude gewesen sein soll, sondern gegen sie verwendet wird, wie es die “Deutschen Christen” im “Tausendjährigen Reich” taten?
      All diese Parallelen sind Fakt. Also sollten sie als solche benannt werden.
      Wer dann unbedingt eine Pauschalisierung daraus machen will – bitteschön. Spielt den Antisemiten weiter in die Hände.

  2. Man muss es doch nur nachlesen, um festzustellen, dass die Palästinenser seit einigen Jahren dazu übergegangen sind, gleich die ganze Geschichte des heiligen Landes umzuschreiben, um sich eine ebenso alte Geschichte wie die Juden zuzulegen und im nächsten Zug deren Existenz irgendwann ganz zu leugnen. Wäre ein prima Grund, sich schlapp zu lachen, wenn nicht immer mehr Europäer und Weltgremien dazu übergehen würden, das wieder besseren Wissens zu akzeptieren. Und natürlich entspricht diese Form des Umschreibens der christlichen Geschichte den Deutschen Christen. Das ist grotesk, aber doch nicht zu leugnen.

    Dass sich das Ganze auch noch vor dem Hintergrund einer schleichenden Vertreibung der Christen aus den Palästinensergebieten vollzieht, macht das passive und zustimmenden Verhalten der Kirchen vollends zum Skandal.

  3. Den letzten Absatz des Artikels sollten die Regierungsmitglieder Israels täglich lesen und zur Richtschnur ihres Handelns machen.

    @Harry, für mich ist es schon beeindruckend, wie Sie Ihren Antisemitismus verkaufen, mit welchem Tarnanzug er daherkommt.
    Tun Sie bitte nicht so harmlos. Sie sind ein Judenhasser wie er im Buche steht.
    Das mit dem 3D-Test auf Antisemitismus haben Sie sich gut ausgedacht. Habe davon noch nie was gehört. Brauche ich auch nicht, um Judenhass festzustellen.
    Besonders raffiniert Ihr Umkehrschluss, diesen Test auch auf Kritik an den Palästinensern anzuwenden.
    Hochachtung. Die Palästinenser können stolz auf Sie sein. Sie sind ein wackerer Streiter im Propagandakrieg der Palaraber.

    • Paul, der “3D-Test” (englisch auch hier) ist nicht von Harry, sondern stammt von Nathan Sharansky und ist recht bekannt.

      • Heplev, danke für den Link. Das habe ich nicht gewusst, finde die Begriffserklärung aber sehr hilfreich.

        Mich hat Harry aufgeregt, mit seinem: “Ich bin ein Freund Israels, ich veteidige Israel immer und überall.”

        Das kenne ich von anderen Zuschriften auch schon. Entschuldigung, aber dann sehe ich ‘Rot’.

        Dann kam das mit dem 3D-Test und:
        “Aber auch Kritik an den Palästinensern muss sich daran messen lassen.”

        Das unterstellt doch, dass Israel die gleichen Lügen über die Palästinenser verbreitet wie die Palästinenser über Israel.
        Daraus entwickelte sich der Trugschluss, dass der Test eine Erfindung von Harry ist.

        Aber sonst habe ich nichts zurückzunehemn. Solche Harry’s sind mir wirklich zuwieder.

        Das wird nur noch übertroffen von: “Aber ich als Jude werde wohl noch sagen dürfen.”
        Da bekomme ich Ekelpickel.

        • Bist du nicht der Einzige, Paul. :)

  4. Nachdem die Palästinenser, sei es seitens der Hamas, oder seitens der Fatah als oberste Maxime auf ihre Fahnen geschrieben haben: Israel muss zerstört werden, das zukünftige Palästina muss „judenrein“ sein, sollte es auch der letzte Skeptiker erkannt haben:
    Sie verbreiten ihre Lügen mit allen ihnen zu Gebote stehenden Mitteln, sie tun alles, um Israel in den Augen der Weltöffentlichkeit zu schwächen. Wenn Meotti diese infame Taktik als „tödliche und teuflische Lügen“ bezeichnet, so hat er Recht!
    Wachen Sie auf Harry, nehmen Sie die Wahrheit zur Kenntnis! Weder das Grab Rahels, noch die Höhle Machpela sind muslimisch, beide Stellen werden in der Thora klar definiert. Ebenso wenig, wie eine Stelle an der Kotel muslimisch ist, weil dort angeblich Mohammed sein Pferd anband…. Diese Orte sind Zeugen der jüdischen Geschichte. Und da hilft es auch nicht, sie als „präislamisch“ zu definieren.
    Und wenn Hanan Ashrawi reklamiert:“…. Jesus wurde in der muslimischen Stadt Bethlehem geboren.“, so klittert sie schlicht und ergreifend die historischen Fakten! Wennschon bitte „präislamisch“!

  5. Danke für die Übersetzung. Es ist leider alles nur allzu wahr. Was die Palästinenserführung mit finanzieller Hilfe aus dem arabischen Ausland in Ost-Jerusalem und am Tempelberg alles so treiben, um die Bevölkerungsstruktur zu manipulieren und eine “Judaisierung” Jerusalems zu verhindern, ist auch erschütternd.

  6. Wenn gleich ich die sachlich korrekten Aussagen und die daraus folgende Empörung nachvollziehen kann muss ich Harry dennoch Recht geben. Eine allgemein abwertung der Palästinenser dieser Art dient nicht dem angegebenen Ziel von westlicher Unterstützung. Kritik an der Wortwahl mit Antsemitsmus vorwürfen zu beantworten schon gar nicht. Da haben sie Paul eher der Palästinensischen Propaganda einen Gefallen getan.
    “Aber auch Kritik an den Palästinensern muss sich daran messen lassen.” Unterstellt nämlich gar nichts sondern schützt vor “ungerechtfertigter” Difamierung eines ganzen Volkes.

    Zurück zum Thema. Die anerkennung der jüdischen Gräber als Moscheen kann ich zwar überhaupt nicht verstehen aber die Christliche Geburtskirche ist ein klarer Fall. Den Jesus Christus ist auch zentraler Bestandteil in muslimischen Lehren und liegt ihrer Kultur durchaus zu eigen. Die Schirmherschaft der Palästinensischen Araber über die Geburtskirche gilt auch schon fast 1000 Jahr seid Saladin den Christen freie Pilgerfahrt für das Ende des Kreuzzuges versprach. Hat also historisches Rückrad. Hingegen stammt Jesus selbst zwar aus der Jüdischen Religionsgemeinschaft hat aber keine derartige Verbindung mit dieser. Zumal er in Judentum selber überhaupt keine Rolle spielt.


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