Gaza erhält Besuch aus dem Jemen und vom UNO-Menschenrechtsrat

18. Juli 2012 um 15:33 | Veröffentlicht in Palästinenser, UNO | Hinterlasse einen Kommentar
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Elder of Ziyon, 16. Juli 2012

Von der Internetseite der Al-Qassam-Brigaden:

Gaza-Premier Ismail Haniyeh hat bestätigt, dass die israelische Besatzung an Kraft verliert und ihre Strategie im Gazastreifen fehlgeschlagen ist.

Haniyeh sprach am Sonntag zu einer jemenitischen Volksdelegation, die zu Besuch kam; er sagte, das palästinensische Volk sei entschlossener denn je sein Land wiederherzustellen und die Flüchtlinge in ihre Heimat zurückzubringen.

Er sagte, Israel würde nicht in der Lage sein mehr Land zu besetzen, sondern stattdessen weiter seinem verhängnisvollen Ende entgegen sinken; er betonte, es gäbe keine Zukunft für Besatzung auf dem Land Palästina.

Der Premier bejubelte die jemenitische Delegation, indem er sagte, deren Besuch beweise, dass das palästinensische Volk im Feld der Konfrontation der Belagerung nicht alleine sei.

Der Leiter der jemenitischen Delegation seinerseits bestätigte, dass sein Land nicht mit den eigenen Problemen weit entfernt von Palästina beschäftigt sein würde; man werde die palästinensische Sache weiter unterstützen.

Der Artikel macht recht deutlich, dass die Hamas „Besatzung“ als „ganz Israel“ definiert.

Aber nehmen Sie zur Kenntnis, dass die jemenitische Delegation – die aus einem Land kommt, das gegen die Al-Qaida um sein Leben kämpft und sich einer riesigen humanitären Krise gegenüber sieht, da Hundertausende Kids buchstäblich zu Tode verhungern – weiter sagt, den Hamas-Terrorgruppen zu helfen sei für sie Priorität.

Denn was ist wichtiger – verhungernden Kindern im eigenen Land zu helfen oder diesen „verhungernden“ Gazanern am Strand zu helfen?

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Doch das waren gestern nicht die einzigen Besucher in Gaza.

Die großartige Organisation UNO schickte Vertreter ihres „Menschenrechtsrats“ nach Gaza:

Eine Delegation des Büros der UNO-Menschenrechtkommissarin traf am Samstagabend im Gazastreifen an; sie reiste über den ägyptischen Rafah-Übergang ein, hieß es in ägyptischen Medien.

Die elfköpfige Delegation wird Israels Verletzung der Menschenrechte in der Küstenenklave diskutieren, gab die ägyptische Middle East News Agency an.

Es gibt im Gazastreifen nicht wenige Menschen, die der UNO eifrig über Israel berichten wollen – gestern verbrachte das Al-Mezan Center Stunden damit Hunderte angeblicher israelischer Verbrechen in allen Einzelheiten zu schildern – aber man wird niemanden finden, der ein Wort gegen die Terrororganisation zu sagen bereit ist, die den Gazastreifen tatsächlich besetzt.

Der UNHRC schickte keine Delegationen nach Jordanien oder Ägypten oder in den Libanon und schon gar nicht nach Syrien. Den für beide Delegationen ist es verdammt viel einfacher Israel wegen aller Probleme der Welt zu beschuldigen, als tatsächlich zu versuchen sie zu lösen.

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