Hamas-Führer sagt, wie toll es in Gaza ist – keine Besatzung, boomende Wirtschaft, bequemes Reisen

20. September 2012 um 16:25 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Medien+Nahost, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Elder of Ziyon, 16. September 2012

Die mainstream-Medien, NGOs und die UNO beschreiben den Gazastreifen als:

·       von Israel besetzt

·       belagert

·       ein wirtschaftliches Chaos, das auf Hilfe von außen angewiesen ist

·       ein Gefängnis, das niemand ohne Israels Erlaubnis betreten oder verlassen kann

Hamasführer Mahmud Zahar erzählt den arabischen Medien etwas ganz anderes:

Sieben Jahre, nachdem sich Israel vom Gazastreifen abkoppelte, haben sich einige Dinge sowohl auf der politischen als auf der wirtschaftlichen Ebene geändert, sagte der offizielle Hamas-Vertreter Mahmud Zahar am Freitag.

Gegenüber Ma’an versicherte Zahar: „Der Gazastreifen ist frei von Besatzung und die Zusammenarbeit mit der Welt außen ist einfacher, während Besucher aus aller Welt die Küstenenklave besuchen.“

Er sagte, die wirtschaftliche Lage habe sich deutlich verbessert und der Gazastreifen wurde in mehreren Bereichen selbstständig, weil Land in ehemaligen israelischen Siedlungen bepflanzt wurde. „Wir sind in mehreren Bereichen selbstständig, außer bei Rohbenzin und Strom.“

Nach Kommentaren zu den Protesten in der Westbank gegen die sich verschlechternden wirtschaftlichen Zustände gefragt, sagte Zahar, das sei ein natürliches Ergebnis wirtschaftlicher Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten und Israel, die die palästinensische Wirtschaft vollständig kontrollieren.

Der Hamas-Offizielle prahlte, dass die wirtschaftlichen Zustände im Gazastreifen viel besser sind als in der Westbank; „die Menschen im Gazastreifen erhalten ihre vollen Gehälter und alles Geld, das die Regierung in Ramallah überweist, geht nur an Unterstützer der Fatah.“

Auf die Frage, ob er glaubt oder nicht glaubt, dass die palästinensische Autonomiebehörde wirklich kollabiert ist, sagte Zahar, der Ersatz sei bereit. „Das Widerstandsprogramm, das ursprünglich von der PA ersetzt wurde, ist bereit“, sagte er.

Natürlich ist Zahar auch ein Lügner. Die Arbeitslosenquote im Gazastreifen bleibt höher als in der Westbank und es gibt dort keine persönlichen Freiheiten. Fakt ist: Nach Angaben der Palestine Press Agency versuchen Hunderte junger Gazaner verzweifelt nach Europa umzuziehen – einige bitten sogar wegen der Hamas-Strolche um politisches Asyl – und die Hamas hält sie von der Abreise ab.

Warum aber drängen die Medien danach jede Äußerung oder jeden Bericht hinauszuposaunen, die sagen, der Gazastreifen sei eine humanitäre Katastrophe unter brutaler israelischer Besatzung und ignorieren Äußerungen der Führer von Gaza, die das Gegenteil sagen?

Die schlimme Gaza-Idee ist offensichtlich attraktiver als ehrliche Berichterstattung.

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