Ha’aretz ignoriert bewusst antiisraelische Hetze in der PA

29. Juni 2012 um 14:46 | Veröffentlicht in Israel | 2 Kommentare
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Elder of Ziyon, 27. Juni 2012

Aus Behind the News in Israel von David Bedein:

Die jährliche Konferen der American Jewish Press Association (AJPA – Amerikanischer Verband der jüdischen Presse) fand letzte Woche in Philadelphia statt; dort wurde eine nachrichtenwerte Sitzung mit Chemi Shalev abgehalten, dem neu ernannten US-Korrespondenten für die englischsprachige Ausgabe von HaAretz.

Da sie während der letzten 25 Jahren mit Auslandsjournalisten in Jerusalem gearbeitet hat, reicht die Bedeutung von HaAretz weit über ihre Reichweite als Tageszeitung in Israel hinaus. Die englische Ausgabe der HaAretz, die in Israel zusammen mit der International Herald Tribune verkauft wird, ist für Reporter, die die Komplexitäten der Nahostfragen berichten, das Muss der Presse. Daher war es wichtig, dass die AJPA die Gelegenheit nutzte Shalevs Einblicke in die Nahost-Berichterstattung zu hören.

Nachdem Shalevs aufschlussreiche Analyse der derzeitigen israelischen Politik und des derzeitigen Zustands der israelisch-arabischen Verhandlungen hörten, stellte unsere Nachrichtenagentur Shalev eine Frage:

* Warum berichtet HaAretz nicht darüber, was die Palästinensische Autonomiebehörde ihrem Volk in der eigenen Sprache vermittelt, auf PBC TV, im PBC Radio, PA-Zeitungen und in den Schulen der PA?*

Immerhin hat das PBC TV in den letzten Wochen tägliche Beiträge ausgestrahlt, die für den bewaffneten Kampf zur Befreiung ganz Palästinas werben, diejenigen preisen, die sich selbst zu Märtyrern machen, wobei sie Juden ermorden und israelische Städte in arabische verwandeln wollen und Schlimmeres.

Shalevs ehrliche Antwort: „Wir haben keinen Platz, um über all das zu berichten.“

Die Frage, mit der nachgehakt wurde, war einfacher: Warum wird im Zusammenhang mit jedem Artikel, den HaAretz zum Friedensprozess veröffentlicht, nicht erwähnt, was die Sprecher der PA an dem jeweiligen Tag in ihren Medien in ihrer eigenen Sprache sagen?

Shalev: * Als Redakteur würde ich nicht empfehlen, darüber zu berichten.*

Mit anderen Worten: Ein hochrangiger Redakteur der HaAretz gab auf einer Versammlung von Journalisten zu, dass seine Zeitung sich einen journalistischen Fehltritt begeht.

Shalev gab zu, dass HaAaretz als Frage der eigenen Politik nicht über die ständige Botschaft berichten will, die die palästinensische Autonomiebehörde in arabischer Sprache vermittelt.

Das stellt eine Herausforderung für Agenturen dar, die sich auf HaAretz als Quelle verlassen.

Die Einseitigkeiten der Ha’aretz sind für jeden, der sie liest offenkundig – außer für träge Journalisten mit Hebräisch-Problemen, die sich auf das Blatt als Ersatz für tatsächliches Berichterstattung verlassen. Doch hier sehen wir, dass der Chefredakteur für die englischsprachige Ausgabe diese Einseitigkeiten ausdrücklich bestätigt.

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2 Kommentare »

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  1. Unglaublich. Danke Heplev, für die Info!

  2. zrwd findet es unglaublich, was HaAretz sich an Anti-Semitismus, Anti-Zionismus, Anti-Israel oder wie Sie es bezeichnen wollen leistet. Leider ist es aber wahr. HaAretz ist ein durch und durch einseitiges pro-arabisches Blatt.


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