Stoff für’s Hirn

10. Juli 2012 um 8:18 | Veröffentlicht in Lesen! | Hinterlasse einen Kommentar

Was die Geistesgrößen (in diesem Fall in Kiel) einer Studentenvertretung, des dortigen Lehrkörpers, einiger Politik-„Größen“ und allerlei Friedenshetzer-Organisationen (die sich ja als Menschenrechtler und am liebsten auch noch Freunde Israels bezeichnen) zur Ehrung einer deutschen „Friedens“-Ikone auf die Beine stellen – nun ja, wer einen eindeutigen Antisemiten einlädt und behauptet dieser sei keiner, der kann ja nur … aber lest selbst.

Yitzhak Shamir ist im Alter von 96 Jahren gestorben. Ulrich Sahm hat einen ungewöhnlichen Nachruf geschrieben.

Henryk Broder hat so seine eigene Meinung zur Vernichtung von Weltkulturerbe durch Islamisten in Mali – weniger zu den Brutal-Anhängern des grünen Propheten als zu denen im Westen, die sich überrascht geben und mit Appellen (vergeblich) versuchen, das zu verhindern.

Israelische Medien liefern Antisemiten Munition – Beer7 zeigt anhand eines „Berichts“ im Fernsehen und bei YNet a) die falschen Fragen gestellt, b) die richtigen Fragen nicht gestellt und c) der gesunde Menschenverstand ausgeschaltet worden sind.

Der deutsche Linksmichel versucht immer und überall zu diskreditieren, was seiner Meinung nach „nationalistisch“ ist oder „Nationalismus“ fördert – wobei diese beiden immer und überall das absolut Böse mindestens bis hin zum, wenn nicht über den Nationalsozialismus hinaus gehend sind. Eran Yardeni hat sich beispielhaft mit einer der wieder aktuellen, aber schon länger akuten Propagandawelle gegen die deutsche Nationalhymne beschäftigt, die die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft betreibt. Der zweite Teil folgte dann auch bald.

„Orient mit Zuckerguss“ betitelt Michael Kreutz vom Transatlantik-Forum (inzwischen „transatlantic annotations“) einen Artikel, in dem deutlich aufgezeigt wird, wie von unseren Gutmenschen-Eliten der Islam und seine „Leistungen“ geschönt werden – und das auch völlig zu Unrecht, weil die Leistungen nicht dem Islam zugeschrieben werden können. Wobei dieses Problem hier berücksichtigt werden sollte: Überdies war die europäische Rezeption etwa der Aristoteleskommentare des Averroes nicht einfach nur eine blinde Übernahme, sondern musste erst auf fruchtbaren Boden fallen, um ihre Wirkung tun zu können – etwas, das in der islamischen Welt in dieser Form offenbar nicht vorhanden war.

Kann man Michael Lüders, den „Nahostexperten“, als Antisemiten bezeichnen? Wer sich Matthias Küntzels Analyse von Lüders‘ neuem Buch, seinem Selbstverständnis und die Realität seiner Ratschläge ansieht, kann sich dazu ein Urteil bilden. Wer sich den Umgang mit Lüders durch die deutsche Öffentlichkeit ansieht, ahnt darüber hinaus kaum etwas Gutes.

Fast schon ein Jahr alt ist die Analyse von Joachim N. Steinhöfel zum ZDF-Chefredakteur Peter Frey, der den Massenmörder von Norwegen ausschließlich dafür nutzt den militanten Islam als unbedeutend abzutun und „christliche Fundamentalisten“ den muslimischen Terroristen gleichzusetzen, wenn nicht als gefährlicher zu bezeichnen. Und natürlich musste auf George W. Bush eingedroschen werden, der so eine Art Breivik im Präsidentenamt war.

Eran Yardeni gibt dem irren Ali – Sprecher des Islamrats und des Koordinationsrats der deutschen Muslimdachverbände – eine geharnischte Antwort auf den Stuss, den Kizilkaya der WELT am Sonntag verzapfte.

Die Osnabrücker Zeitung hat einen ganz schlauen Artikel gebracht. tw24 zeigt, was besonders schlau war. Wer mag, kann sich im nächsten Eintrag direkt noch darüber informieren, wer in „Palästina“ lebt und wer nicht – und dass das gar nicht antisemitisch ist.

Also ihr Unterdrückten und Verfolgten dieser Welt, versucht erst gar nicht den Westen mit Leichenbergen zu beeindrucken, das ist Zeitverschwendung: Versucht stattdessen entweder die Olympischen Spiele auszutragen, eine alte Kirche anzuzünden oder irgendwie Krach mit den Juden zu bekommen. – Gideon Böss‘ Rat an alle, die die Aufmerksamkeit des Westens haben wollen.

Die Wellen um die Kostümjüdin Irena Wachendorff sind inzwischen selbst international zu spüren. Jenny hat mal (genüsslich?) aufgelistet, was sie da losgetreten hat.

Aus der Schweiz:

Toulouse und die Folgen: Trittbrett-Antisemitismus – eine der Folgen des Mehrfachmordes an jüdischen Kindern und einem Rabbiner in Toulouse: antisemitische Taten, mehr als je zuvor.

Auf dem Rasen keine Normalisierung – wenn die FIFA ihre Satzung und Grundsätze sowie ihre Werbung für Toleranz und Respekt ernst nehmen würde, dann müsst der „palästinensische“ Fußballverband aus der Organisation ausgeschlossen werden.

Der Sinai entwickelt sich zu einer strategischen Bedrohung Israels, auf die der Staat reagieren muss. Wie diese Bedrohung aussieht und was unternommen wird, beschrieb und analysierte Michael Herzog vom Washington Institute for Near East Policy und wurde von audiatur online übersetzt.

Die „Moderaten“ von der Muslimbruderschaft – analysiert von Michel Wyss. Ergebnis: Ein Stichwort reicht und schon rennt die ganze Meute auf der Welle weiter, ohne sich mit den Fakten auseinanderzusetzen.

Die Muslimbruderschaft, die Wahl und Israel – eine Botschaft von Gewalt und religiösem Extremismus geht aus Ägypten aus.

Englischsprachiges:
– Die IDF hat ein paar informative Fotos (und Bemerkungen) zum „größten Konzentrationslager der Welt“ ins Netz gestellt.

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