Arabischer Autor behauptet: „Zion“ ist arabisch

20. September 2014 um 13:00 | Veröffentlicht in Araber, Jerusalem | 1 Kommentar
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Elder of Ziyon, 26. August 2014

Salah al-Sayer schreibt in Al-Arabiya und sagt, „Zionismus“ bezieht sich auf die Juden, die den Berg Zion haben wollen, diesen althergebrachten arabischen Berg.

Er sagt, es gäbe arabische Familien mit dem Namen „Zion“, die ursprünglich auf dem Berg lebten.

Also recherchierte ich weiter und fand einen Artikel, den anscheinend ein Mitglied dieser Familie schrieb; er bestand darauf, dass es sich um einen uralten arabischen Namen handelt und dass es auch eine „Zion“-Burg an der syrischen Küste gibt. Die Juden usurpierten unter dem Namen der Weisen von Zion, diese ehrenvollen arabischen Namen Zion.

Es gibt in der Tat eine Burg in Syrien, die heute als Zitadelle Saladins bekannt ist, ursprünglich aber Sahyun genannt wurde, was das arabische Äquivalent zu Zion ist. Es wurde offenbar von den Byzantinern auf einer alten phönizischen Festung gebaut und von den Kreuzfahrern deutlich vergrößert; ich kann nicht feststellen, wer sie Sahyun nannte oder wann.

Wikipeida hält fest, dass zwar der Berg Zion offensichtlich diesen Namen trug, bevor er in 2. Samuel 5,7 erstmals erwähnt wurde, es aber ziemlich klar ist, dass die Muslime gut tausend Jahre später den Namen von den Juden übernahmen und nicht von den Jebusiten.

Fakt ist: Mohammed verwies auf die Kaaba in Mekka als „Zion“, um Jerusalem als „das neue Zion“ zu verdrängen.

Es ist immer amüsant Muslime – deren Religion stärker auf dem Judentum als auf irgendetwas sonst gründet – zu sehen, die behaupten das Judentum habe sie bestohlen.

Der friedliche Protest der Friedenspartner

19. September 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in Araber, Jerusalem, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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gefunden auf Facebook:

Friedensdemo-Tempelberg

Israel auf Landkarte bei „Arab Idol”, Araber rasten aus

13. September 2014 um 13:00 | Veröffentlicht in Araber | Hinterlasse einen Kommentar
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Elder of Ziyon, 12. September 2014

Während einer Sendung des beliebten Gesangswettbewerbs „Arab Idol“ (bei uns: Deutschland sucht den Superstar) im saudischen MBC wurde kurz diese schockierende Grafik gezeigt:

Oh. Mein. Allah.

Dieses böse Wort, der Eine-dessen-Name-nicht-genannt-werden-darf, wurde gezeigt, in Englisch und für ein paar Sekunden. Im arabischen Fernsehen!

Das Publikum schaltete natürlich in den vollen, tollwütigen Verschwörungs-Modus; Leute beschuldigten Saudi-Arabien der „Normalisierung“ der Beziehungen zu Israel. Internetaktivisten forderten MBC zu boykottieren.

Hunderte zeigten ihre Entrüstung auf Twitter mit dem Hashtag „اسمها_فلسطين“; das bedeutet „Es heißt Palästina“. Hier die REaktino eines wütenden Twitterers:

ArabIdol-BoykottNadia
Ich boykottiere Arab Idol, weil #اسمها_فلسطين

Palästinensische Sänger erstellten ein Video, in dem sie eine Entschuldigung forderten, obwohl ihre eigene Regierung Israel anerkennt.

Die Sendung entschuldigte sich sofort für das, was sie als technischen Fehler bezeichnete. Die Landkarte wurde kurz bei einer Videomontage gezeigt, die alle Orte angab, an denen Vorsingen stattfand. Sie wurde sofort „korrigiert“, wodurch selbst diese Montage, als sie später noch einmal gezeigt wurde, das außerordentlich beleidigende Wort „Israel“ nicht enthielt.

„Geistesgestört“ ist ein zu mildes Wort, um die schwachsinnige Reaktion auf dieses Theater zu beschreiben.

Hass gegen Israel bietet die wenigen winzigen Einheits-Partikelchen, die es in der arabischen Welt noch gibt.

Die Geburt eines neuen gefälschten Zitats

12. September 2014 um 15:00 | Veröffentlicht in Araber, Medien+Nahost | Hinterlasse einen Kommentar
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Elder of Ziyon, 8. September 2014

Es gibt Tonnen gefälschter Zitate, die im Verlauf der Jahrzehnte führenden Zionisten zugeschrieben wurden. Aber es geschieht nicht oft, dass wir die Geburt einer neuen Lüge erleben.

Bisher haben drei arabische Zeitungen – die Arab Times, Al-Majd und Al-Watan Voice – Naftali Bennett damit zitiert, er habe am 1. September gesagt: „Das Töten von Palästinensern bringt den Juden Leben.“

Natürlich hat Bennett niemals etwas derartiges gesagt, er würde das auch nie tun. Was er hauptsächlich am 1. September äußerte, lautete: „Was wir gestern machten, war eine Zurschaustellung des Zionismus. Zu bauen ist unsere Antwort auf Mord.“

Allerdings gibt es eine Menge Menschen, für die der vorläufige Papierkram, der möglicherweise in zwei Jahrzehnten als Ergebnis des jüdischen Hausbaus als schlimmer betrachtet werden wird, als – sagen wir mal – ein Araber, der 10 Juden in die Luft jagt. Doch selbst, wenn man eine solch pervertierte Sicht der Moral haben sollte, ist das Zitat immer noch völlig erlogen.

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Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (07.-13.09.2014)

7. September 2014 um 22:12 | Veröffentlicht in Araber, Israel, Jerusalem, Nahost-Konflikt, Palästinenser | 1 Kommentar
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Sonntag, 07.09.2014:

Letzte Woche beteten wieder viele Juden unter Schutz der IDF eine Nacht im Josefsgrab in Schechem/Nablus. Die PA ließ ihre Medien verkünden, dass „Siedler“ die Stätte „stürmten“ und „Zusammenstöße“ mit Palästinensern auslösten. Letztere wurden dann – natürlich völlig ohne Grund – mit Tränengas und anderen Mitteln beschossen.

Mahmud Abbas in Kairo: Er kann der Hamas nicht trauen. Die Zahl der toten Hamas-Leute im Gazakrieg betrug 850 (ohne die Toten weiterer Terrorgruppen; bestätigt israelische Zahlen!)

Arabischer Steinwurf-Terror gegen die Jerusalemer Straßenbahn hat dafür gesorgt, dass von den 23 Zügen nur 16 einsatzbereit sind.

Nach Angaben eines israelischen Diplomaten hat die Hamas begonnen neue Terrortunnel zu graben. Auch die Herstellung von Raketen und der Schmuggel aus Ägypten wurden wieder aufgenommen. Sicherheitskreise streiten den Bau von Terrortunneln ab.

Waffenstillstands- und Friedensprozess-Heckmeck:
– Die Arabische Liga ließ wissen, dass Mahmud Abbas offen für neue Verhandlungen mit Israel sei.
– Eigentlich geheime Dokumente des israelischen Außenministeriums legen Pläne für einen Vorschlag offen, dass eine internationale Truppe den Wiederauf und die Entmilitarisierung des Gazastreifens überwachen soll.

Montag, 08.09.2014:

Was ist ein Freundschaftsspiel zwischen palästinensischen und israelischen Kindern? Laut PA-Sportfunktionären „ein Verbrechen gegen die Menschheit“, „eine von kranken Seelen ersonnene Tat“, „ein Verbrechen und ein unpatriotischer und unmoralischer Akt“. Wie Friedenspartner das halt so sehen müssen…

Waffenstillstands- und Friedensprozess-Heckmeck:
– Die Hamas lehnt internationale Truppen im Gazastreifen vehement ab.
Mahmud Abbas streitet auf einmal ab, dass die Ägypter angeboten haben die „Flüchtlinge“ des Gazastreifens in einem extra dafür angebotenen Gebiet auf dem Sinai anzusiedeln.

Dienstag, 09.09.2014:

Der Schabak berichtet, dass die Zahl der Terroranschläge in Jerusalem in den letzten Monaten „exponentiell gestiegen sind“: 3 im März sowie im April, 7 im Mai; im Juni waren es 22, im Juli und August (zusammen?) 152.

Es gibt Gerüchte, dass die Hamas angekündigt habe sie wolle am 25. September die Raketenangriffe auf Israel wieder aufnehmen. Die Hamas bestreitet das.

Mittwoch, 10.09.2014:

Die IDF leitet Untersuchungen wegen zweier Vorfälle während des letzten Gaza-Kriegs ein. Am 16. Juli kamen vier Kinder ums Leben und am 24. Juli eine UNRWA-Schule getroffen.

Waffenstillstands-Heckmeck:
– Die Hamas besteht darauf, dass bis zum 25. September die Gespräche in Kairo wieder aufgenommen werden müssen. Die Ägypten müssten aber immer noch einen Termin nennen.

Donnerstag, 11.09.2014:

Der letzte im Gaza-Krieg verletzte Israeli ist außer Lebensgefahr. Er war nur wenige Minuten vor Eintritt des Waffenstillstands durch eine Rakete verletzt und konnte jetzt von der Intensivstation des Barzilai-Krankenhauses auf eine normale Station verlegt werden.

Der nationale Planungs- und Bauausschuss legte einen Plan auf Eis, einen Nationalpark auf den Hängen des Skopusbergs in Jerusalem zu schaffen. Örtliche Araber legten Beschwerde ein, weil der Nationalpark die Erweiterung ihrer Viertel „ersticken“ würde.

Waffenstillstands-Heckmeck:
– Der Hamas-Grande Mussa Abu Marzuk sagte, seine Bewegung werde eventuell doch direkt mit Israel verhandeln; der islamische Glaube verbiete solche Kontakte nicht. Grund für diese Kehrtwende ist, dass die Mehrheit der Bevölkerung des Gazastreifens das verlangt, sagte er.

Freitag, 12.09.2014:

Antwort auf den Raketenterror: An 1.000 Einschlagsorten von Terrorraketen sollen in den dadurch hinterlassenen „Löchern“ bis Rosh HaShanah 100.000 Obstbäume gepflanzt werden.

Mahmud Abbas verkündet, dass eine Wirtschaftsvereinbarung zwischen Israel und der PA erzielt wurde; dieses gestattet unbegrenzte Ein- und Ausfuhr von Waren und Dienstleistungen aus und in die Gebiete.

Waffenstillstands-Heckmeck:
– Und schon ist die schöne Illusion wieder vorbei: Die Hamas hat noch gestern die Ankündigung ihres einen Narrenführers, man könne evtl. direkt mit Israel verhandeln, zurückgewiesen. Das würde nicht einmal überlegt.

Samstag, 13.09.2014:

War wohl nur eine Frage der Zeit, bis die Fünfte Kolonne das nachplappert: Ein hochrangiger israelisch-arabischer Führer behauptet jetzt auch, die USA und Israel hätten den Islamischen Staat geschaffen, in der arabischen Welt Uneinigkeit zu säen.

Haniyeh bekräftigt noch einmal: Die Hamas wird ihre Waffen „niemals aufgeben“. Der Wiederaufbau des Gazastreifens wird nicht zu Ungunsten der „militärischen Fähigkeiten“ der Terrorgruppe erfolgen.

Ein Imam im Gazastreifen predigte. Der Mann war im Zuge des Shalit-Deals freigelassen worden. In seiner Predigt hantierte er mit einem Sturmgewehr. Seine Botschaft: „Waffen werden uns helfen einen islamischen Staat aufzubauen.“

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Während die Welt schlief…

5. September 2014 um 14:30 | Veröffentlicht in Araber, Geschichte, Islamstaaten, Nahost | Hinterlasse einen Kommentar
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DryBones, 3. September 2014

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