Wie Europa die Vernichtung Israels finanziert

3. August 2012 um 13:42 | Veröffentlicht in Christen+Kirchen, die Welt+Nahost, EU-Europa, Europa+Nahost, NGOs, Terrorismus | 1 Kommentar
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Giulio Meotti, FrontPageMag.com, 27. Juli 2012

Die USA sind Heimat vieler christlicher Unterstützer Israels; die christlichen Gruppen hingegen, näher an der globalen öffentlichen Meinung, Bürokratie, Medien und Rechtsforen stehen, sind allesamt brachial antiisraelisch und anti-jüdisch. Im Juli stimmte z.B. die Church of England für die Unterstützung der Boykottbewegung gegen Israel.

Ein Sonderbericht der israelischen Watchdog-Organisation NGO-Monitor offenbarte den riesigen Geldfluss, der von europäischen Regierungen für kirchliche Bemühungen zur Vernichtung Israels zur Verfügung gestellt werden. Diese Entwicklung ebnet den Weg für ein neues Blutbad an Juden über das Mittel des Ausschlusses der Juden Israels aus der Familie der Nationen.

Die niederländische Regierung zum Beispiel gewährt Organisationen wie der Kerk in Aktie und der Interchurch Organization for Development Cooperation Millionen von Euros; sie unterstützen einen „generellen Boykott“ israelischer Produkte gemäß der Politik der Protestantischen Kirche der Niederlande. Die Interchurch Organization erhielt darüber hinaus Geld von der Europäischen Union (€5,3 Millionen).

Schwedens größte humanitäre NGO, Diakonia, wurde von fünf schwedischen Kirchen gegründet (der Allianzmission, der Baptistischen Union, InterAct, der Methodistischen Kirche und der Missionsbund-Kirche). Diakonia finanzierte Programme „zum Gedenken der Nakba“, dem palästinensischen Begriff für „Katastrophe“, der die Gründung Israels 1948 bezeichnet.

Christian Aid aus Großbritannien und FinnChruchAid aus Finnland erhielten Millionen von der EU, um die schlimmsten antiisraelischen Blutlügen zu propagieren, darunter Verhungern lassen, Folger, Enteignung und Belagerung. Der Ökumenische Rat der Kirchen, der bei der Mobilisierung von Kirchen zum Boykott Israels eine Schlüsselrolle spielt, erhält jährlich Millionen vom europäischen Steuerzahler.

Europäische Steuern werden auf verschiedene Weise genutzt, um Antisemitismus zu fördern, der eine Intensität erfährt, die seit Nazideutschland nicht zu sehen war.

Brüssel steckt auch islamischen Terroristen Geld in die Taschen.

Die palästinensische Autonomiebehörde hat berichtet, dass die EU (41,4 Millionen Euro), Frankreich (14 Millionen Euro), Irland (5 Millionen Euro), Norwegen (53 Millionen Dollar) und die Weltbank (40 Millionen Dollar) allesamt Gelde ins palästinensische Budget gesteckt haben, die genutzt wurden, um den Familien der „Märtyrer“ (soll heißen: Selbstmordbomber) und der 5.500 in israelischen Gefängnissen einsitzenden palästinensischen Häftlinge zu unterstützen.

Europa finanziert Israels Vernichtung auch dadurch, dass Millionen Euros an säkulare und linke NGOs geschleust werden. Nur einige davon: Addameer ($207.000 aus Schweden), Al-Haq ($426.000 aus Holland, $88.000 vom schuldengeschüttelten Irland und $156.000 aus Norwegen), Al-Mezan ($105.000 aus Schweden), Applied Research Institute ($374.000 von der Europäischen Union und $98.000 aus Schweden), Coalition for Women for Peace ($247.000 von der Europäischen Union) und Troicare ($2.000.000 aus Brüssel und $640.000 aus Großbritannien).

Es gibt eine vierte Art, wie Europa palästinensischen Terrorismus und Antisemitismus finanziert: Bücher, Schulbücher, Dokumentationen, Fernsehsender. Dies ist eine Art „Software“ für den Heiligen Krieg gegen die Juden.

Nach Angaben eines Berichts des Intitute for Monitoring Peace and Cultural Tolerance in School Education hetzen die von der EU finanzierten palästinensischen Schulbücher gegen Israel: „Palästina“ wird so gezeigt, dass es den gesamten jüdischen Staat umfasst; die heiligsten Stätten des Judentums (wie den Tempelberg und das Rahelgrab) sind ausradiert worden; die Juden werden dämonisierte und es wird arabisches „Märtyrertum“ gepriesen. In diesen Texten werden Juden als „durchtrieben“, „Heuschrecken“ und „wilde Tiere“ beschrieben.

Dank arabischer Satellitenfernseh-Sender können Hisbollhas Al-Manar und das Al-Aqsa TV der Hamas ihren Hass in europäische Wohnzimmer ausstrahlen und muslimische Einwanderer auf dem gesamten Kontinent radikalisieren. Brüssel hat nie versucht dieses europäische Jihad-Fernsehen zu stoppen, bei dem selbst das Massaker an vier Juden in Südfrankreich durch einen französischen Muslim ignoriert wird.

Die Europäische Union finanziert eine Fernsehsendung namens „Die Stars“, die ihren Zuschauern erzählte, dass die Größe „Palästinas“ 27.000 Quadratkilometer beträgt – ein Gebiet, dass ganz Israel einschließlich Tel Aviv,Jaffa, Hadera, Haifa, Petah Tikva einschließt. Die Sendung beschreib Nazareth als eine „palästinensische Stadt“. Die Flagge der Europäischen Union wird stolz die ganze Sendung über während der ersten Staffel von „Die Stars“ hinter dem Moderator zur Schau gestellt.

Eine der neuesten Ausgaben von Zayzafuna, dem PA-Magazin für Kinder, beinhaltete einen von einem Mädchen eingereichten Aufsatz, in dem Adolf Hitler bewundert wird, weil er Juden tötete. Die von Palestinian Media Watch aufgedeckte Story zeigt ein Mädchen, das im Traum Hitler fragt: „Bis du derjenige, der die Juden tötete?“ Hitler antwortet: „Ja. Ich tötete sie, damit ihr alle wisst, dass ihr eine Nation seid, die überall in der Welt Zerstörung verbreitet.“ Zayzafuna wird von der UNESCO mit Sitz in Paris und der Stiftung MDG Achievement finanziert, einer weiteren UNO-Stiftung, die ihr Geld von der spanischen Regierung bekommt.

Vor siebzig Jahren mussten die Europäer die Juden zusammentreiben und sie zum nächsten Bahnhof bringen. Heute müssen sie bloß ein Schulbuch oder eine Fernsehsendung finanzieren und aus 3.299km (die Entfernung von Brüssel nach Jerusalem) einen Scheck ausstellen. Das ist eine sauberere und bequemere antijüdische Politik, die jeder rationalen Teufelsaustreibung standhält.

Wir werden eines Tages nicht überrascht sein, wenn die neuen Europäer unter dem europäischen Banner versuchen werden, die Nachkommen des Holocausts aus dem Land Israel zu werfen. Diese zweite Schoah wird „Frieden und Liebe für Palästina“ heißen.

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