Kratze irgendwo an „Palästina“ und du wirst Israel finden

11. Juli 2012 um 18:04 | Veröffentlicht in Geschichte, Israel, Nahost-Konflikt | Hinterlasse einen Kommentar
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Victor Sharpe, Family Security Matters, 17. April 2012

In Rolf Hochhuths Schauspiel „Der Stellvertreter“ lautet in Akt 1, Szene 1 eine Zeile so: „Gott strafe die Friedfertigen.“

Frieden ist Realität zwischen Staaten, die einander freundlich gesinnt sind. Sie müssen immerhin keinen Frieden machen; er besteht bereits durch die Gewissheit gegenseitiger Freundschaft. Doch eine solche Wahrheit ist tragischerweise nicht existent, sucht man ehrlich Frieden liebende Staaten in der arabischen oder muslimischen Welt, wenn es um Freundschaft mit dem umkämpften Israel geht.

Die täglich nach Frieden mit ihren Nachbarn strebende jüdische Nation wird täglich von genau diesen Nachbarn zurückgewiesen. Ja, es gibt einen Friedensvertrag zwischen Israel und zweien seiner Nachbarn, Ägypten und Jordanien. Doch Ägypten, das schnell zu einer islamischen Republik und dem Stiefel der Muslimbruderschaft wird, ist dabei Rückzieher zu diesem Frieden zu machen und erlaubt der Wüste Sinai, sich in eine Terroristen-Basis gegen den jüdischen zurückzuverwandeln.

Jordanien, das den Friedensvertrag weiter, wenn auch eisig, einhält, ist bezüglich seiner Absichten immer dünn gewesen und könnte ebenfalls allen Anschein von Frieden entlang seiner langen Grenzen mit Israel enden lassen, wenn der König von derselben Muslimbruderschaft weggefegt wird. Damit kann Israel nur überleben, indem es eine starke und immer wachsame militärische Abschreckung beibehält.

Es ist kein Zufall, dass die tödlich naive, linksradikale Peace Now-Bewegung in Israel keine Seelenverwandten irgendwo in der arabischen und muslimischen Welt findet. Jede solche muslimisch-arabische Einzelperson oder Gruppe, die bereit ist Frieden mit Israel zu begrüßen, trifft auf kurzen Prozess: Hinrichtung, der furchtbare Folter voraus geht.

Das erhabene Wort „Frieden“ hat die westlichen Demokratien seit Jahrzehnten durchdrungen und floss von zahlreichen Kanzeln, christlichen wie jüdischen. Doch trotz endloser Forderungen nach Frieden gibt es heute in der Welt weniger Frieden und mehr Heuchler, die ihn wie Schlangenöl-Händler.

Man muss nur einen Blick auf das einst wundervolle Wort „Frieden“ werfen, das jetzt von randalierenden Studenten gekapert und getrübt wurde, die von ihren linken Professoren mit Lehrstühlen in den Universitäten niedriger Gelehrsamkeit indoktriniert werden. Sie rotzen ihr düsteres, marxistisches Mantra von „Frieden und Gerechtigkeit“ hin, stellen aber mit ihren eigenen Worten und Verhalten die vollkommene Negierung sowohl von Frieden wie von Gerechtigkeit zur Schau. Sie sind niederträchtige Heuchler.

Am Ufer des East River in New York City steht der Tempel der Heuchelei: das Gebäude der Vereinten Nationen. In diesem Treffpunkt der Nationen treffen sich verschiedene Organisationen mit hochtrabenden Namen – eine davon ist Human Rights Watch. Hier besteht der Tiefpunkt wahren Friedens und Anstands, die wie eine triefende Eiterblase das Gesicht der Menschheit besudelt.

Diese aus den schlimmsten Menschenrechtsverletzern der Welt zusammengesetzte Organisation widmet ihre Zeit der Ignorierung der fürchterlichen Gräueltaten und Menschenrechtsverletzungen, die regelmäßig im Sudan, Syrien, Iran, Ägypten, Nigeria, Afghanistan, Jemen, Somalia, Pakistan begangen werden – alles muslimische Länder oder – im Fall von Nigeria – eines, das mit den zugehörigen Abschlachtungen von Christen einher geht, rapide islamisiert wird.

Doch der Menschenrechtsrat konzentriert sich obsessiv mit der Verurteilung einer winzigen Demokratie, Israel, einem jüdischen Staat, der all seinen Einwohnern im Nahen Osten nie da gewesene Freiheiten bietet, während es mitten im Herzen der Dunkelheit – der arabischen und muslimischen Welt – überlebt. Zu ihrer fortwährenden Schande bleiben die Regierungen der europäischen Demokratien und der Obama-Administration Mitglieder dieses antijüdischen Komitees – so sieht tatsächlich die Wahrheit aus.

Israel ersehnt sich Frieden mit seinem Nachbarn – in diesem Fall der palästinensischen Autonomiebehörde, die derzeit Judäa und Samaria (die Westbank) besetzt. Dieses Territorium ist das angestammte und biblische jüdische Kernland und eine nach der anderen israelischen Regierung hat angeboten atemberaubend großzügige Angebote gemacht das Land den Arabern im Gegenzug für echten und dauerhaften Frieden aufzugeben.

Ein solches Angebot – das dieser Autor als für den jüdischen Staat selbstmörderisch einordnet – leugnet jüdische Geschichte und die historische, aber nie aufgegebene Souveränität über das Land. Es ist ein Affront für den und Verrat am ewigen Bund, der zwischen dem allmächtigen Gott und Seinem Volk geschlossen wurde.

Trotz solch beispielloser Angebote um des Friedens willen werden unnachgiebig von derselben PA zurückgewiesen, die vom hinterhältigen Holocaustleugner Mahmud Abbas geführt wird. Er und seine Kumpane wollen keinen Frieden mit Israel. Punkt.

Wie sein Vorgänger, der Erzterrorist Yassir Arafat, klebt Mahmud Abbas an der Arafat-Doktrin, sich alles Territorium zu greifen, das er kriegen kann, um es als zukünftigen Ausgangspunkt üfr noch mehr Terror gegen das Volk des jüdischen Staates zu nutzen. Vielleicht ist der berühmte Spruch des verstorbenen Abba Eban, „Die Araber verpassen nie eine Chance eine Chance zu verpassen“, Israels Rettung.

Yoram Ettinger verwies kürzlich in seinem Artikel Who are the Palestinian Arabs? auf John Haynes Holmes, den pazifistischen, linken unitarischen Priester, Mitgründer der American Civil Liberties Union und Autor von Palestine Today and Tomorrow – a Gentile’s Survey of Zionism: „Holmes schrieb über die geografische Einheit, die damals als Palästina bekannt war:

Dies ist das Land, in das die Juden zurückgekehrt sind, um ihr althergebrachte Heimat wieder aufzubauen… Auf der gesamten Oberfläche dieser Erde gibt es für die Juden keine Heimat, außer in den Bergen und an den Quellen dieses uralten Königreichs… Überall sonst ist der Jude im Exil… Aber Palästina gehört ihm… Kratzen Sie irgendwo an Palästina und Sie werden Israel finden… Es gibt nicht einen Flecken, der nicht mit dem Fußabdruck eines antiken (jüdischen) Stammesmitglieds versehen ist… Keine Straße, keine Quelle, kein Berg, kein Dorf, die nicht den Namen eines großen [jüdischen] Königs wachrufen oder das Echo der Stimme eines großen [jüdischen] Propheten… [Der Jude] hat ein höheres, edleres Motiv in Palästina… Der Auftrag ist Zion wiederherzustellen; und Zion ist Palästina.“

Doch die „Friedenstifter“ nehmen solche empirische Wahrheiten nicht wahr oder sind unwillig sie zu akzeptieren. Stattdessen werden sie nie müde die Quadratur des legendären Kreises zu versuchen. Sie bleiben der Realität gegenüber blind, dass jeder von außen aufgezwungene Friedensprozess nicht mehr ist als eine Magd der Vergeblichkeit – oder schlimmeres.

Wie immer und immer wieder demonstriert worden ist, schaffen Friedensstifter eine katastrophale Aushöhlung der Sicherheit für die friedliebende Nation, aber nicht bei der hinterlistigen und aggressiven Organisation, die behauptet ein Friedenspartner zu sein. Das ist das Schicksal, das Israel erduldet hat, seit es die leeren Versprechungen der so genannten Oslo-Friedensvereinbarungen akzeptiert und ihnen vertraut hat.

Für Israel ist diese Hoffnung auf Frieden mit den Arabern, die sich Palästinenser nennen, ein Fahrplan zu unerbittlicher arabischer Aggression mit Tausenden ermordeten und verstümmelten israelischen Zivilisten gewesen, der in den Oslo-Krieg abgesunken ist. Oslo ist zu einem Schimpfwort geworden.

Frieden zu schreien, wenn kein Frieden da ist, hat der jüdische Prophet Jeremiah vor langer, langer Zeit gelehrt, ist kein Ausdruck der Hoffnung, sondern eine dumme und gefährliche Außerkraftsetzung der Wirklichkeit in einer gefährlichen Welt. Genauso wie Peace Now betäubt den Verstand und die Bestrebungen eines Volkes, das verloren gegangen und von einem Schleier seiner eigenen Blendwerke geblendet worden ist.

Mich erinnert das an die Worte, die der verstorbene israelische Dichter Natan Alterman in seinem Gedicht Gone like a Dream schrieb. Alterman gab darin seiner tiefen Beklemmung wegen der schwächer werdenden Entschlossenheit der Juden Israels, wie auch der Unterstützung der Diaspora für die unveräußerlichen Rechte des jüdischen Volks auf seine uralte und biblische Heimat Ausdruck.

Solche mangelnde Entschlossenheit wurde in seinen Tagen von den Vorläufern der heutigen defätistischen und polarisierenden Gruppen geführt: Peace Now, New Israel Fund und J-Street. Über solche törichten Einzelpersonen und Organisationen im jüdischen Staat und der Diaspora schrieb er:

„Dann sagte Satan: Dieser Belagerte, wie soll ich ihn überwinden?
Er hat Mut und Können, er hat Waffen und Fantasie.
So sagte er: Ich werde ihm nicht die Stärke nehmen, ihn auch nicht mundtot machen oder zügeln.
Auch nicht seine Hände weich machen, nur eins werde ich tun;
ich werde sein Hirn abstumpfen und er wird vergessen, dass er im Recht ist.“

Wenn der Feind ein muslimisches und arabisches Gebilde ist, nicht bereit Frieden zu schließen, weil sein islamischer Glaube ihm verbietet, das mit einem Nichtmuslim – oder was die Muslime arroganterweise einen Ungläubigen nennen – zu tun, dann ist auch nur eine Sekunde mit dem Versuch zu verbringen ihm das auszureden, ein Weg ins Nichts außer in die Selbstzerstörung.

Wenn die arabische und muslimische Welt Israel ablehnt du versucht, es mit allen Mitteln zu vernichten – militärisch, wirtschaftlich, politisch und durch Lügen, verdammte Lügen und die widerwärtigsten Formen von Propaganda – dann muss sie mit den Konsequenzen ihrer Feindschaft leben und der ultimative Loser werden.

Ein jüdischer Staat, der nicht länger Frieden um jeden Preis anstrebt, wird gedeihen und wachsen. Er wird außerdem – wenn auch widerwilligen – Respekt hervorrufen, sowohl seitens seiner Freunde als auch seiner Feinde.

W.B. Yeats schrieb einmal: „… Frieden unter dem Anschein von Frieden ist nichts als eine mannigfache Illusion.“

Und einer der selbst ernannten Friedensstifter, A.N. Whitehead, beschrieb deren Bemühungen als „… ein bewusstes Zielen auf Frieden, das sehr leicht in seinen unechten Ersatz abdriften kann: Betäubung.“

So sehen die traurigen, aber zutreffenden Fakten aus, wenn es um die Sinnlosigkeit des Glaubens geht, dass es jemals Frieden zwischen der muslimischen und der nicht muslimischen Welt geben kann. Der Islam wird das niemals gestatten.

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