Romneys bemerkenswerte Rede in Jerusalem

1. August 2012 um 15:01 | Veröffentlicht in USA | Hinterlasse einen Kommentar
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Daniel Pipes, 29. Juli 2012

Mitt Romney, der noch nicht offizielle republikanische Präsidentschaftskandidat, hielt heute vor der Jerusalem Foundation eine enorm inspirierende Rede, in die er emotionale Unterstützung und offen politische Äußerungen packte. Der Kontrast zu Obama hätte kaum dramatischer sein können. Man könnte die Rede durchgehen und die vielen Gegenargumente zu Obama notieren. Da ist zum Beispiel die Bemerkung am Anfang: „Den Fuß nach Israel zu setzen heißt den Fuß auf das Gebiet einer Nation zu setzen, die mit einem Israel vor Urzeiten gemachten Versprechen begann.“ Das hebt sich direkt von Obamas griesgrämiger Erklärung in Kairo ab, als er sagte: „Das Verlangen nach einem jüdischen Heimatland wurzelt in einer tragischen Geschichte.“

Ebenfalls im Gegensatz zur widersinnigen Haltung der Obama-Administration zu Jerusalem – Veränderungen in Bildunterschriften zu schmuggeln, die die Stadt nicht als in Israel bezeichnen und verbale Verrenkungen zu veranstalten, um sie nicht sie so zu nennen – stellte sich Romney hin und nannte Jerusalem schlicht und einfach „die Hauptstadt Israels“.

Viele seiner Äußerungen sind ein Tribut an den jüdischen Staat und seine außergewöhnlichen Bande zu den Vereinigten Staaten. Einige Zitate, in denen ich die Schlüsselworte kursiv markeire:

Unsere beiden Nationen sind durch mehr als 5.000 Meilen getrennt. Doch als Amerikaner im Ausland kann man den Idealen und Überzeugungen meines eigenen Landes nicht viel näher kommen, als Sie das hier in Israel tun.

Ich bin fest davon überzeugt, dass die Sicherheit Israels unabdingbar für die nationalen Sicherheitsinteressen der USA ist.

Wir haben die Schrecken der Geschichte gesehen. Wir werden nicht daneben stehen. Wir werden nicht zusehen, wie sie sie noch einmal abspielen. Es wäre dumm die Führer des Iran nicht beim Wort zu nehmen. Sie sind schließlich das Produkt einer radikalen Theokratie. … Wir haben eine ernste Pflicht und eine moralische Notwendigkeit, den Führern des Iran die Mittel zu verweigern, mit denen sie ihre bösartigen Absichten umsetzen könnten.

Unser Bündnis geht tiefer als die Entwürfe für Strategien oder das Abwägen von Interessen. Die Geschichte, wie Amerika – eine Nation, die nach den Standards dieser uralten Region in der Welt immer noch neu ist – aufstieg, um ein so enger Freund des Volks Israel zu werden, gehört zum Besten und Hoffnungsvollsten der Geschichte unserer Nation. Unsere Wege mögen unterschiedlich gewesen sein, doch wir sehen im anderen jeweils dieselben Qualitäten. Israel und Amerika sind in vieler Hinsicht Spiegelbilder des anderen.

Die dauerhafte Allianz zwischen dem Staat Israel und den Vereinigten Staaten von Amerika ist mehr als eine strategische Allianz: Sie ist eine Kraft des Guten in der Welt. Amerikas Unterstützung für Israel sollte jeden Amerikaner stolz machen. Wir sollten es den unvermeidbaren Komplexitäten der modernen Geopolitik nicht gestatten fundamentale Maßstäbe zu verschleiern. … Ein freies und starkes Amerika wird immer auf der Seite eines freien und starken Israel stehen..

Unsere beiden Länder sind durch Geschichte und Überzeugung miteinander verbunden. Kein Individuum, kein Staat, keine Weltorganisation wird uns auseinander bringen. Und so lange wir zu einander stehen und einmütig zusammenstehen, gibt es keine Bedrohung, die wir nicht überwinden können und sehr wenig, das wir nicht erreichen können.

Doch die Worte, die mich aus der gesamten Rede am meisten berührten, waren die am Ende: „Möge Gott Amerika segnen und möge er den Staat Israel segnen und schützen.“ Wann bat zuletzt ein Politiker den Allmächtigen um Schutz eines anderen Landes und nicht seines eigenen?

Kommentare:
(1) Obama und Romney sind bezüglich Israel so weit auseinander, wie sie es bezüglich der Quellen wirtschaftlichen Wachstums sind.
(2) Immer und immer wieder kehrte Romney zu den moralischen Bindungen zwischen den beiden Ländern zurück; ja, es gibt gemeinsamen Nutzen aus unserer Verbindung, doch letztlich spiegelt das etwas Höheres und Größeres als irgendeinen von uns.
(3) Würde er gewählt, wird es faszinierend sein zuzusehen, in welchem Maß der heute zum Ausdruck gebrachte Ausblick in alltägliche politische Fragen befördert wird. Ich erwarte, dass sie in beträchtlichem Maß übertragen werden.

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