Stoff für’s Hirn

30. Dezember 2012 um 10:19 | Veröffentlicht in Lesen! | 1 Kommentar

DER SPIEGEL von 1967 war doch eine ganz andere Sache als der von heute. Was Augstein damals noch wusste, wollte er später nicht mehr kennen. Und was historische Fakten sind, wird heute geleugnet. Nicht nur vom SPIEGEL. Die Welt hat ein verdammt schlechtes Gedächtnis – weil sie es haben will.

Das Pack schweigt – das Gutmenschenpack der Friedenshetzer nämlich. Broder hat mal wieder die Proportionalität der Aufregung analysiert, was ja im Grunde genommen sehr einfach ist: Israel guckt schief einen Araber schief an – die Welt kreischt, die Friedenshetzer toben. Araber massenmorden zivile Araber (die vor einer Bäckerei Schlange stehen) – Schweigen im Walde, in der Stadt, auf dem Land, in den Medien.

Der nächste Fall von „Mut“ und angeblichem Gegen-den-Strom-Schwimmen kommt aus Bremen, wo die israelische Historikerin Yfaat Weiss für etwas geehrt wird, was sie gar nicht getan hat. Aber Hauptsache, die deutsche Wahrnehmung Israels als Unrechtsstaat historischen Ausmaßes bekommt wieder Futter, so gelogen (von den Preisverleihern) das auch sein mag. Und so falsch die Falschdarstellung der Historikerin auch rezipiert wird.

Das Simon-Wiesenthal-Zentrum hat die Top-Ten der antisemitischen und antiisraelischen Verunglimpfungen veröffentlicht. Ein Deutscher hat es auf Platz 9 geschafft. Jakob Augstein ist also nicht nur ein „Salon-Antisemit“ (Broder), sondern einer der übelsten Antisemiten der Welt.

Die Generation Facebook als nützlicher Idiot islamistischer Fundis – Christian Ortner analysiert die ägyptische Revolution wie den Arabischen und zieht historische Vergleiche, die zeigen, dass der Verlauf nicht überraschen sollte.

Englischsprachiges:
Eltern verhinderten Propaganda für den Islam durch norwegische Pastorin zu Weinachten.
Weihnachten im Heiligen Land vor 100 Jahren (viele Fotos)

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1 Kommentar »

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  1. Für die Vollständigkeit: H.M. Broder hat seine Einschätzung, J. Augstein sei ein „Salon-Antisemit“, schon im September ausdrücklich zurückgenommen und den bekannten Judenkritiker – bislang unwidersprochen – u.a. zur„antisemitischen Dreckschleuder“ befördert.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/ein_lupenreiner_antisemit_eine_antisemitische_dreckschleuder/


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