Die Angst der Deutschen vor der Freiheit

6. Juni 2013 um 12:19 | Veröffentlicht in Anmerkungen, Deutschland, Klartext | 1 Kommentar

Bundespräsident Gauck hat mal einen Satz von sich gegeben, der eigentlich selbstverständlich sein sollte, aber – wie Cora Stephan richtig anmerkt – „in jeder Talkshow Erregung garantiert“. Warum? Er lautet: „Freiheit ist nicht verhandelbar.“ Das geht in unserem Land nicht. Weil „‚Freiheit wovon‘ nicht reicht, wenn ihr die Sinngebung einen edlen Zweck fehlt, also keine ‚Freiheit wozu‘ ist.“ Freiheit darf in Deutschland kein Selbstzweck sein, hieß es sogar in der WELT. Sie müsse irgendwie nützlich sein und zwar für andere als das Individuum selbst.

Das kenne ich. Das durchzieht offenbar das Selbstverständnis des Michel. Vor einigen Jahren absolvierte ich einen Sprachkurs, in dem irgendwann mal wieder über die Zukunft diskutiert werden sollte (in der Fremdsprache, als Aufgabe). Dazu bekamen wir mehrere Möglichkeiten, unter denen wir uns eine aussuchen sollten, die den anderen vorzustellen war und begründet werden sollte. Thema war: Was wird unser Leben am in der (nahen) Zukunft am meisten verändern?

Die anderen Teilnehmer wählten – unisono – das Thema „Umwelt“. Die Umweltveränderungen werden unser Leben und unser Verhalten am meisten verändern. Hm, fragte ich: War das nicht schon vor 30 Jahren behauptet worden? Und was hat sich in eurem persönlichen Leben wirklich verändert? Was macht ihr tatsächlich anders als früher? Fahrt ihr weniger Auto? Verbraucht ihr weniger Strom? Habt ihr Waschmaschinen abgeschafft? Heizt ihr nicht mehr mit der Zentralheizung? Fahrt und fliegt ihr nicht mehr in Urlaub?

Das waren alles keine Fragen, die auch nur ansatzweise überzeugten. Nein, die Umweltveränderungen sind das, was das persönliche Leben am meisten verändert und verändern wird. Welche Auswirkungen z.B. das Handy auf das persönliche Leben hat – geschenkt, das war nicht weiter von Bedeutung. Das Internet? Ja, schon, aber es kann der Umweltproblematik nicht das Wasser reichen. Basta.

Der Deutsche schlechthin – die Deutschin natürlich auch – ist ein Herdentier. Das war als Untertan im Kaiserreich so; das war auch zur Nazizeit so; das ist auch heute noch so. Es gibt Führungstruppen, die bestimmen, wie die Deutschen zu denken haben und schon rennt (fast) das ganze Volk hinterher. Der Michel sucht sich das zwar ein wenig aus, aber dann rennt er dem wie die Lemminge nach. Sollte das ins Abseits führen oder gar in einen Abgrund – dann war’s keiner Schuld. Was davon abweicht, ist zu frei und damit verboten. (Verbieten können sie in Deutschland noch besser als hinterherrennen, aber das geht meistens Hand in Hand.)

Selbstständigkeit und Freiheit? Nur im Rahmen dessen, was das Kollektiv gestattet. Persönliche Freiheit gar – huch, das geht aber nun gar nicht. Das würde Unabhängigkeit bedeuten und das wäre für das Kollektiv schlecht, von dem man gefälligst abhängig zu sein hat. (Wundert sich irgendjemand, dass Kommunismus wie auch Nationalsozialismus in Deutschland entwickelt wurden?)

Das ist aber auch eine schöne Hängematte. Wer sich im Kollektiv verkriecht und die persönliche Freiheit hintan stellt, hat keine echte Verantwortung zu tragen und kann es sich bequem machen. Und diese Bequemlichkeit ist arg bedroht, wenn mehr Freiheit gefordert wird. Geht dann etwas schief oder gelingt nicht so gut, wie gehofft, kann niemand sonst die Verantwortung zugeschoben werden – sich persönlich zu verkalkulieren und niemand anderen zu haben, der verantwortlich ist, geht gar nicht beim Michel. Andere, am besten „die Gesellschaft“ müssen verantwortlich gemacht werden können, sonst ist die Bequemlichkeit nicht mehr vorhanden und man müsste ja vielleicht etwas bei sich selbst ändern.

Nein, Freiheit – echte Freiheit, die Verantwortung für das eigenen Selbst und das eigene Schicksal mit sich bringt – macht dem Michel Angst. Das geht in Deutschland nicht. Und deshalb ist eine bundespräsidiale Äußerung, die Freiheit als nicht verhandelbar bezeichnet, nicht akzeptabel. Deshalb ist Kritik am Islam nicht erlaubt, denn die ist ein Ausweis von Freiheitsliebe. Deshalb darf kein Hausunterricht stattfinden, denn der Staat, „die Gesellschaft“ hat zu bilden, nicht irgendwer persönlich – das wäre zu viel Freiheit und zu wenig kollektive Beeinflussung. Deshalb wird nicht tatsächlich zu unabhängigem Denken gebildet, sondern ein Konsens verlangt, der dazu erzieht, dass alle dieselbe Richtung einschlagen; Abweichler müssen eingenordet werden oder sie werden ausgegrenzt und ihre Existenz nach Möglichkeit vernichtet.

Unsere „Alternativen“ sind da keine Alternative. Sie sind genauso, denn auch sie sind keine Individualisten, sondern handeln im Kollektiv. Wer bei ihnen nicht im Kollektiv mitmacht, wird auch ausgegrenzt und aus ihren Kreisen vertrieben. Keine Chance auf persönliche Verantwortung und Freiheit, ohne dass das ausschließlich dem Kollektiv dient.

„Freiheit ist nicht verhandelbar“ – wo kämen wir da hin? Das entzieht der Regierung von oben die Grundlage; das gefährdet die EUropa-Verlockungen; das negiert die UNO-Weltregierungs-Vorstellungen. Kein Wunder, also, dass dieses kleine, robuste, widerborstige, sich nicht auf- und ergebende Land da an der Ostküste des Mittelmeeres in Deutschland nicht wirklich gut ankommt. Die verdammten Juden sind nicht bereit sich vorschreiben zu lassen, wie sie sich vernichten zu lassen haben, damit man sie hinterher mit Krokodilstränen betrauern kann.

Der Michel hat Angst vor der Freiheit. Sie nimmt ihm die Hängematte, sie mutet ihm Verantwortung für sich selbst zu. Freiheit ist furchtbar in Deutschland. Dass Freiheit die Freiheit vor allem des Individuums ist, ist dem Deutschen weitgehend fremd. Und das findet er/sie auch gut so.

Man lese Frau Stephans Gedanken in dem oben verlinkten Text. Sie hat Recht. Vollkommen. Leider. Aber vielleicht fangen ja auch der eine oder die andere an sich das zu Herzen zu nehmen, was sie da schreibt. Die deutschen Kollektive haben noch nie in die Zukunft geführt, sondern für Statik, Rückschritt und Untergang gesorgt. Siehe die kommunistischen Länder (einschließlich der Länder des „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“) oder das Dritte Reich. Oder inzwischen die EU. Wozu Freiheit? Echte, persönliche, individuelle Freiheit? Weil das der Antrieb des tatsächlichen Fortschritts, der Weiterentwicklung und der Zukunft ist. Sie ist nicht verhandelbar, weil sie letztlich dafür sorgt, dass „die Gesellschaft“ überhaupt eine Zukunft hat. Und damit dem Ganzen dient.

So geht’s natürlich gerne auch

7. Mai 2013 um 13:07 | Veröffentlicht in Anmerkungen | 1 Kommentar
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Freitag kam ich nach Hause und hatte zwei Pakete im Flur stehen. Und dann lag auf der Treppe noch eine Karte: Ab dem nächsten Tag könnte ich eine Sendung in der Post-Filiale abholen, da wäre ein Einschreiben.

Hingefahren, entgegen genommen, unterschrieben – das war das lange erwartete Päckchen von israeli-art.org! Dummerweise mal wieder eine Sendung aus Israel, die der Zoll geöffnet hatte. Genauer gesagt: Das Hauptzollamt Frankfurt/M hatte ein Schreiben angeklebt, weshalb geöffnet wurde (Routine-Stichprobe) und dass das Teil dann fast eine Woche bei ihnen in der Bearbeitung war usw. Die hatten die Ware kontrolliert und „Fantasieschmuck“ festgestellt. Dann hatten sie den Warenwert festgelegt: €118,96, also weniger als die 123,xx, die mir abgebucht wurden. Und so waren €22,60 EUST fällig [„EUst-Wert = Zollwert + zum EUSt-Wert gehörende Kosten ü Abgabenbeträge (Zölle/VSt ohne EUSt)“] Das hatte 2 DinA4-Seiten gekostet. Die nächsten beiden Seiten enthielten weitere Angaben:

- Gestellungsdatum: 26.04.2013
- Vorpapierart: POST
- angewandter Umrechnungskurs: 1,2945

Irgendwo stand noch etwas von „A-Frist“ und 16.05.2013.

Hm. Kein Konto angegeben, gar nichts über Zahlungsart. Was nun?

Dann endlich einen Sachbearbeiter dort am Telefon: „Das hätten die von der Post eintreiben müssen. Wir haben unser Geld schon.“

Danke, DHL, hätte nie gedacht, dass ihr so großzügig seid!

Brauchbare philosophische Weisheit

24. Dezember 2012 um 10:46 | Veröffentlicht in Anmerkungen | 1 Kommentar

Aus Facebook abgekupfert.

Ein Professor stand vor seinem Philosophiekurs und hatte einige Gegenstände vor sich liegen. Als der Unterricht begann, nahm er wortlos ein sehr großes, leeres Mayonnaise-Glas und füllte es mit Golfbällen. Dann fragte er die Studenten, ob das Glas voll sei. Sie stimmten zu, dass es voll war.

Dann nahm der Professor eine Schachtel Kieselsteine und schüttete diese in das Glas. Er schüttelte es leicht. Die Kieselsteine füllten die offenen Bereiche zwischen den Golfbällen. Dann fragte er die Studenten wieder, ob das Glas voll sei. Sie stimmten zu, dass es voll war.

Dann nahm der Professor eine Schachtel Sand und schüttete diesen in das Glas. Natürlich füllte der Sand alles weitere aus. Er fragte erneut, ob das Glas voll sei. Die Studenten antworteten einmütig mit „Ja“.

Der Professor nahm dann zwei Flaschen Bier, die unter dem Tisch standen und schüttete den gesamten Inhalt in das Glas, es wirkungsvoll die Leerräume zwischen den Sandkörnern füllte. Die Studenten lachten.

„Jetzt“, sagte der Professor, als das Gelächter abklang, „möchte ich, dass Sie erkennen, dass dieses Glas Ihr Leben darstellt. Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge – Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde und Ihre Lieblings-Leidenschaften – und wenn Sie alles andere verlören und nur diese verblieben, wäre Ihr Leben immer noch gefüllt. Die Kieselsteine sind die anderen Ihnen wichtigen Dinge wie Ihre Arbeit, Ihr  Haus und Ihr Auto. Der Sand ist alles andere – die Kleinigkeiten.
Wenn Sie zuerst den Sand in das Glas füllen,“ fuhr er fort, „gibt es keinen Raum für die Kieselsteine oder die Golfbälle. Dasselbe gilt im Leben.
Wenn Sie all Ihre Zeit und Energie in die kleinen Dinge stecken, werden Sie nie Raum für die Dinge haben, die Ihnen wichtig sind.
Achten Sie auf die Dinge, die für Ihr Glück entscheidend sind.
Verbringen Sie Zeit mit Ihren Kindern. Verbringen Sie Zeit mit Ihren Eltern. Besuchen Sie Ihre Großeltern. Führen Sie ihre Partnerin aus. Spielen Sie eine weitere Runde Golf. Es wird immer Zeit für den Hausputz bleiben und den Rasen zu mähen.
Kümmern Sie sich zuerst um die Golfbälle – die Dinge, die wirklich wichtig sind. Setzen Sie Prioritäten. Der Rest ist nur Sand.“

Eine der Studentinnen hob die Hand und fragte nach, was das Bier bedeuten sollte. Der Professor lächelte und sagte: „Ich bin froh, dass Sie das fragen. Das Bier zeigt einfach nur, dass es keine Rolle spielt, wie angefüllt Ihr Leben scheinen mag – es gibt immer Raum für ein paar Bier mit einem Freund.“

Die Meinungsdiktatur-Trolle sind mal wieder am Werk

16. Juli 2011 um 16:35 | Veröffentlicht in Anmerkungen, Klartext | 34 Kommentare
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Und sie haben eine neue (?) Masche:

Mann, was sind die Zugriffszahlen in die Höhe geschnellt! Leider muss festgestellt werden, dass das offensichtlich eine Kampagne mieser Charaktere ist, die nur deshalb auf die Einträge zugegriffen haben, um die Texte niederzuwerten. Die echten Leser sollten den Eindruck bekommen, es handle sich um Müll. Die Trolle sehen das sicherlich so. Sie sind keinerlei Fakten zugänglich und in ihren Klischees gefangen – freiwillig, denn sie wollen da ja auch gar nicht raus. Stattdessen werfen sie mit Pauschalisierungen um sich, was sie ja immer anderen vorwerfen. Leute wie ich werden grundsätzlich als Faschist und Extremisten verunglimpft – von Leuten, die immer behaupten, wir würden einzig die Antisemitismuskeule schwingen.

Von nichts eine Ahnung, aber geifern. Bitteschön, ihr geistig Armen, macht das ruhig weiter. Ihr offenbart lediglich eure Blödheit.

Allerdings streiche ich die Bewertungs-Funktion. Ich brauche sie nicht, ich weiß, dass meine Fakten Fakten sind, die euch widerlegen. Meine echten Leser auch. Es ist ein nettes Feature gewesen, aber wenn es nur dazu dient, dass sich Trolle einen abwichsen, dann wende ich es eben nicht mehr an.

Schade eigentlich, dass es solche Leute gibt, die nur destruktiv agieren können. Der Grund ist klar: Sie sind nicht in der Lage zu diskutieren, weil sie keine stichhaltigen Argumente haben. Sie sind nicht in der Lage Fakten zu akzeptieren, die nicht in ihre Ideologie passen. Sie machen anderen Vorwürfe, handeln aber im Gegensatz zu ihren Opfern selbst genau so, wie sie es den anderen Vorwerfen. Sie brauchen ihre Feindbilder, um ihre Terroristenfreunde zu rechtfertigen. Was sie nicht brauchen können: Tatsachen. Was sie nicht brauchen können: Leute, die sich ihnen widersetzen. Die sich ein eigenständiges Denken leisten. Das provoziert sie. Und sie können nur mit Boshaftigkeit agieren. Weil sie in ihrem Denken eingeschränkt sind. Weil ihr Denken nur in ihrer Ideologie funktioniert.

Pauschalisierend verleumden, Hass vorwerfen, Kampagnen fahren – das können sie besonders gut, aber wehe, man weist es ihnen nach. Ihren Schaum vor dem Mund erkennen sie nicht, ihre Bretter vor dem Kopf auch nicht. Dazu sind sie zu verbohrt. Sie versuchen Andersdenkenden den Spaß zu nehmen. Sie spielen sich als Moralpolizei auf und wollen die Meinungsfreiheit einschränken und behaupten dann noch, ihre Opfer würden das tun.

Das ist kommunistisch-totalitäres Verhalten. Lenin und Stalin lassen grüßen. Es ist auch rechtsradikales Denken. Dr. Josef Goebbels lässt grüßen. Herzlichen Glückwunsch, ihr Trolle, hoffentlich betrachtet ihr das nicht auch noch als Lob. Verbohrt genug seid ihr. Ihr seid der Beweis, dass das, was sich heute noch Antifa nennt, das „Anti“ ganz weit weggeworfen hat und dafür das „fa“ weiterentwickelt habt und anwendet. Der Kreis schließt sich. Unterschiede zwischen Linksextremisten und Rechtsextremisten gibt es höchstens noch als Nuancen. Die einen tragen Springerstiefel, die anderen uniformieren sich schwarz (übrigens die Farbe der Faschisten).

Ich werde mich von euch nicht abhalten lassen die Wahrheit zu verbreiten. Ich werde mich auch nicht abhalten lassen Linksfaschisten als Linksfaschisten, Freiheitsfeinde als Freiheitsfeinde und Unterdrücker als Unterdrücker zu bezeichnen. DieMeinungsdiktatur, die ihr durchsetzen wollt, ist totalitär und freiheitsfeindlich. Das zu entlarven wird mir immer ein Vergnügen sein.

Yourish beißt

13. Juni 2010 um 10:20 | Veröffentlicht in Anmerkungen, Friedensinitiativen | 3 Kommentare

10.06.2010:

Tötet den Juden, der den Judenhass der Helen Thomas aufdeckte! Jau, die Ironie kriegen die Unterstützer von Thomas nicht mit, aber der Rabbi bekommt Todesdrohungen.

Benennt euch doch einfach in Palästinensische Propaganda-Times um: Die Times wird zum IHH-Stenografen – sie bringt Interviews mit den Türken von der Mavi Marmara mit Zitaten wie diesem:

Der dritte Soldat erlitt einen Schnitt im Bauch, der seine Magenwand erreichte, aber nicht das Organ selbst. Er war nicht tödlich. Als Arzt würde ich die Art dieser Verletzung nicht erraten wollen, aber sie könnte entweder von der Landung auf einem scharfen Pfosten des Helikopters kommen oder von einem Schlag mit einem Rohr mit einem scharfen Ende. Ich könnte das nicht unterscheiden.

Sch… ja, das wäre der, dem in den Bauch gestochen wurde. Vielleicht sogar der hier. Aber wirklich, hört auf den Doktor. Warum sollten die Türken die Israelis töten wollen? Das war gegen die Logik. Oh-oh.

Die arabische Welt hat einen neuen Helden: einen Türken. Erdogan macht mit seiner Dämagogie weiter, um der Größte Dämagoge zu werden. Er führt derzeit in diesem Rennen vor Mahmud Ahmadinedschad, aber gebt dem Wahnsinnigen Mahmud ein wenig Zeit. Ich bin sicher, er wird früher oder später schon eine weitere antiisraelische Konferenz auf die Beine stellen.

Mann, die haben wirklich seine Nummer: Die Hamas sagt, Obamas Forderung die Gaza-Blockade aufzuheben sei „bedeutungslos“. Sie müssen Geraghtys Kolumne zur Voraussetzung der Obamas-Versprechen-Verfallsdaten gelesen haben. (Nebenbei: Wissen Sie, für eine repressive kommunistische Regierungsmedien-Organisation hat Xinhua immer die besten Nachrichten zu palästinensischen Terrorgruppen, die man einfach nirgendwo anders findet.)

 

Erodiert die Zweistaaten-Lösung? (11.06.2010) 

Mahmud Abbas sagte gestern, dass die Zweistaaten-Lösung erodiert. Es wird allgemein angenommen, dass das heißt, die einzige Opotion sei eine Einstaaten-Lösung. Das Problem ist, dass eine Einstaaten-Lösung niemals möglich war oder sein könnte. Es würde massives Blutvergießen in Israel, dem Gazastreifen und der Westbank geben, sobald irgendjemand versucht einen einzigen Staat zu schaffen. Der daraus entstehende Krieg würde Nationen aus der gesamten Region involvieren, die sich gegen die Juden in dem Versuch zusammenschließen, um sie aus dem Land zu zwingen. Gleichzeitig würden sich die Juden, sehr wahrscheinlich zusammen mit den Bahai und Drusen, wehren, womit sie möglicherweise eine umfangreiche Flucht der Mehrheit der arabischen Bevölkerung erzwungen. Daher würde eine Einstaaten-Lösung nicht ein einen „binationalen demokratischen Staat“ münden, wie er von Befürwortern wie John Mearsheimer beschrieben wird, sondern statt dessen in einen Staat, der von einer einzelnen ethnischen Gruppe dominiert wird, nachdem die andere besiegt wurde und floh. Nein, eine Einstaaten-Lösung ist keine Alternative zur Zweistaaten-Lösung. Niemand würde das realistischerweise zulassen.

Die wahren Alternativen zu einer Zweistaaten-Lösung sind diese:

·         DREIstaaten-Lösung mit einem unabhängigen Gazastreifen, dem eine unabhängige Westbank mit Israel dazwischen gegenüber steht.

·         DREIstaaten-Lösung mit einer unabhängigen Westbank, der ein von Ägypten kontrollierter Gazastreifen mit Israel dazwischen gegenüber steht.

·         DREIstaaten-Lösung mit einem von Ägypten kontrollierten Gazastreifen und einer von Jordanien kontrollierten Westbank oder

·         STAAT-HALBSTAAT-Lösung, bei der der Status quo auf unbestimmte Zeit beibehalten wird.

Es ist an der Zeit, dass das palästinensische Volk erkennt, wie es die Israelis zum größten Teil seit mehr als einem Jahrzehnt erkannt haben, dass eine Zweistaaten-Lösung die einzig gute Lösung für alle Seiten ist.

Aufgegabeltes zu den Terrorschiffern/Yourish beißt

9. Juni 2010 um 21:52 | Veröffentlicht in Anmerkungen, Nahost-Konflikt | 1 Kommentar
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Das soll man nicht für möglich halten, aber es stimmt: Ein kuwaitischer Journalist befindet, dass Israel das Recht hatte, sich gegen die Terrorschiffer zu verteidigen, denn die Typen auf den Schiffen waren gewalttätig und hatten Verbindungen zu globalen und regionalen Terrorgruppen.

Meryl Yourish beißt:

Gaza-Flotte: Weitere Zusammenfassungen (07.06.2010)

Einmal zum Narren gehalten…: Frankreichs Außenminister bietet die EU an, sie könne alle Schiffe inspizieren, die in den Hafen von Gaza einfahcen. Da habe ich zwei Worte für Sie, Monsieur Kouchner: UNSC 1701. Nur für den Fall, dass jemand es vergessen hat: Der Grund, dass Israel die Pufferzone im Libanon verließ, war die Verabschiedung einer UNO-Resolution, die Waffeneinfuhr in den Libanon verbot und UNIFIL-Truppen („U“ steht für „unbrauchbar“) wurden geschickt, um die Pufferzone zu übernehmen. Das Ergebnis? Die Hisbollah ist jetzt Mitglied der libanesischen Regierung und hat mehr, tödlichere und weiter reichende Raketen als je zuvor. Also denke ich, dass Israel diese Angebot der großzügigen EU ausschlagen wird. Wir haben immer wieder gesehen, dass, wenn die Welt anbietet die Kontrolle der Verteidigung der Juden zu übernehmen, Juden sterben.

Nennen Sie mich eine Beraterin Netanyahus: Ich sagte Bibi, er solle zur Untersuchung der Lady Marmelade-Attacked einen internationalen Berater dazufügen. Er hat auf mich gehört.

Der Iran testet das Wasser: Ich glaube, ich lag falsch. Der Iran riecht Blut und schickt die Haie nach Israel. Wir sollten Wetten abschließen, wie viele Revolutionsgardisten auf dem „Helfer“-Schiff sein werden. Ich rate: Alle bis auf ein oder zwei. Keine Chance, dass das gut enden wird, wenn der Iran das Schiff wirklich das Schiff schickt. An Bord werden dann bewaffnete Soldaten sein.

Übrigens – es gab da einen versuchten Terroranschlag vor der Küste von Gaza: Wirklich, glauben die, die israelische Marine sei total beschäftigt damit nach weiteren Blockadebrechern zu suchen? Die Marine tötete mindestens vier Terroristen, die in den Gewässern vor Gaza „übten“. Wie wurden sie von AP beschrieben? „Vier Männer in Taucheranzügen“. Echt. Übrigens, die Al Aqsa-Märtyrerbrigaden wollen für sie verantwortlich sein. Das wäre die Fatah. Israels Friedenspartner. Schyeah. Das kannst du keinem weismachen, Abbas!

Heuchler der Welt, vereinigt euch (09.06.2010)

Die Heuchelei zu Israel ist absolut schwindelerregend. Hier ist Wladimir Putin:

„Solche Aktionen gegen ein ziviles Schiff sind inakzeptabel“, sagte Putin nach dem Treffen. „Dieses Handeln in internationalen Gewässern sind besonders Besorgnis erregend und verlangen zweifellos eine gründliche Untersuchung.“

Ein paar Beispiele dafür, dass Russland sich nicht um zivile Opfer schert: Tschetschenien. Beslan. Das Theater in Moskau.

Die Türkei reichte bei Israel einen offiziellen Protest wegen einer antitürkischen Demonstration in Tel Aviv ein.

Botschafter Levy wurde ins Außenministerium in der türkischen Hauptstadt bestellt, wo ihm gesagt wurde, die Demonstration sei „eine unverständliche und inakzeptable Provokation“, da die Aktivisten, in bei der Erstürmung einer nach Gaza fahrenden Flotille durch die israelische Marine türkische Staatsbürger waren.

… Die Türken beklagten, dass ein während des Protests in Tel Aviv geworfener Kracher die Arbeit der Botschaft störte. Botschafter Levy vermerkte, dass drei Personen während der Demonstration verhaftet wurden.

Das ist eine Provokation. Hier das nicht:

„Verdammtes Israel! Israel ist der Engel des Todes!“, skandierte die Menge, die den ausgedehnten Hof der Fatih-Moschee überfluteten und türkische und palästinensische Flaggen schwenkten.

Die spanische Gay Pride-Parade hat die Israelis ausgeladen. Weil eine Parade, die Akzeptanz und Tolerierung feiert die Gewalt nicht tolerieren kann, die Spaniens Muslime wahrscheinlich jedem Israeli in der Parade gegenüber an den Tag legen würden – so wie sie es auch mit israelischen Geschäftsleuten bei einer Konferenz am Montag machten.

Die Polizei von Madrid wurde auf die Szene aufmerksam gemacht und eskortierte die israelischen Geschäftsleute aus der Universität. Die Protestler warfen Steine, Farbe und andere Objekte auf die Streifenwagen, als sie die Institution verließen. Einer der Israelis, Emefcy-CEO Eytan Levy, wurde von einem Stein getroffen, der die Windschutzscheibe eines der Polizeiwagen zerschlug. Levy wurde vor Ort behandelt, bat aber, nicht in ein Krankenhaus gebracht zu werden.

Spanien hat also Repräsentanten des einzigen Landes im Nahen Osten ausgeladen, wo Homosexualität nicht illegal ist – weil die Polizei dort Gangster nicht daran hindern kann unschuldige Außenstehende anzugreifen… Das ist schon ein tolerantes Land, das ihr da habt.

Und last, but not least, klinken die ägyptischen Medien aus, weil ein ägyptischer Parlamentarier, der sich wirklich auf der Mavi Marmara befand, vor einer Kamera die Wahrheit sagte:

Am Dienstag letzter Woche wurde er in der Sendung „10 am Abend“ des ägyptischen Traumkanals interviewt. Während dieses Interviews sagte er, die Flotillen-Teilnehmer überwältigten drei israelische Soldaten und entwendeten ihnen ihre Waffen. Dieses Geständnis der Anwendung von Gewalt gegen IDF-Soldaten hat einen Mediensturm unter den ägyptischen Kolumnisten hervorgerufen, die behaupten, das sei ein „PR-Geschenk an Israel“.

Es wird noch besser.

„Vielleicht wird jeder das Video des Gefechts sehen, das man an die Medien durchsickern ließ und zu dem Bilder eines israelischen Soldaten gehören, der auf das Boot springt und dann verfolgt und geschlagen wird. Das ist genau das, was Israel will – seine Ausflüchte aus einer juristischen Perspektive zu beweisen.“

Die Kolumne wirbt – öffentlich – dafür, dass der Abgeordnete zu dem, was er sah, lügt, damit man die internationale Verurteilung für den Angriff Israels auf „Zivilisten“ zu bekommen, die nicht zurückschlugen. Wird das irgendwo außerhalb der arabischen und israelischen Medien erwähnt werden? Das ist zu bezweifeln. Wird das bei der Untersuchung der UNO aufkommen? Das ist zu bezweifeln. Aber es ist vorhanden, dokumentiert, so dass es alle sehen können. Sie lügen über Israel. Dann nutzen sie diese Lügen, um Israel zu verdammen. Und das Empörendste überhaupt? Der Parlamentarier ist Mitglied der Muslimbruderschaft. Wirklich, das kann man nicht erfinden. Niemand würde es glauben.

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