Verkehrsleitung
17. April 2008 at 18:22 | In Deutschland, aua | No CommentsFür Namen kann ja keiner was. Und dass es kuriose Namen gibt, ist kein Grund für Aufregung. Höchstens mal für Häme, aber das ist auch gemein. Vor allem, wenn es Ausländer sind, für die ja ein Begriff etwas ganz anderes oder überhaupt etwas bedeuten kann, während die Einheimischen gar nichts dahinter sehen – wie in der Salzburger Gegend, wo Engländer haufenweise hinfahren, weil sie es so köstlich finden – und die Einwohner zur Weißglut treiben. Die können ja nichts dafür, dass Fucking für die Heinis von der Insel einen so völlig unfeinen Sinn ergibt…
Viel besser ist es natürlich, wenn schon die Einheimischen selbst eine schöne (oder weniger schöne) Bedeutung des Ortsnamens vorfinden. Darüber kann man dann herrlich lästern. Was den Namen dieser Bushaltestelle inspiriert haben mag, braucht man wohl nicht zu hinterfragen. Sind die Leute da jetzt so ehrlich, so unbedarft oder so braun?
Da wäre ich lieber in einem Solinger Stadtteil mit der nächsten Haltestelle – da weiß man zwar nicht, weshalb es einem schlecht geht, aber wenigstens, wo man dann hingehört:

Wo ich allerdings dann doch wieder Schwierigkeiten hätte, wäre in einer bestimmten Gegend im Sauerland – das wäre nun doch zu verfänglich, wenn ich mit der Entsorgung in Verbindung gebracht würde…

Erfolg: Rekordmüllmenge
8. April 2008 at 18:36 | In Gesellschaftspolitik, aua | No CommentsDie Stadt Leverkusen hat eine jährliche Aktion, die recht lobenswert ist: „Wir für unsere Stadt“. Dabei sammeln Freiwillige aus der Einwohnerschaft in allen möglichen und unmöglichen Ecken der Stadt Müll ein. Die Aktion läuft schon ein paar Jahre und erfreut sich jedes Jahr größerem Zulauf. Inzwischen beteiligen sich ganze Organisationen (z.B. eine Grundschule) daran. Die Stadt wird sauberer.
Allerdings kann man bei der Pressemitteilung der Stadt auf etwas falsche Gedanken kommen. Überschrieben ist sie so (Information über www.presse-service.de):
Rekordteilnehmerzahl ermöglichte Rekordmüllmenge
Aua. Die Teilnehmer ermöglichten die Müllmenge? Hatten sie die verstreut?
In der Meldung dann Genaueres: „Dabei sind sage und schreibe 55 Tonnen Müll zusammengetragen worden. Wie die über 6.600 Teilnehmer bedeutet auch diese Zahl einen absoluten Rekord.“
Aha. 6.600 Teilnehmer tragen 55 Tonnen Müll zusammen. Rekord und Erfolg. Ich werde nächstes Jahr mal da vorbeisehen und auch etwas Müll in die Landschaft geben, damit wieder ein neuer Rekord erzielt wird…
Mal ernhaft: Ist diese Menge falsch „entsorgter“ Müll wirklich ein Grund zu Stolz? Ist es nicht eher ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft, dass 6.600 Menschen sie in einer solchen Riesenaktion einsammeln müssen?
Die Freiwilligen haben eine enorme Arbeit geleistet und das soll nicht geschmälert werden. Aber sicherlich wäre es auch nicht falsch einmal darüber nachzudenken, was man tun kann, damit solche Müllmengen gar nicht erst in der Natur herumliegen. Allerdings: Die Gesellschaft „umzuerziehen“ ist ein Prozess, der langwierig und nicht sonderlich kostengünstig sein könnte. Ich persönlich fände es allerdings sinnvoller, wenn man den Müll erst gar nicht aus der Pampa holen müsste.
Gerade nochmal die Kurve gekriegt
24. Januar 2008 at 20:27 | In Zitate, aua | No CommentsTags: Kindermund
Eine allein erziehende Mutter fährt mit ihrem fünf Jahre alten Sohnemann und ihrer besten Freunden in der Nebensaison an die Nordsee. Es ist nicht viel los, man kann sich für alles viel Zeit nehmen und auch viel denken. Das macht sogar der Kleine. Beim von der Freundin gekochten Abendessen fängt er an zu sinnieren:
“Anne kocht gut. Großmama kocht gut. Nati [eine weitere Freundin seiner Mutter] kocht gut. Und Mama…”
Nach einer Pause: “kocht!”
Hoheit greift (nicht) zu
2. Januar 2008 at 18:52 | In aua | No CommentsTags: Prinz Charles
Wie delikat gefährlich Ordensverleihungen sein können, seit Frauen Militärdienst tun, hatte anscheinend Prinz Charles hier zu spüren bekommen. Was hat er hier gemacht? Den Orden befestigt und sich für die gefährliche Nähe zu ihrer Oberweite zu entschuldigen? Oder deutet er nur an, was an der Verleihung gefährlich ist? Oder hat jemand anderes den Orden angebracht und er bewundert nur das Werk? Oder gar die Formen, an denen der Orden hängt? Na, wir wissen ja, er ist Genießer. Und der Genießer genießt und schweigt…

Gut für’s Geschäft?
23. November 2007 at 3:41 | In Luftfahrt, aua | No Comments
Hier wirbt eine Flugschule (American Aviation) – auf dem grünen Schild steht: „Lernen Sie hier fliegen!“ Ob die „Komposition“ des Flugzeugs mit dem Baum der Flugschule viele Kunden einbringt?
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