Neuster Grund zum Durchdrehen für Muslime: Bar-Mitzwa-Feiern am Kotel!

8. September 2012 um 13:28 | Veröffentlicht in Jerusalem | Hinterlasse einen Kommentar
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Elder of Ziyon, 3. September 2012

Na, es hat nur 45 Jahre gedauert, aber die Al-Aqsa-Erbe-Stiftung hat dann doch entdeckt, dass viele 13-jährige jüdischen Jungen ihre Bar Mitzvah am Kotel* feiern.

Und wie üblich flippen sie aus. (Die automatische Übersetzung ist ziemlich lustig, also lasse ich einige der bizarren Übersetzungen drin.)

Die Aqsa-Erbe-Stiftung veröffentlichte Montag, 03.09.2012 eine Stellungnahme, in der es heißt, dass die israelische Besatzung neue Wege erfindet Monumente und den islamischen Waqf in Jerusalem und den Bereich um die Al-Aqsa-Moschee zu judaisieren.

Vor kurzem haben sie die so genannte „biblische Taufe an der Klagemauer“ aufgestockt, eine kostenlose Feier für jüdische Jugendliche aus dem ganzen Land, die direkt vom Premierminister finanziert wird. Die „Aqsa-Stiftung“ sagte, solche Feiern seien dazu gedacht die von der Klagemauer direkt mit der Al-Aqsa-Moschee verbundenen wichtigsten Monumente zu judaisieren. Sie machte geltend, dass die Klagemauer ein integraler Bestandteil der Al-Aqsa-Moschee ist.

Nach Angaben von Beobachtern der „Aqsa-Stiftung“ hat es kürzlich viele Konzerte gegeben, die an der Buraq unter dem Titel „Pubertätskonzerte an der Klagemauer“ veranstaltet wurden, was man auch kostenlose „biblische Taufe an der Klagemauer“ nennen könnte. Sie stellten Konzerte für das Erwachsenendasein für junge Juden aus allen Regionen, aus Jerusalem und darüber hinaus, auf die Beine, wofür sie einen privaten Bus organisieren, der Familienmitglieder, einschließlich junger Juden, die damit feiern, dass sie das Alters von 13 Jahren erreichen, die vor das Mughrabi-Tor gefahren werden, wo sie Tänze und Gesang und biblische Hymnen abhalten und dann in den Bereich des Buraq innerhalb der Klagemauer gelassen und dort „mit der Thora getauft“ werden und eine „Reise-Thora – den Tanach“ tragen und auf den Plätzen tanzen und dann in die Synagoge gegenüber der Al-Aqsa-Moschee eingelassen werden.

Die Kosten dieser „Taufe“ übernimmt der so genannte „Fond zur Unterhaltung des Erbes der Westmauer“ – eine regierungseigene Firma, die direkt dem Büro des israelischen Premierminister unterstellt ist und die durch eine Extra-Internetseite beworben wird, einschließlich Erklärungen für die Feier, Videoclips und einem Fotoalbum.

Die Fotos, die sie nutzen um diesen furchtbaren Trend zu illustrieren, stammen von einem privaten Fremdenführer, der sich in Bar Mitzwas am Kotel spezialisiert.

Die Internetseite, auf die sie verweisen, ist nach meinem Dafürhalten wohl diese der Western Wall Heritage Foundation (Westmauer-Erbe-Stifung). Ich glaube nicht, dass sie vom Büro des Premierministers finanziert wird.

Diese Presseerklärung wird überall in den arabischen Medien verbreitet, von Ägypten bis in die Vereinigten Arabischen Emirate.

Schon die Vorstellung, dass  Juden seltsame Pubertätsrituale vor dem Kotel ausüben – mit Gesang, Tanz und Thora-Rollen – berührt offenbar einen wunden Punkt.

* Kotel = Westmauer des Tempelberg-Plateaus, im Westen meistens „Klagemauer“ genannt.

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