Der Verrat der Araber an den Palästinensern

19. Oktober 2012 um 11:39 | Veröffentlicht in Araber, Geschichte, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Robert Werdine, Times of Israel, Oct. 12, 2012

Philippe Assoulines jüngster Beitrag hier in der Times of Israel zum Thema jüdische Flüchtlinge hat mich sehr bewegt, so wie mich auch Lyn Julius‘ Respekt einflößende und Nachdenken provozierende Beiträge zum Thema bewegt haben. Beim Lesen von Assoulines Text sehe ich, dass er ein wenig diskutiertes Thema berührt hat, das ich hier ein wenig ausführlicher entwickeln möchte: die Rolle der arabischen Staaten bei der Schaffung und Anstiftung der Flüchtlingskrise von 1948.

Die palästinensisch-arabische Führung zur Zeit der Verabschiedung des Teilungsplans im November 1947 war in ihrer Beschaffenheit größtenteils lokaler Art und stammesbedingt, was einen der Hauptfaktoren des Flüchtlings-Exodus ausmachte: die Flucht so vieler ranghoher Funktionäre.

So sagte Hochkommissar Sir Alan Cunningham in Frühljahr 1948:

Sie sollten wissen, dass die kollabierende arabische Moral in Palästina in gewissem Maße der zunehmenden Tendenz derer zuschulden kommt, die sie  dazu  brachten das Land zu verlassen… Zum Beispiel ging der Bürgermeister von Jaffa vor zwölf Tagen in einen viertätigen Urlaub und ist seitdem nicht zurückgekehrt; und die Hälfte des Nationalkomitees ist weg. Die arabischen Mitglieder der Stadtverwaltung haben Haifa vor einiger Zeit verlassen; die beiden Führer der Arabischen Befreiungsarmee sind während des letzten Kampfs fortgegangen. Jetzt ist der oberste arabische Richter gegangen. In allen Teilen des Landes hat sich die Effendi-Klasse während eines beträchtlichen Zeitraums in großen Teilen verdrückt und das Tempo nimmt zu.

Arif al-Arif, ein prominenter arabischer Politiker der Mandatszeit, beschrieb die damals vorherrschende Atmosphäre:

Wo immer man durch das Land kam, hörte man denselben Kehrvers: „Wo sind die Führer, die uns den Weg zeigen sollten? Wo ist der AHC? Warum sind seine Mitglieder zu einer Zeit in Ägypten, in der Palästina, ihr eigenes Land, sie braucht?“

Dieser klägliche und führungslose Zustand im arabischen Palästina in den auf die Teilungsabstimmung folgenden Monaten verlangt einiges an Erklärung. Der Mufti, Hadsch Amin al-Husseini, war bei den Palästinensern weithin verhasst und gefürchtet; man sollte herausgestellen, dass die Opfer des Muftis seit den 1920-er Jahren überwiegend Araber waren, nicht Juden. Ende der 1920-er, Anfang der 1930-er ging der Mufti daran Gegner zu ermorden und einzuschüchtern, um seinen Einfluss und seine Macht in ganz Palästina zu konsolidieren – praktisch dieselben Methoden, die Al Capone nutzte, um seinen Griff auf Chicagos damalige Unterwelt zu festigen. Die Mord- und Einschüchterungskampagne des Mufti konzentrierte sich am stärksten auf arabische Moderate, die friedliche Koexistenz mit den Juden betrieben oder anstrebten. Bis 1947 hatte Husseinis Terror der vorhergehenden Jahre gegen die Opposition der Nashashibis und andere die Rivalen weitgehend aus Machtpositionen eliminiert. Obwohl der Mufti Palästina während der Revolte der späten 30-er Jahre verließ und er dort nie etwas hatte, das man als Anhängerschaft bezeichnen konnte, hatte er überall in Palästina immer Vertreter und Unterstützer, die ihm und seinem Bruder direkt unterstanden. Für die britische Mandatsregierung waren der Mufti und sein Bruder diejenigen, mit denen Atlee und Cunningham verhandelten.

Doch Ende 1947 war das arabische Palästina weitgehend führungslos. Es stimmt, dass das AHC – soweit vorhanden – anscheinend die anerkannte Führung war, doch die Wahrheit ist, dass die anderen arabischen Führer den Mufti einfach überstimmten und ausgrenzten, wenn es ihnen passte – und das war oft so. Es gab also viele Fäden, die in Palästina von außen zogen und die Macht aushebelten; allem Anschein nach nahmen viele Palästinenser die Aktivitäten der Mächte draußen und ihrer Milizen übel, durch die sie in den Konflikt hineinzogen wurden; und das intensivierte sich, als die arabischen Mächte begannen den Krieg zu verlieren.

Die Desillusionierung der Flüchtlinge über ihre en masse fliehenden Führer und die übrigen Araber wird weiterhin in einem Artikel der New York Times mit Datum vom 2. Mai 1948 und der Überschrift „Despair is Voiced by Araber Refugees: Evacuees from Palestine say Jews Crash Through Weak Resistance by Volunteers“ (Arabische Flüchtlinge äußern Verzweiflung: Aus Palästina Evakuierte sagen, Juden durchbrachen schwachen Widerstand von Freiwilligen). Der Artikel berührt ein unangenehmes und wenig diskutiertes Thema: die Wut und die Verbitterung der Flüchtlinge, die sich nicht nur gegen die Nichteignung und den Wahnwitz ihrer eigenen Führer richtete, sondern auch ihre Wut und ihr Misstrauen gegenüber ihren arabischen Brüdern in den umgebenden Staaten. In dem Artikel heißt es:

Gerede, dass arabische Regierungen Palästina retten, klingt wie ein weiterer Fall von zu wenig, zu spät… Die Arabische Befreiungsarmee von Yarmuk wurde von den Flüchtlingen als Sammelsurium von Abenteurern, Taugenichtsen und Sonntagsrednern beschrieben, die niemals mehr als 3000 an Zahl waren und sich auf die palästinensischen Dorfbewohner als Kanonenfutter verließ.

Die berichtete Vereinbarung von fünf arabischen Staaten, den zionistischen Staat auszulöschen, trifft bei den Flüchtlingen auf Skepsis. In einer Atmosphäre der Desillusionierung weisen sie darauf hin, dass zum so genannten Arabischen Kriegsrat der fünf Staaten, der sich letzte Woche in der transjordanischen Hauptstadt Amman traf, kein palästinensischer Araber gehörte.

Die Skepsis und die Wut waren wohl stichhaltig. Efraim Karsh hat dazu geschrieben:

Selbst die ultimativen Kriegsopfer – die Überlebenden von Deir Yassin – entkamen nicht ihrem Teil der Demütigungen. Nachdem sie im Nachbardorf Silwan Zuflucht fanden, lagen sie sich bald mit den dortigen Bewohnern in den Haaren; das ging so weit, dass am 14. April, nur fünf Tage nach der Tragödie, sich eine Delegation aus Silwan an das Jerusalemer Büro des AHC wandte und forderte, dass die Überlebenden in andere Orte verlegt werden. Es gab keine Hilfe für die Verlegung.

Einige Orte lehnten die Annahme von Flüchtlingen kategorisch ab; sie hatten Angst die bestehenden Ressourcen würden überansprucht. In Akko verhinderten die Behörden, dass die aus Haifa geflohenen Araber von Bord gingen; in Ramallah organisierte die vorwiegend christliche Bevölkerung ihre eigene Miliz – nicht so sehr zur Bekämpfung der Juden, als zur Abwehr der neu ankommenden Muslime. Viele nutzten das Leid der Flüchtlinge unverfroren aus, besonders indem sie sie bei so grundlegenden Notwendigkeiten wie Transport und Unterkunft ausnahmen.

Karsh zitiert die oben angeführten Beobachtungen von Sir John Troutbeck, dem Kopf des britischen Middle East Office in Kairo (und kein Freund Israels oder der Juden) während einer Untersuchungskommission im Juni 1949 in Gaza. Die Flüchtlinge, sagte Troutbeck,

bringen keine Bitterkeit den Juden gegenüber zu Ausdruck (übrigens auch nicht gegen die Amerikaner oder uns), sie sprechen mit äußerster Bitterkeit von den Ägyptern und den anderen arabischen Staaten. „Wir wissen, wer unsere Feinde sind“, sagen sie und sie beziehen sich auf ihre arabischen Brüder, die – so erklären sie – sie unnötig zum Verlassen ihrer Häuser überredeten… Ich hörte sogar, wie gesagt wurde, dass viele der Flüchtlinge die Israelis willkommen heißen würden, würde diese kommen und den Distrikt übernehmen.

Es geht nicht darum, dass die Flüchtlinge die Juden nicht für ihr Leid verantwortlich machten; das taten sie. Aber diese Momentaufnahme durch den Artikel der NYT und Karshs Zitat von Sir John Troutbeck offenbaren ein komplexeres Bildnis der damaligen Gefühle der Flüchtlinge, das wir selten sehen: ihre Gefühle, von ihren Führern und Mitarabern verraten und im Stich gelassen worden zu sein und die oft schäbige Behandlung, die sie durch diese erfuhren.

Schon ganz von Anfang an wurde ihnen nie erlaubt bei den Aktivitäten der Mufti-Milizen oder der Arabischen Befreiungsarmee mitzureden, die ihr Leben zerrütteten und ihren Lebensunterhalt vernichteten; welche Einwände auch immer sie aussprachen hätte beim Mufti wie bei Mitgliedern der Arabischen Liga sehr wenig Gewicht gehabt; beide gingen einfach rücksichtslos über sie hinweg. Es war unwahrscheinlich, dass die Staaten, die niemals auch nur die geringste Absicht hatten ein unabhängiges Palästina zu gestatten und später die Westbank annektierten und den Gazastreifen besetzten und manchmal gewaltsam jede Andeutung unabhängiger nationaler palästinensischer Ansprüche unterdrückten, solchen Überlegungen nachgeben würden.

Ich weiß ehrlich nicht, ein wie großer Prozentsatz der Palästinenser die Teilung und/oder eine friedliche Koexistenz mit den Juden ablehnten, aber die Repräsentanten der Jewish Agency sagten dem UNO-Sicherheitsrat am 19. März 1948: „Wenn man sie in Ruhe ließe, wären beträchtliche Teile der palästinensischen Araber bereit (bei der Teilung) zu kooperieren oder sie hinzunehmen, doch diese bewaffnete Intervention durch die (arabischen) Nachbarstaaten veränderte diese Situation komplett.“

Die Kriegsanstrengungen wurden damit nicht von einem vereinten palästinensischen Volk geführt, sondern von Interessenten von außen, die nicht im Geringsten ihren [der Palästinenser] Interessen oder Wünsche Beachtung schenkten und die in der Tat offen die Kontrolle Palästinas für sich selbst begehrten. Das spiegelte sich in der intensiven Rivalität zwischen dem Mufti und den Staaten der Arabischen liga, die den Mufti genauso oft kaltstellten und sich über ihn hinwegsetzten, wie sie es mit den Palästinensern taten. Jeder hasste und misstraute dem anderen und beide hatten ihre eigenen Pläne für Palästina.

Nach dem Ablauf der Teilungsabstimmung gab es kontroverse Auseinandersetzungen zwischen dem Mufti und der Arabischen Liga darüber, wer die arabischen Kriegsanstrengungen führen sollte. Die Husseinis kämpften hart, scheiterten aber dabei zu verhindern, dass die Arabische Befreiungsarmee von einem der bittersten Rivalen des Mufti kommandiert wurde, Fawzi al-Qawuqji. Der Mufti beschuldigte Qawuqji der „Spionage für die Briten, Wein zu trinken und Frauen hinterherzulaufen“. Der Mufti beschwerte sich – zurecht – weiter, dass die ALA seinen Kräften die dringend benötigten Waffen und Nachschub verweigern würde, obwohl er es schaffte die Ernennung zweier seiner Protégés in die Jaysh al-Jihad al-Muqaddas („Armee des heiligen Krieges“) sicherzustellen: Abd al-Qader al-Husseini (ein Cousin des Mufti), den Kommandeur der Jerusalem-Front und Hasan Salame, Kommandeur der Lydda-Front. Die Husseinis betrachteten die Arabische Befreiungsarmee (und ihren Kommandeur Fawzi al-Qawuqji) als Konkurrenten ihrer eigenen Anstrengungen; ein Gefühl, das auf Gegenseitigkeit beruhte: Die Arabische Liga hatte die Arabische Befreiungsarmee exakte dazu aufgebaut, um den Plänen und dem Einfluss des Mufti entgegenzuwirken. Abdallah von Jordanien baute seine eigenen Streitkräfte auf (die Arabische Legion), um sowohl die des Mufti als auch die Arabische Befreiungsarmee auszubremsen; und Faruk von Ägypten stellte sich gegen den Mufti, Abdallah und die Befreiungsarmee und sagte: „Die Araber wollten alle drei loswerden: den Mufti, Abdallah und Qawuqji.“

Welch ein ergreifendes Bild innerarabischer Einheit und Entschlossenheit!

Diese miteinander ringenden Egos und Ambitionen, die oft dazu führten, dass der Mufti und die Staaten der Arabischen Liga gegeneinander arbeiteten und so viel dazu beitrugen die arabischen Kriegsanstrengungen zu behindern, waren ein unbezahlbares Geschenk für den Jischuw, als der Krieg weiter ging.

Es ist daher äußerst wichtig sich daran zu erinnern – und nie zu vergessen – dass die Ereignisse, die zur Flucht der Flüchtlinge führten, sich nicht im leeren Raum abspielten. Die Araber waren aus Palästina schon vor dem Ausbruch der Gewalt nach der Teilung geflohen. Sicher, später, nach Deir Yassin und den hysterischen Radiosendungen, die das Ausmaß dessen, was tatsächlich geschehen war, übertrieben, wurde Panik gesät und (unabsichtlich) die Flucht der Flüchtlinge beeinflusst, aber die Gewalt der Kämpfe in den Städten und Dörfern – insbesondere ihre Intensivierung vom April an – spielte die Flucht so vieler hochrangiger arabischer Funktionäre und der beinahe totale Zusammenbruch der Dienste auch eine Rolle beim Exodus der Flüchtlinge während des Kriegs von 1948.

Damit soll nicht abgestritten werden, dass es keine Vertreibungen aus Lydda und anderen Orten gab; es gab sie, aber die Zahl der Vertriebenen war verglichen mit der Gesamtzahl gering; die meisten davon fanden im Zusammenhang mit den Kämpfen von Dorf zu Dorf statt, die jede Örtlichkeit zu einem jeweiligen und potenziellen Schlachtfeld machten – etwas, das angesichts der Verflechtung der jüdischen und arabischen Bevölkerungszentren unvermeidlich war. Ganz Palästina war in diesen Tagen Kriegsgebiet und die palästinensisch-arabische Gesellschaft war damals allgemein immer von einer ein Stück weit brüchigen und unzusammenhängenden Politik geleitet worden; sie kollabierte einfach unter der Belastung durch den Konflikt, so wie auch zahllose andere Gesellschaften in Europa während des Zweiten Weltkriegs. Wenn der Krieg dein Dorf heimsucht, dann ist es nur menschlich ihm aus dem Weg zu gehen, bis er vorbei ist.

Die Versuche die Ereignisse von 1948 in eine Gräueltat umzuschreiben, die die geplante, gewollte ethnische Säuberung von mehr als einer Dreiviertel Million Palästinenser darstellt, ist eine Verzerrung der Geschichte und eine Verleumdung des Staates Israel. Wären die Araber 1947 einen Kompromiss eingegangen und hätten der Gründung eines Palästinenserstaats zugestimmt, hätte es keinen Krieg und keine Flüchtlingskrise gegeben. Und das weiß jeder. Die Versuche ein tragisches, komplexes historisches Ereignis auf eine simplizistische, einseitige Karikatur zu reduzieren, ist Zeugnis dafür, wie Politik und Ideologie das Schreiben, Lesen und die Interpretation von Geschichte verschmutzt und verzerrt haben und das weiter tun.

Die arabischen Führer unternahmen allesamt ihren Kreuzzug zur Unterdrückung der Geburt des entstehenden jüdischen Staates mit einem Auge dafür, so viel von Palästina für sich selbst abzugreifen, wie sie erobern konnten; das Ganze mit totaler Missachtung dessen, was dieser Krieg bedeuten würde und ohne jedes Interesse für das, was er für die Araber Palästinas bedeutete, deren Dörfer genau das Schlachtfeld sein würden, auf dem der Krieg ausgekämpft wurde. Das palästinensische Flüchtlingsproblem war der Erzeuger des arabisch-israelischen Konflikts, wie wir ihn kennen und im Verlauf der Jahre sollte das durch den Krieg geschaffene Flüchtlingsproblem immer wieder ein Katalysator für Konflikt und Instabilität sein: für den Grenzterrorismus, der zu den Kriegen von 1956 und 1967 führte, den Abnutzungskrieg, die Beinahe-Vernichtung der haschemitischen Monarchie 1970, den Yom Kippur-Krieg, die Destabilisierung des Libanon von Mitte der 1970-er bis Ende der 1980-er Jahre und natürlich die beiden Intifadas.

Das Schweigen und die Gleichgültigkeit der UNO und dem Großteil der „Menschenrechts“-Gemeinschaft gegenüber der weiterhin erfolgenden Ausnutzung der Palästinenser und dass sie den Terroristen und Verweigerern helfen und sie anstiften und dass deren Agenden ans Leiden der Palästinenser angebunden sind, ist nichts weniger als skandalös. Menschen, deren Gewissen zu Empörung und Protest an Siedlungen auf leerem Land in der Westbank provoziert werden, die sich aber lässig und schweigend ansehen, wie jede Menge Menschen in verwahrlosten Flüchtlingslagern seit Jahrzehnten in erzwungenem Elend hausen, haben selbst den Anschein moralischer Seriosität verwirkt und machen sich selbst schädlicher Relativierung schuldig.

Es ist möglich sich das auf den Kopf gestellt oder von der Seite her anzusehen und doch wird alles auf dies reduziert: Es hätte keine Flüchtlingskrise gegeben, wenn es keinen Krieg gegeben hätte; und es hätte keinen Krieg gegeben, wenn die umliegenden arabischen Staaten die Teilung nicht abgelehnt hätten. Von dem Augenblick an, an dem die Vollversammlung sie verabschiedete, haben die arabischen Staaten buchstäblich ihre gesamte Politik daraufhin organisiert jeden jüdischen souveränen Staat, wie immer er auch bezüglich seiner Größe aussehen mag, abzulehnen und ihn nach seiner Gründung zu delegitimieren und zu zerstören. Stellen Sie sich nur vor, was die Araber und die Juden in Palästina alles für einander in Frieden und Freundschaft hätten sein können und wie das Leben der Palästinenser und der anderen Araber heute aussehen würde, hätten sie sich entschieden in Frieden zu leben und die Teilung zu akzeptieren, statt ihr Leben, ihre Ressourcen und Energie und Talente der Versenkung in den Trichter dieser verheerenden, sinnlosen und destruktiven Besessenheit zu widmen. Der Gedanke, was hätte gewesen sein können und was verloren worden ist, ist fast zu schmerzhaft, als dass man ihn in Betracht ziehen möchte.

Der Text von Philippe Assouline, auf den Werdine verweist, steht auf Deutsch hier.

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