Zitate!

22. Juli 2012 um 13:19 | Veröffentlicht in Zitate | Hinterlasse einen Kommentar

Es ist nicht allzu lange her, dass sich “Deutschland als Teil des Westens und der europäischen Idee, als Verbündeter der Vereinigten Staaten und Israels” verstanden hat, wie Richard Wagner schreibt. Nach diesem Verständnis bin ich so deutsch wie ich als Österreicher nur sein kann.
Thomas Eppinger, 02.09.10 zu Vorwürfen eines kommunistischen Schmierblattes, er sei ein „Antideutscher“.

Ich habe es gelesen und halte es ebenfalls für preisverdächtig – allerdings in der Kategorie „Märchenbuch“.
Matthias Küntzel, 03.07.12 über Michael Lüders und sein aktuell erschienenes Buch über die Iran-Politik Deutschlands und des Westens. Und über die Lüderssche Selbstdarstellung:
Lüders … ist ein Mensch, der sich wirkungsvoll als Garant „nüchterner Aufklärung“ und „sachlicher Information“ in Empfehlung bringt. Kratzt man an diesem Lack, entpuppt er sich als „Experte“, der es mit dem Baron von Münchhausen aufnehmen kann.
Und dann folgt die Einordnung des Herrn Lüders in das, was er ist:
Lüders‘ apokalyptische Warnung ist nicht neu. Sie variiert eine Melodie, die bereits in einem älteren Alarmbuch – den „Protokollen der Weisen von Zion“ von 1905 – erklang. Die „Juden“, heißt es in diesem Klassiker, werden, „sobald ein nichtjüdischer Staat es wagt, [ihnen] Widerstand zu leisten, … den Weltkrieg entfesseln.“ Eine abgemilderte Variante popularisierte Günter Grass: „Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden.“
Zum Umgang mit Lüders noch:
Ihn als „Nahostexporten“ vorzustellen, ohne seine Berufstätigkeit als Nahost-Wirtschaftslobbyist zu erwähnen, kommt einem Etikettenschwindel gleich. Das ist, als würde man einen Sheikh Ali Reza Attar als „Iranexperten“ in die Fernsehstudios einladen, ohne zu erwähnen, dass er von Beruf der Botschafter Irans in Deutschland ist.

Dieser Text hat das Zeug, als Dokument der Selbstentblößung Geschichte zu machen, wird hier doch das Prinzip „Übersetzungsfehler“ auf die Gesamtpolitik Irans übertragen und jegliche Schuld an der Zuspitzung des Irankonflikts auf Israel und den Westen projiziert.
(wieder) Matthias Küntzel, 25.06.12 über den Aufruf „Sanktionen und Kriegsdrohungen sofort beenden. Eine Erklärung aus der Friedensbewegung und Friedensforschung“

„Die christlichen Glaubensrichtungen waren blutig und mörderisch, wenn sie vom Text ihrer Schriften abwichen, während der Islam es gerade dann war, wenn er sich den seinen annäherte“.
Eric Conan, zitiert von Joachim N. Steinhöfel, 29.07.11

Das hier kann m.E. eigentlich nur ein Antisemit von sich geben:
Es gibt im Islam keinen Antisemitismus, denn Antisemitismus ist eine Form von Rassismus.
Ali Kizilkaya, WELT am Sonntag, 07.07.12; über Kizilkaya schreibt dann auch Eren Yardeni einen Tag später:
Der begabte Sprecher, der immer wieder auf das Grundgesetz pocht, wenn seiner Meinung nach die Religionsfreiheit des Islams im Namen der Aufklärung eingeschränkt und gestört wird, braucht nicht mehr als ein paar Zeilen um die Regeln der Logik zu revolutionieren.

Er hat in seinen Büchern Sachen erfunden, zusammengesetzte Freundinnen… Es sollte keine Überraschung sein, kein Wunder, dass er heute Sachen erfindet und die Schoßhunde in den Medien da mitziehen.
Sarah Palin, Fox News, 10.07.12 über den Superpräsi.

Ziel ist nicht die Gleichberechtigung in Israel, sondern der Kampf gegen Israel… Das Problem sind nicht die Grenzen Israels von 1967, sondern die von 1948.
Hanin Zoabi, MK, 05.04.11 in Berlin auf einer Veranstaltung der Bundestagsfraktion der Partei Die Linke, zitiert vom BAK Shalom

Die PA liebt Protestler aus dem Ausland – so lange, bis die gegen die PA protestieren
Elder of Ziyon, 11.07.12 über die Reaktion der PA auf ausländische Protestteilnehmer gegen die PA.

Sie [Hanin Zoabi] hat Philosophie und Psychologie an der Universität von Haifa studiert, danach Kommunikationswissenschaft an der Universität von Jerusalem, im israelischen Erziehungsministerium gearbeitet und wurde 2009 für die 1995 gegründete Balad-Partei in die Knesset gewählt. Ein überzeugendes Beispiel für die Benachteiligung der arabischen Minderheit in Israel, die immerhin 20% der Bevölkerung ausmacht.
Henryk M. Broder, Die Achse des Guten, 14.07.12

Nikita Chruschtschow am 20. Februar 1963 (JTA):
There has never been any anti-Semitism in the Soviet Union.
(Es hat niemals irgendwelchen Antisemitismus in der Sowjetunion gegeben.)
Aly Kizilkaya am 8. Juli 2012 (Die Welt):
Es gibt im Islam keinen Antisemitismus, denn Antisemitismus ist eine Form von Rassismus. Die Verbände stehen alle auf dem Boden des Grundgesetzes.

Sendungsbewusstsein, 15.07.12 unter der Überschrift „Eine wegweisende Übereinstimmung“

Im Grundlagendokument der PLO, der „palästinensischen National-Charta“, wird Jerusalem kein einziges Mal erwähnt.
Johannes Gerloff: Die Palästinenser. Volk im Wendepunkt der Geschichte. S. 128; weiter unten:
Könnte es sein, dass der Eifer des Islam weniger der Stadt selbst und ihrem heiligen Zentrum gilt, als vielmehr der Tatsache, dass das Jüdische Volk durch seine Gegenwart und seinen Staat einen ernsthaften Anspruch auf den Platz anzumelden wagt?

Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.
Jenny, The European, 20.07.12 zur Argumentation in der „Beschneidungs-Debatte“ und Jörg Laus „Erkenntniss“ und schwachsinniger Behauptung, „Islamophobie“ und Antisemitismus seien ein dund dasselbe. Weiter:
Dass Islamophobie quasi die aktualisierte Form des Judenhasses wäre, ist eine These, die sich trotz fehlender Substanz nur deshalb so hartnäckig hält, weil sie Relativierungspotenzial bietet und sich so zu deutschem Seelenbalsam verarbeiten lässt.

Trotz der Wut und dem Wunsch nach Vergeltung wird Israel nicht aus dem Bauch heraus reagieren, sondern aus dem Kopf heraus. Wenn es sich auf einen Feldzug im Libanon begibt, dann nicht, um mit jemandem ein Hühnchen zu rupfen. Stattdessen wird das ein strategisches Ziel haben, nämlich zu verhindern, dass die Hisbollah stärker wird.
Yoav Limor, Israel HaYom, 20.07.12 zu möglichen Reaktionen auf den Terroranschlag von Burgas. (Ob Herr Westerwelle das weiß?)

Die Charta schwebt in der grauen Zone zwischen bewusster Täuschung und unbewusster Selbsttäuschung. Als solche soll sie nicht als Lösung betrachtet werden sondern eher als Symptom.
Eran Yardeni, Die Achse des Guten, 21.07.12 über die 2002 vom Zentralrat der Muslime verabschiedete „Islamische Charta“.

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